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Cloud-Feedback auf den mittleren Breiten bis hohen Breiten
geschrieben von: Random_weather (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02. November 2017 22:44

Dazu ein Paper von Paulo Ceppi, Daniel T. McCoy and Dennis L. Hartmann 2016

In erster Linie wird damit bestätigt, was in den CIMP5-Modellen berechnet wird, quasi negatives Cloud-Feedback mit weiter Erwärmung, interresant finde ich daran, dass es die optische Tiefe der Wolken vorallem betrifft, weniger die Menge der Wolken bzw. den Bewölkungsgrad. Das ist insofern relevant, weil dies zu einen positiven Langwellen-Effekt führt, sprich der GHG-Effekt aus Treibhausgasen dürfte durch die sich erhöhende optische Tiefe verstärken.

Das erklärt natürlich dann auch warum Modellsimmulationen dazu neigen, in mittleren und hohen Breiten ihr Maximum der Erwärmung Erdbodennah zu simmulieren. Darüber auch interresant für Schnee und Eisflächen, welche gegen Langwellige Strahlung eher eine niedrige Albedo haben.

Müsste also untern Strich ein positives Feedback sein, da letztlich ja gerade die mittleren bis hohen Breiten im klimatischen Sinne ja aufgrund der geringen Jahresinsolation eher "die Kühlung" die Planeten darstellt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.11.17 22:49.



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  Cloud-Feedback auf den mittleren Breiten bis hohen Breiten 461 Random_weather 02.11.17 22:44


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