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OPHELIA - Ein Stormchase der besonderen Art
geschrieben von: MichaelSachweh (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. November 2017 20:44

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Am 7. September 1936 bestieg Richard Scherhag, Meteorologe an der Deutschen Seewarte in Hamburg, das Schiff nach Helgoland, um die Endphase eines Ex-Hurrikans hautnah mitzuerleben - hier beschrieben in seinem synoptischen Standardwerk aus dem Jahr 1948. Und dies lange bevor die Bewegung des "Stormchasens", das Aufsuchen extremer Wetterereignisse, in Deutschland aufkam. So war Prof. Scherhag wohl der erste deutsche Stormchaser überhaupt, zumindest der erste unter den prominenten Meteorologen.

81 Jahre später traten Jan Schenk, ein engagierter Meteorologe bei The Weather Channel / Focus, und ich quasi in die Fußstapfen des berühmten Synoptikers und Ex-Hurrikan - Chasers und taten es ihm nach. Wir buchten kurzentschlossen einen Flug nach Dublin, um den Landgang des gerade vom Hurrikan zum Ex-Hurrikan umgewandelten Orkans OPHELIA zu dokumentieren. Es wurde ein unvergessliches Erlebnis. Dramatische Highlights der Reise zeigt dieses vor kurzem publizierte YouTube-Video.

Am Schluss waren wir froh, dass wir den ganzen Aufwand (innerhalb von 24 Stunden mit den Kollegen Diensttausch arrangieren, Flüge und Mietwagen buchen, Fotoausrüstung auf Vordermann bringen und das Richtige im Handgepäck unterbringen) auf uns nahmen und auch dem inneren "Sparbrötchen" widerstanden, das sich mit der Warnung tarnte, die wesentlich kostengünstigere und ebenso verlockende Alternative zu verpassen: nämlich die traumhaftesten aller Goldenen Oktobertage mit viel Sonnenschein und 23 Grad mit Freunden im Biergarten zu verbringen.

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Bereits am 11. Oktober, fünf Tage bevor der Orkan Irland erreichte, zeigte der "Spaghetti-Plot" der verschiedenen Prognosemodelle einheitlich eine Zugbahn in Richtung irische Gewässer. Der Weg, dem die Experten bei diesen Berechnungen die größte Wahrscheinlichkeit attestierten, der "best track", prognostizierte einen Landgang des Wirbels an der Südwestspitze der Insel. Dieses Prognose-Szenario änderte sich in den folgenden Tage nicht. Fünf Tage später, nach einer 3000 km - Reise von OPHELIA, traf der Kern des Orkans tatsächlich genau dort ein.
Quelle: NRL COAMPS-TC (Naval Research Laboratory, Tropical Cyclone Prediction and Verification).


Dass unsere Reise ein Erfolg wurde und wir mit unserem Stormchase eine Punklandung machen konnten, lag nicht nur an der richtigen Vorbereitung und funktionierender Teamarbeit. Wie IRMA und MARIA wurde auch OPHELIA perfekt vorhergesagt. Man darf behaupten, dass tropische Wirbelstürme heutzutage die bestprognostizierten und auch -kommunizierten Extremwetterereignisse sind.

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OPHELIA lebte sieben Tage und legte in dieser Zeit mehr als 3000 km zurück.
Quelle: NRL (Naval Research Laboratory).


Der Orkan OPHELIA war bereits prominent oder besser gesagt berüchtigt, bevor er eine Spur der Verwüstung durch Irland zog. Seitdem atlantische Hurrikans systematisch beobachtet werden, ist noch nie ein Tropensturm dieser Stärke so nahe an Westeuropa herangekommen. Im Seegebiet südlich und östlich der Azoren erreicht er die Kategorie 3, ist damit ein "major hurricane", mit einen maximalen einminütigen Mittelwind von mindestens 180 km/h und einzelnen Böen weit über 200 km/h! (zur Erinnerung: Ab 118 km/h spricht man von einem Orkan).

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Im Seegebiet südlich der Azoren wird OPHELIA zum "major hurricane".
Quelle: EUMETSAT Image Library.


Doch es bleibt nicht bei diesem meteorologischen Rekord. Der weitere Weg führt OPHELIA, immer noch ein Hurrikan, nah genug an der Westküste der Iberischen Halbinsel vorbei, um als Folge den Druckgradienten dort derart zu verschärfen, dass die in Galicien und Portugal seit Tagen wütenden Waldbrände neu angefacht werden.


Die Strömungsanimation vom 15. Oktober zeigt, dass OPHELIA's Einfluss bis in den Westen der Iberischen Halbinsel reicht.
Quelle: earth.school.net.


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Die via Satellitendaten gewonnene Karte der Brände vom 15. Oktober dokumentiert zahlreiche Brandherde im Norden Portugals und in Galicien.
Quelle: Global Forest Watch (GFW).


39 Menschen werden Opfer der Flammen und gehen damit auf das Konto dieser Wetterentwicklung. Tragisch und paradox zugleich: Der "Kollateralschaden" des Hurrikans in puncto des Verlustes an Menschenleben übertrifft auf der Iberischen Halbinsel um ein Vielfaches den im unmittelbaren Bereich der Zugbahn - in Irland sterben 24 Stunden später "nur" drei Menschen durch umstürzende Bäume.

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Von der Schlagzeile auf den Punkt gebracht: OPHELIA's "Kollateralschaden" sind 39 Feuertote auf der Iberischen Halbinsel.
Quelle: Irish Independent, 17. Oktober 2017.


Eine großrämige südliche Luftströmung an der Ostflanke von OPHELIA trägt Saharastaub wie auch die Rußpartikel der Iberischen Brände über weite Teile Westeuropas hinweg und sorgt hier zusammen mit Saharastaub für seltene Himmelserscheinungen: Die Trübung lässt den blauen Himmel grau und die Sonne ungewöhnlich blass erscheinen. Gebietsweise erscheint sie auch gespenstisch rot, das "red sun" - Phänomen füllt die Schlagzeilen der britischen Presse.

Derweil nähert sich OPHELIA den irischen Gewässern und verliert dabei in den frühen Morgenstunden des 16. Oktober seine rotationssymmetrischen Eigenschaften und seinen Tropensturm-Status.

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Die Analyse zeigt den Orkan zum Zeitpunkt der Transformation zu einer außertropischen Zyklone. Die Kerndruckabschätzung ist gut, die auf der Zugbahn gelegene Wetterstation Valentia misst sechs Stunden später 962,2 hPa.
Quelle: Centre Météo UQAM, meteocentre.com.


Als ein starkes Orkantief steuert der ex-Hurrikan nun auf die Südwestspitze der Insel zu. Das betroffene Seegebiet kocht, mit signifikanten Wellenhöhen von über 10 m. Eine Boje des irischen Marineinstituts vor der Südküste der Insel misst eine maximale Welle von 18m (bevor es sich von der Verankerung losreisst), und auf der "Kinsale Energy" - Bohrinsel wird eine Einzelwelle von unvorstellbaren 26,1 m festgestellt.
Auf dem Höhepunkt des Sturms, vom Vormittag bis zum Nachmittag des 16. Oktober, überschreiten die Böen im Süden Irlands verbreitet die 100 km/h - Marke. Es gibt Orkanböen, auch im Binnenland. Die stärkste wird mit 156 km/h an der meteorologischen Station Roches Point (bei Cork gemessen).

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OPHELIA ist kein Hurrikan mehr, doch der Windschrieb der Wetterstation Roches Point an der Südküste Irlands bei Cork lässt die Herkunft der Zyklone erahnen.
Quelle: INFOCLIMAT, www.infoclimat.fr.


Jan und ich sind am Vortag vom Flughafen Dunblin kommend mit dem Mietwagen auf dem Weg zur Südküste unterwegs und kommen trotz etwa sieben (zumindest gefühlter) Beinaheunfälle - Linksverkehr, mit der linken Hand schalten OMG - sicher an der Südküste an und suchen uns am Abend bei Dungarvan Bed&Breakfast-Zimmer. Unsere Wirtin bedauert unser Pech, ausgerechnet bei dieser Wetterlage diese schöne Gegend zu besuchen. Nachdem wir sie in unsere wahren Pläne einweihen, schüttelt sie den Kopf, zweifelt an unserem Verstand und scheint erleichtert zu sein, als wir ihr vorab das Geld für die Nacht in die Hand drücken.

Bereits zu diesem Zeitpunkt befindet sich die gesamte Insel im Ausnahmezustand. Es gibt in Hörfunk und Fernsehen nur noch ein Thema: OPHELIA. Die Menschen werden darauf vorbereitet, dass am Montag die Schulen geschlossen bleiben und der öffentliche Verkehr größtenteils ruhen wird. Und wer zur Arbeit mit dem Auto fährt, möge sich dies dreimal überlegen.

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Am Morgen des 16. Oktober werden der Premierminister und andere Verantwortliche vom Nationalen Katastrophenstab über die aktuelle Lage gebrieft.
Quelle: Tweet des Wetterdienstes Met Éireann.


Es gibt Sondersendungen am laufenden Band, in denen die möglichen Gefahren und wie man sich vor ihnen schützen kann beschrieben werden, und wo man erfährt, wo sich die besonders gefährdeten Küstenabschnitte befinden. Weil aber landeinwärts ebenfalls mit Orkanböen zu rechnen ist, wird für ganz Irland die höchste Katastrophenwarnstufe "red alert" ausgegeben.


Eine Expertin steht den Fragen der Journalisten Rede und Antwort.
Quelle: RTÈ News.


Die immense Medienarbeit des staatlichen Wetterdienstes und der wegen dieser Wetterlage ins Leben gerufenen "National Emergency Group" mag wesentlich dazu beigetragen haben, dass es am nächsten Tag nur drei OPHELIA -Tote gab. Das letzte vergleichbare Orkaneignis war Ex-Hurrikan DEBBIE im September 1961, der in Irland 11 Menschen das Leben kostete.

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Tropenstürme in den vergangenen 56 Jahren, die es bis nach Westeuropa schafften.
Quelle: Dr. Ingo Bertram, in seinem Tagesschau.de - Beitrag vom 11.10.2017.


In der Nacht überquert uns die Kaltfrontokklusion der nahenden Zyklone ohne nennenswerte Böen. Doch am frühen Morgen frischt es stark auf: Der Kern von OPHELIA nähert sich mit einem dreistündigen Druckfall von mehr als 10 hPa und Sturmböen aus Südsüdwest bei zunächst aufgelockerter Bewölkung. Noch vor dem Frühstück fahren wir auf eine Bergkuppe und Jan macht seinen ersten "Aufsager" für den Weather Channel. Danach geht’s runter zu den Klippen am Meer - doch welch eine Enttäuschung: Die Brandung mag nicht zum Sturm passen - es ist halt Ebbe.


Jan misst am Morgen am Strand bei Dungarvan den Wind. Zugegeben, nicht ganz nach WMO-Vorschrift, aber auch in dieser niedrigen Höhe sind bereits erste 100er - Böen dabei.
Clip: M. Sachweh.


Nach der Verabschiedung von unserer Wirtin, die sich rührend um uns bemüht hatte und uns angesichtes der Wetteraussichten in ihr Abendgebet einschließen will, fahren wir entlang der Küste in Richtung Cork. Der Himmel bezieht sich nun und Dauerregen setzt ein, begleitet von Orkanböen: Der Kern des Ex-Hurrikans nähert sich. Immer wieder machen wir Foto- und Filmstopps.


Der bewegte Wald lässt die Kraft der Böen erahnen.
Clip: M. Sachweh.


Immer häufiger müssen wir Umwege in Kauf nehmen, weil umgestürzte Bäume die Fahrbahn blockieren.


Manche Straßen lassen sich passieren, andere nicht mehr..….
Clip: M. Sachweh.


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Hier haben wir uns am Rande der Straße gerade noch durchzwängen können.
Foto: M. Sachweh.


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Am Küstenort Youghal sehen wir, wie die See mit eindrucksvollen Brechern den Hafenkai überwindet.
Foto: M. Sachweh.


Inzwischen ist die Tide im Flut-Modus und die Menschen bereiten sich auf extreme Wasserstände vor. Einwohner verbarrikadieren sich mit Wällen aus Sandsäcken.
Am späten Vormittag erreicht der Kern des Orkantiefs die Südwestspitze der Insel, die Wetterstation Valentia misst als tiefsten Druck 962,2 hPa und bei Cork wird eine 156 km/h-Spitzenböe registriert.

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Vom Vormittag bis zum Nachmittag erlebt der Süden Irlands den Höhepunkt des Sturms. In das Satellitenbild sind die Spitzenböen in km/h eingeblendet.
Quelle: MeteoGroup, EUMETSAT.


Wir sind zu der Zeit rund 40 km weiter östlich und erleben bei Youghal den Höhepunkt des Orkans. Nicht am Meer oder auf einem isolierten Gipfel, sondern in der Mündung des Flusses Munster Blackwater auf der Blackwater Bridge.

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So sieht die Blackwater Bridge bei Youghal in ruhigeren Zeiten aus.
Quelle: John Finn Photography, [carrigmanblog.wordpress.com].



Und so haben wir die Location erlebt.
Clip: M. Sachweh.


Infolge der besonderen Topografie weht es hier dank Düseneffekten mit extremer Stärke. Hier wird OPHELIA für uns beide zum stärksten Sturm, den wir überhaupt bislang erlebten. Unvergesslich bleibt nicht nur der Anblick des aufgewühlten, durch die fliegende Gischt fast verhüllten Flusses. Auch das Pfeilen und Heulen, das von der Brücke unter dem Druck des Orkans ausging, und das mitunter vom lauten Knacken der brechenden Äste im nahegelegen Wald übertönt wurde, wird uns für immer in Erinnerung bleiben.

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Die Böenspitzen, die wir mit unseren Anemometern auf der Brücke registrierten.
Foto: M. Sachweh.


Inzwischen brechen immer wieder Telefon und Internet zusammen. So gelingt es Jan erst nach mehreren Versuchen, seinen neuesten Live-Report abzusetzen. Medienmeteorologisch ist unsere Mission letztendlich aber erfolgreich: Fotos und Filmclips ereichen zeitnah Internet-Plattformen und TV-Sender. Aus dem Orkan heraus die Medien beliefern - dank moderner Technik ist das heutzutage möglich und ist definitiv eine Bereicherung der Berichterstattung, die sonst oft nur Schäden und Aufräumungsarbeiten nach dem Unwetterereignis zeigt und damit dem Zuschauer keinen anschaulichen Eindruck zu vermitteln vermag, mit welcher Gewalt ein Stum wüten kann.

Im Laufe des späten Nachmittags flaut der Sturm langsam ab. Am Abend gibt es dann nur noch Starkwindböen - kein Wunder, denn OPHELIA steuert als Schnellläufer bereits auf die schottischen Gewässer zu.
Überall sind aber die Auswirkungen zu sehen. Schilder, Masten, Äste und mitunter ganze Bäume liegen an und teilweise auch auf der Straße. Nach wie vor funktionieren Telefon und Internet nur zeitweise. Besonders gespenstisch: Wir fahren zeitweise durch völlig dunkle Ortschaften. An jenem Abend waren mehr als 300000 Haushalte ohne Strom.

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Die OPHELIA-Bilanz des nationalen Wetterdienstes.
Quelle: Met Éireann.


In Kilkenny nehmen wir Nachtquartier und am nächsten Morgen geht es zum Dubliner Flughafen. Dort erwartet uns ein Chaos, mit dem wir in dem Ausmaß nicht gerechnet hatten. Zahlreiche Passagiere konnten wegen des Sturms am Vortag nicht fliegen. So gab es einen ziemlichen Rückstau, der verschobene Abflugtermine und Überbuchungen zur Folge hatte. Jan hatte Glück, weil er sich seine Bordkarte bereits vorher per Internet geholt hatte. Ich nicht, und wurde wegen Überbuchung abgewiesen. Lufthansa spendierte mir aber einen Rückflug drei Stunden später über Luxemburg nach München. Ende gut, alles gut.

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"The day after": Ophelia beherrscht am nächsten Tag die Schlagzeilen.
Foto: M. Sachweh.


Das Fazit: Ein gelungener Stormchase dank guter Wetterprognosen, angemessener Vorbereitung und gelungener Teamarbeit.
Perfekt waren wir aber nicht. Vergeblich haben wir Wege zu den Stellen am Meer gesucht, wo die Mega-Wellen ungebrochen auf die Küste treffen. Dazu fehlten uns der Kontakt zu einheimischen Stormchasern, die uns die richtigen Ratschläge hätten geben können, wo sich die fotogensten Locations bei Orkan aus Südwest mit Dünung aus Süd und nachmittäglichem Tidenhöchststand befinden. Und so mancher Weg zum Ufer war durch Bäume blockiert.
So müssen wir dankbar feststellen, dass auch das Glück mit im Spiel war, als wir auf dem Höhepunkt des Orkans an den richtigen Ort gelangten: in die Blackwater- Flussniederung, die sich bei Süd- bis Südwestanströmung in die größte Düse der Region verwandelt.

Michael Sachweh




Thema Klicks geschrieben von Datum/Zeit
  OPHELIA - Ein Stormchase der besonderen Art 1657 MichaelSachweh 15.11.17 20:44
  Daumen hoch Eine hervorragende Nachbetrachtung eines unglaublichen Trips. Danke! (oT) 111 Rene (Westpfalz) 15.11.17 21:43
  Vielen Dank für die tolle Analyse! (oT) 118 Christoph (Halle/Saale) 15.11.17 22:58
  Danke fürs Zeigen, muss sehr beeindruckend gewesen sein! (oT) 103 Christoph Gatzen 16.11.17 14:47
  Eindrucksvoller Bericht, vielen Dank für Bilder und Videos... 187 JensW Unterbiberg (sö. München ca. 55 16.11.17 17:21
  Super gemacht! Klasse Bild- und Videobericht! (oT) 110 Walter (München) 17.11.17 06:59
  Daumen hoch Klasse Michael (oT) 104 Eric aus München 17.11.17 08:12
  Herzlichen Dank für die Analyse/Bericht, sehr eindrucksvoll! (oT) 100 Eschi, Seebruck am Chiemsee, 524 m 17.11.17 14:08
  Super Beitrag, Danke! (oT) 105 Krisu (Rheinhessen) 17.11.17 17:19
  Toller Bericht! Da wir teils an selber Stelle standen... 199 Marco Kaschuba 20.11.17 14:23
  Re: OPHELIA - Ein Stormchase der besonderen Art 231 MichaelSachweh 01.01.18 23:07
  Super, danke! 117 Leo 01.01.18 23:14


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