Re: Wir sollten also genauso reagieren, wie wir es von den "Islamisten" erwarten würden?
Datum: 12. April 2012 20:20
Laut islamischer Lehre war er Sendbote Gottes ( das allerdings selbsternannt)
Auch Jesus nannte sich selbst den Sohn Gottes. Oder war einer dabei, als Gott, wer immer das war, ihn auf der Erde persönlich ablieferte? Wohl nicht.
Zitat:Bei den Menschen trifft das zu bei den Ideologien nicht.
Ideologien wie auch Religionen sind in ihren Ursprüngen von Menschen gemacht bzw. erdacht, ob nun von einem imaginären Gott gesandt oder wie auch immer. In letzter Konsequenz waren es Menschen. Also kann man nicht Person und Ideologie/Religion, die sie jeweils vertreten, trennen.
Wer sie toleranter auslegt, sollte auch toleranter behandelt werden. Und das Verteilen eines Korans stellt m. E. noch keinen kriegerischen Akt dar.
Und daß bereits in frühesten Zeiten Teile der Bibel manipuliert, geändert und teils sogar weggelassen wurden (Stichwort: Thomas-Evangelium) sollte Dir eigentlich bekannt sein.
Mal bißchen mit Kirchengeschichte befassen...
Oder einfach mal das großartige Buch "Abermals krähte der Hahn. Eine kritische Kirchgeschichte" von Deschner lesen.
[
www.deschner.info]
Wie schon so oft gesagt... ich bewundere immer wieder die herrliche Einseitigkeit Deines Weltbildes.
So, damit Schluß für heute. Muß mich noch wichtigeren Dingen widmen als zu versuchen, Dir Anstöße für etwas mehr Weitsicht oder Toleranz zu geben. Ist wahrscheinlich sowieso vergeblich, wie eine Unzahl Deiner Beiträge in diesem Forum beweist, und das kontinuierlich Jahr um Jahr um Jahr...
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"Wenn unsere Weisheit nicht unserer Wissenschaft ebenbürtig ist, haben wir keine neue Chance mehr. Denn es wird niemand sein, der unsere Träume durch eine neue Finsternis des Geistes trägt, wenn der Staub unserer Städte den Sonnenuntergang der Welt rötet." (Arthur C. Clarke)
"Darum heißt groß denken, begeistert fühlen, die Wahrheit suchen und sagen, die Gerechtigkeit lieben und das Unrecht hassen unglücklich sein. Wehe dem, der kein Brett vor dem Kopf hat! Die Ausnahme ist eine Beleidigung der Regel, die Regel aber beherrscht die Welt." (Johannes Scherr)
"Im Namen der Toleranz sollten wir daher das Recht beanspruchen, die Intoleranz nicht zu tolerieren." (Karl Popper, aus "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde")