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Tornadolage 10.06.03 : Met.Strukturen (2,5 mB)
geschrieben von: Org: Wetterfuchs am 21.06.2003 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21. Juni 2003 13:09

Gewitter-Unwetter in Mitteleuropa sind in der Regel durch schadensreichen Blitzschlag, heftige Niederschläge, Hagel sowie Sturm- oder Orkanböen gekennzeichnet. Treten dabei auch Tornados auf, wird das konvektive Unwetter zum außergewöhnlichen Ereignis. So geschehen am Pfingstdienstag 10.Juni in der Eifel. Meist stehen dabei die Berichte über die verursachten Schäden, in der Regel weniger der meteorologische Background, der zur Tornado-Entwicklung geführt hat, im Vordergrund. In einem kurzen Posting hatte ich noch am 11.Juni versprochen, mich um diesen Background zu kümmern, das vorhandene operationelle fachliche Material zu sichten und auszuwerten. Dieses Posting soll die Ergebnisse präsentieren. Nach TorDACH gab es am 10.Juni zwei Tornadofälle : In Acht (Südost-Eifel, in der Nähe von Mayen) und in Auw-Schlausenbach (Westeifel nordwestlich von Prüm).
Schwergewitter und die Möglichkeit von Tornados drohen immer dann, wenn im Bereich eines Einschubs subtropischer Luftmassen (z.B. Warmsektor) mit labiler bis sehr labiler vertikaler Schichtung Hebungsprozesse unter der Vorderseite eines Kurzwellenhöhentroges bzw. vor einer Kaltfront (teilweise in Verbindung mit einer vorgelagerten Konvergenzlinie) ausgelöst werden. Diese Situation ist zwangsläufig mit einer typischen Vertikalstruktur des Windes (starke Zunahme der Windgeschwindigkeit mit der Höhe + mehr oder weniger deutliche Rechtsdrehung in den unteren Kilometern) verbunden. Dies erzeugt das notwendige konvektive Potential und die mesoskalige Strukturierung von Druck- und Windfeld (u.a. Mesozyklone in Superzellen), um die Schwergewittererscheinungen auszulösen. Die Entwicklung einer Schwergewitterlage bewegt sich meist im Zeitrahmen weniger Stunden, auch wenn die akute und endgültige Vorbereitung von Hagel oder Tornados meist nur eine Angelegenheit von unter 1 oder ½ Stunde ist.
Schaut man sich die Wetterlage vom 10.Juni nach den vorgenannten Kriterien an, so gab schon das synoptische Umfeld deutliche Gefahren-Anzeichen für diesen Tag :
Bodenwetter-Analyse (DWD) vom 10.06.03 12 UTC :

Vorderseitig eines umfangreichen atlantischen Tiefs strömte in einem Warmsektor aus Südwest Subtropikluft nach Mitteleuropa. Im Bereich der späteren Tornadoentwicklung befand sich um 12 UTC der Scheitelpunkt des Warmsektors mit Okklusionspunkt. Die Strukturen in der Höhe wurden in folgenden Höhenanalysen sichtbar :
Höhen-Analysen (DWD) vom 10.06.03 12 UTC :

In 200 bzw. 300 hPa näherte sich von der nordfranzösischen Küste ein Kurzwellentrog, dessen besonderes Merkmal markante Höhenwinde waren. Das bedeutete über dem späteren Tornado-Gebiet positive Vorticity-Advektion. D.h. erstens sprach alles für eindeutige Hebung innerhalb der Warmluft, zweitens existierte die notwendige stärkere vertikale Windscherung In diese Richtung deuteten auch die lokalen Radiosondenaufstiege von 00 UTC und 12 UTC. Nachfolgend der Temp von Paris (07145, Trappes) sowie die Temps 00 UTC und 12 UTC von Idar-Oberstein (10618, Nahe) in DWD-Darstellung :
Radiosondenaufstieg Paris-Trappes 10.06.03 00 UTC :

Radiosondenaufstieg Idar-Oberstein 10.06.03 00 UTC :

Radiosondenaufstieg Idar-Oberstein 10.06.03 12 UTC :

Paris 00 UTC und Idar-Oberstein 12 UTC zeigten untereinander ähnliche Verhältnisse : Ausreichende, wenn auch keine extreme Schichtungs-Labilität (T-Differenzen 500/850 hPa z.B. etwa 27 K). Die durch die gestrichelte konvektive Kurve signalisierte thermisch-konvektive Auslösung zeigt ebenfalls keine extreme Labilitätsenergie (keine großen CAPE-Werte). Dazu paßt im Prinzip, daß an diesem 10.Juni wirklich schwere Hagelfälle nicht bekannt wurden, bzw. nicht im Vordergrund der Beobachtung standen. Daß die Schichtung infolge Hebung dann aber am Nachmittag insgesamt noch labiler als oben gezeigt geworden sein mußte, dafür sprachen die negativen Werte des KO-Indexes (Paris –5.9, Idar-Oberstein –3.1). Der negative KO-Index (verkörperte vertikal abnehmende äequivalentpotentielle Temperatur) hat wahrscheinlich im Verein mit Hebung die vorhandene potentielle Schichtslabilität in noch mehr aktuelle Schichtungslabilität verwandelt. Auffällig an der Feuchteschichtung sind auch die vorhandenen trockenen Zwischenschichten besonders in mittlerer Höhe, was ziemlich wahrscheinlich verstärkte Verdunstungseffekte im fallenden Niederschlag erzeugte und damit den Gewitterkaltluft-Downdraft intensivierte. Der Wind nahm in den Temps bis zur höheren Troposphäre auf etwa 40 Knoten zu, eine die Entwicklung fördernde Rechtsdrehung war zumindest unterhalb 900 hPa angedeutet.
Im Zusammenhang mit der Betrachtung des damaligen Unwetterpotentials soll hier zusätzlich eine aerologische Darstellung gezeigt werden, die für den 12 UTC-Termin bemerkenswert erscheint, nämlich die Horizontalverteilung der äquivalentpotentiellen Temperatur auf der 850 hPa-Fläche. Da die äquivalentpotentielle Temperatur den Gesamtwärmeinhalt der Luft (fühlbar + latent) verkörpert, besteht oberhalb von bestimmten Schwellenwerten zwangsläufig eine Koppelung mit höherer Gewitterwahrscheinlichkeit. Werte von mehr als 50 °C (323 K) gelten als solch eine Schwelle für unbedingte Schwergewitterwahrscheinlichkeit. Hier die Verteilung am Mittag des 10.Juni :
Äquaivalentpotentielle Temperatur 850 hPa 10.06.03 12 UTC :

Wie man sieht, erstreckte sich um 12 UTC von Frankreich her eine Zunge mit Werten von mehr als 324 K (Isolinie; auf der Abbildung eingeschlossene Fläche zur größeren Übersichtlichkeit zusätzlich gestrichelt) in Richtung Benelux. D.h. das Unwetterpotential war auch nach diesem Kriterium gegeben.
Zusammenfassend zeigt also die synoptische Analyse : Anzeichen gab es nicht nur für Gewitter schlechthin, sondern auch für schwerere Gewitter, mit Schwerpunkt Böen, kräftige Downdrafts und lokale Starkniederschläge. Tornados waren hauptsächlich wegen des vertikalen Windprofils und des beteiligten, deutlich baroklinen Prozesses nicht auszuschließen. Hagelhinweise gab es dagegen weniger .
Die dann einsetzende konvektive Entwicklung soll zunächst im Scale der Meteosat-Satellitenbilder dokumentiert und diskutiert werden : Vorläufer-Zellentwicklungen gab es im Raum Paris ab dem Vormittag. Die Lebensdauer der ersten Zellen war jeweils relativ kurz. Die Zellen verlagerten sich, eingebettet in den Vorderbereich der zurück hängenden Kaltfront, mit der Höhenströmung nordostwärts. Die erste stark auffällige Zellentwicklung trat im 11.30 UTC ein. Das IR-Satellitenbild von 12 UTC offenbart eine markante zellulare Struktur in unmittelbarer Nähe zur Grenze von Frankreich nach Belgien:
IR-Satbild (DWD-EUMETSAT) 10.06.03 12.00 UTC :

Die Zelle wanderte rasch ins Moselgebiet, dabei leicht nach rechts aus der Höhenströmung ausscherend, wie das Sat-Bild von 14 UTC beweist :
IR-Satbild (DWD-EUMETSAT) 10.06.03 14.00 UTC :

Dieser konvektive Vorstoß war ein Warnschuß für die Südeifel, aber noch nicht die Zelle, die später mit der Tornado-Entwicklung in Verbindung stand. Stromaufwärts von der Zelle erkennt man eine Neuentwicklung am Südzipfel Belgiens. Diese Zelle folgt dann genau der Spur der vorangegangenen Zelle und befand sich dann um 15 UTC dort , wo 1 h vorher über der Südost-Eifel der Vorläufer angekommen war :
IR-Satbild (DWD-EUMETSAT) 10.06.03 15.00 UTC :

Aber auch jetzt hatten wir es noch nicht mit der endgültigen Tornado-Gewitter-Zelle zu tun. Diese schoss nun um 15 UTC, deutlich erkennbar, im Grenzraum Frankreich/Belgien mächtig hoch. Aus dem einzelligen Gebilde wurde im Laufe der folgenden Stunden ein großes mesoskaliges konvektives System. 1 Stunde später, um 16 UTC, überdeckte es als zusammenhängender Cluster im Sat-Bild schon die ganze Eifel :
IR-Satbild (DWD-EUMETSAT) 10.06.03 16.00 UTC :

Weitere 2 Stunden später, um 18 UTC, beherrschte es als ausgewachsenes MCS nach weiterer Verlagerung den ganzen Raum östlich des Rheins zwischen Frankfurt im Süden und Bielefeld im Norden :
IR-Satbild (DWD-EUMETSAT) 10.06.03 18.00 UTC :

Man kann also satellitenseitig feststellen : Die Tornado-Lage war eingebettet in einen kaltfrontnahen pulsierenden großzelligen konvektiven Prozess, wobei bis zum Zeitpunkt des Tornados in der Westeifel (Auw-Schlausenbauch) eine mehrfaches Upstream-Development stattfand (d.h. stromaufseitiger Anbau neuer Zellen). So etwas ist auch in den USA bei Tornado-Lagen wiederholt beobachtet worden. Der Zeitraum der Tornado-Bildung selbst signalisierte dabei den Übergang in ein mesoskaliges konvektives System (dies bedeutete praktisch maximale Divergenzen im oberen Troposphärenbereich = Gesamt-Stretching mit gekoppelter horizontaler Strömungskonvergenz in der unteren Troposphäre).
Der Frage, ob während dieser Schwergewitterlage auch Squall-Line-Strukturen entstanden und ob es direkte Anzeichen für die Tornados im Radar-Datenmaterial gab, soll jetzt mit operationellen Radar-Produkten des DWD nachgegangen werden. Für den Radar-Überblick nutze ich hier die Komposit-Produkte „Deutschland-groß“ aus dem „Java-MAP“-Programm. Auf den gezeigten Komposit-Südwest-West-Ausschnitten ist die (bodennächste) Radarreflektivität (vergleiche Grundlagen-Posting) kombiniert mit den synoptischen Meldungen dargestellt. Zur besseren Orientierung sind die Orte Auw-Schlausenbach und Acht allein oder zusammen durch leere Achtecke markiert.
Die zwei markanten Systeme, die schon auf dem Satellitenbild von 15.00 UTC zu sehen waren, kommen im Radarkomposit für 15.00 UTC ebenfalls klar heraus :
Radar-Komposit DWD 10.06.03 15.00 UTC :

Vorhanden waren eine relativ engräumige, echostarke konvektive Zelle (blau >= 55 dBZ) mit Kern knapp westlich von Luxemburg und eine breiter angelegte massive konvektive Zone mit aktivem Vorderrand im Bereich NE-Frankreich - Belgien. Dieser Vorderrand konnte als inkorporierte Squall-Line betrachtet werden, verlor sich aber im weiteren Verlauf teilweise ganz.
Bis 15.45 UTC verschoben sich die konvektiven Strukturen bei etwa gleichbleibender Stärke in den Grenzraum zu Deutschland :
Radar-Komposit DWD 10.06.03 15.45 UTC:

Nach Medien- und Forum-Berichten tobte der erste Tornado bzw. schwere Downburst, in Auw-Schlausenbach etwa 15.30/15.45 UTC. An diesem Ort zeigte das 15.45 UTC Radarkomposit (s.oben) höhere, wenn auch nicht extreme Echowerte (Cyan/Violett) keilförmig vorstoßen. Ähnlich Strukturen (Keilform), aber mit größeren Echowerten, gab es weiter nördlich im Eifelgebiet. Die Echos bei Auw-Schlausenbach gaben von ihren Werten her also keinen deutlichen Hinweis auf Hagel oder extremen Niederschlag, auch findet man in dem Radarkomposit kein sicheres Anzeichen für ein Hook-Echo. Sehr echostark und hoch Hagel-wahrscheinlich war dagegen die markante südliche Zelle. Da diese Zelle in Struktur und großer Intensität über mehrere Termine verfolgt werden konnte, kann man (aus diesen operationellen Signalen heraus) sie wohl als „klassische“ Superzelle (im Sinne der historisch gewachsenen Superzellen-Systematik) bezeichnen. Es war nach meiner Meinung auch genau jene Zelle, die von Gitte damals aktuell für das Forum fotografiert wurde (sie selbst sollte dazu anhand der hier wiedergegebenen Radarbild-Positionen Stellung nehmen).
Wie rasch der Vorstoß der Gewitterformation ostwärts vorankam (auch dies ist ja immer ein Anzeichen für starke Böen (Böen mindestens so stark wie Wanderungsgeschwindigkeit )), zeigt das Radarkomposit nur ¼ Stunde später :
Radar-Komposit DWD 10.06.03 16.00 UTC :

Die Kernzone des Starkniederschlages (rot) hatte inzwischen Auw-Schlausenbach erreicht, die nächstgelegene belgische synoptische Station meldete starkes Gewitter (nach Berichten soll es ja auch schon auf belgischem Gebiet zu Tornado-Ansätzen gekommen sein). Nördlich von Trier befand sich jetzt die Position der engen südlichen Superzelle. An dessen NE-Rand erkennt man eine Eindellung der Radarreflektivität mit gewisser Andeutung eines „Hook-Echos“ (nicht besonders „klassisch“). Betonen möchte ich die nun voll entwickelten Temperaturgegensätze zwischen der im Niederschlag befindlichen Gewitterkaltluft und der vorderseitigen „ungestörten“ Warmluft. Da existierte ein Temperatursprung von gut 7 – 9 Grad, das hohe thermische Potential in der Horizontalen verkörpernd.
Die nachfolgenden Radarkomposits von 16.30 UTC und 16.45 UTC zeigen einerseits, wie schnell die gefährliche Situation für Auw-Schlausenbach dann auch vorbei war, andererseits sieht man die Vorbereitungsphase und die Echoverteilung zum Zeitpunkt des Tornados in Acht :
Radar-Komposit DWD 10.06.03 16.30 UTC :

Radar-Komposit DWD 10.06.03 16.45 UTC :

Zunächst ist festzustellen, daß jetzt, um 16.45 UTC, daß sich im Radarkomposit eine geschlossene, ziemlich einheitlich wirkende Nord-Süd-ausgerichtete Konvektionszone mit Hauptaktivitätszone im vorderen Bereich herausgebildet hatte, ohne von einer scharfen Squall-Line reden zu können. Das Gebiet um Acht war zwar von etwas höherer Echostärke umgeben, jedoch ohne deutliche Hookstruktur.
Der Radarüberblick sei abgeschlossen mit den Terminen 17.00 UTC und 18.00 UTC :
Radar-Komposit DWD 10.06.03 17.00 UTC :

Radar-Komposit DWD 10.06.03 18.00 UTC :

Mit unverminderter Wanderungsgeschwindigkeit war bis 17.00 UTC das mesoskalige konvektive System als lang gestreckte Quasi-Squall-Line weiter ostwärts vorangekommen. Im Vergleich zu der Situation ¼ Stunde vorher sieht man, ähnlich wie vorher bei Auw-Schlausenbach, wie ein Keil höherer Radarwerte über Acht hinweg vorgestoßen war, massive Gewitterkaltluft im Downdraft verkörpernd. Diese Quasi-Bow-Echo-Struktur sah hier also ähnlich aus wie vorher bei Auw-Schlausenbach. Die knapp östlich gelegene synoptische Station Mendig meldete um diese Zeit erst den Beginn des Gewitters mit noch 24°C. In Acht werden wohl schon die 17-18°C wie bei den synoptischen Stationen innerhalb der Squall-Line geherrscht haben. Die Radarkompositdarstellung von 18.00 UTC zeigt die Echoverteilung zusammen mit den 12-stündigen Niederschlagswerten. Aus dem mehr zonen- bzw. linienartigen Echofeld ist jetzt ein sehr breit angelegtes ovales Niederschlagsfeld, angepaßt an die Strukturen im Satellitenbild, geworden. Im gesamten Gebiet Ardennen/Eifel/Rhein lagen 12-stündige Niederschlagsmeßwerte von 10 bis 25 mm vor. Dies erinnert an MCC-Verhältnisse (Mesoscale Covective Complexes) in den USA.
Radarkomposits geben zwar einen guten Überblick über die Gesamt-Entwicklung einer konvektiven Lage, sind aber weniger in der Lage, Vorstellungen von den herrschenden internen 3D-Strukturen der Zellen zu vermitteln. Um diese kennenzulernen ist es nötig, in Radarprodukte der lokalen Standorte zu schauen. Im Rahmen des Radarverbunds des DWD (vgl. Grundlagen-Posting zu Radar und Radarverbund) kommen für die Detail-Beurteilung konvektiver Entwicklungen über Eifel und Rhein vornehmlich die Radarstationen Neuheilenbach/Südeifel (10605) und Frankfurt/M. (10637) in Frage. Neuheilenbach existiert seit 1998 als eine der 12 Voll-Doppler-Radarstationen des Radarverbunds. Die Station Frankfurt/M. ist, eine der 5 Nicht-Doppler-„Gründungsstationen“ des Radarverbunds, im Februar dieses Jahres mit einem Doppler-Signalprozessor nachgerüstet worden. Der Standort Neuheilenbach liegt 17 km Luftlinie nordnordöstlich von Bitburg. Sie ist prinzipiell erste Wahl für die Betrachtung der Eifel-Tornado-Fälle. Auw-Schlausenbach befindet sich etwa 24 km Luftlinie nordwestlich, Acht etwa 46 km nordöstlich von Neuheilenbach. Leider fiel die Station zwischen etwa 16.20 und 17.50 UTC total aus (bei Überquerung des Schwergewitters an der Station), so daß für den Fall Acht keine Daten aus Neuheilenbach vorliegen; der Fall Auw-Schlausenbach konnte aber erfaßt werden. Als Ersatz für Neuheilenbach soll hier für die Betrachtung von Acht auf verwertbare Produkte von Frankfurt/M. zurückgegriffen werden.
Die Frage, die mit dem lokalen Radar von Neuheilenbach für Auw-Schlausenbach untersucht werden kann, ist, gab es Hinweise auf die Existenz einer rotierenden Superzelle. Dazu zunächst der Blick auf das lokale Quasi-3D-Basisprodukt „PL“ von 15.43 UTC mit Grundriß, Auf- und Seitenriß (vgl. Grundlagen-Posting), gezeigt hier mit der Demo-Version der alten Radar-Software „RaBiD“ :
Lokales Quasi-3D-Echo-Bild Neuheilenbach 10.06.03 15.43 UTC :

Man sieht (besonders im Seitenriß (rechts)), daß das, was auf den Standort Auw-Schlausenbach zukam, ein gut formierter, mindestens bis 12 km Höhe reichender „Hot-Tower“ war. Im gesamten Kernbereich existierten von unten nach oben Echowerte von 46 (rot) bis knapp über 55 (blau) dBZ. Der Fußpunkt im Grundriß war zusätzlich durch eine lokale Anhäufung von „Hagel-Warnpunkten“ (vgl. Grundlagen-Posting) gekennzeichnet. Erfahrungsgemäß spricht die Gesamtheit dieser Strukturen zumindest für den Grenzfall einer Superzelle. Deutlicher ist dagegen die Superzellenstruktur bei dem mit dem Radarkomposit oben schon beschriebenen südlichen Gewitterkomplex. Die detaillierten EchoVerhältnisse am Fußpunkt der beiden Gewitterzentren kommen beim noch höher aufgelösten „PX“-Radarbild (horizontal 1 km) noch besser heraus (bodennaher einflächiger Precipitation-Scan) :
Lokales 2D-Echo-Bild Neuheilenbach 10.06.03 15.40 UTC :

Für den Raum Auw-Schlausenbach wird die Aussage des Kompositbildes bestätigt, nämlich der keilförmige Vorstoß höherer Reflektivitätswerte. Eine Andeutung eines Hook-Echos als indirekter Nachweis einer Mesozyklone besteht auch jetzt nicht. Genau ein solches (wahrscheinliches) Hook-Echo ist aber im südlichen Gewitterkomplex zu sehen (grauer Kreis). Hook-Echos haben meist die Größenordnung von 5 km, hier ist der Bogen im Nordteil des Gewitters 7-10 km lang. Dies Struktur ist aber mehr als deutlich.
Was sagen die Doppler-Radialwinde für diesen Zeitpunkt aus?
Lokales Doppler-Radial-Wind-Bild Neuheilenbach 10.06.03 15.40 UTC :

Im Grundriß sind die Radialwinde in 2 km Höhe über Radarstation, im Auf- und Seitenriß die Radialwinde in den vertikalen Schnittflächen dazu wiedergegeben. Weder am Standort Auw-Schlausenbach, noch am Standort des südlichen Schwergewitters sind eindeutige Anzeichen für eine Rotation vorhanden ( kein klar definiertes engräumiges Nebeneinander von Winden zum Radarstandort (kalte Farben) und Winden weg vom Radarstandort (warme Farben)). Aufgrund der Entfernung von nur 24 km (s.oben) müßte die 1 km - Pixelstruktur des Doppler-Radarbildes (theoretische Radarstrahlbreite dort 420 m) bei einer Mesozyklone ansprechen. Wie man sieht, fallen aber bei der südlichen Zelle mehrere Pixel aus, so daß eine diesbezügliche Aussage auch erschwert wird.
Sehr auffällig ist im 15.45 UTC-Doppler-Wind-Bild eine größere deutlich keilförmige „blaue“ Struktur, die von Westen her direkt auf Auw-Schlausenbach zuhält. Sie war über mehrere 5-Minuten-Termine zu verfolgen und erreichte Auw-Schlausenbach schließlich 15.55 UTC :
Lokales Doppler-Radial-Wind-Bild Neuheilenbach 10.06.03 15.55 UTC :

Nun sind auch typische Signaturen für die Rotation vorhanden (vgl. Bereich innerhalb des Orts-Achtecks). Ich gehe daher davon aus, daß erstens in Auw-Schlausenbach ein Tornado wirklich aufgetreten ist, und zwar etwas später als in einigen Berichten suggeriert, nämlich etwa zwischen 15.50 und 16.00 UTC, zweitens bei der Auslösung ein kompakter Vorstoß engräumiger Gewitterkaltluft („Outflow“) wesentlich zur Auslösung beigetragen hat.
Zur weiteren Aufklärung ergänzend noch das engräumige lokale einflächige Echobild von 15.55 UTC :
Lokales 2D-Echo-Bild Neuheilenbach 10.06.03 15.55 UTC :

In diesem Echobild existiert jetzt bei Auw-Schlausenbach ein deutlicher Rotationshinweis mit einer Art Hook-Echo.
Der Fall von Acht nun aus der Sicht von Frankfurt/M. Die große Entfernung zwischen Frankfurt und Acht (mehr als 100 km Luftlinie) verhindert eine Verfolgung mit Hilfe der Frankfurter Radialwinde. Stattdessen soll für den Zeitpunkt 16.45 UTC ein Blick auf das Basis-Quasi-3D-Produkt „PL“, das Echo-Top-Bild „PE“ und das 12-Schichten-CAPPI-Bild „PZ“ geworfen werden.
Lokales Quasi-3D-Echo-Bild Frankfurt/M. 10.06.03 16.43 UTC :

Wie klar zu erkennen, bestanden auch noch um diese Zeit des Tornados von Acht die beiden beschriebenen Hauptgewitterzentren, das eine im Süden gerade die Mosel überschreitend und das andere im Norden direkt vor Acht. Beeindruckend die dazu passende Anhäufung der Hagelwarnpunkte (Grundriß) und die Struktur der „Hot-Towers“ (Auf- und Seitenriß). Die Radarechos waren unvermindert stark (rot bis blau). So besteht eigentlich kein Zweifel, daß die Annahme zweier Superzellen auch jetzt noch gerechtfertigt war. Bemerkenswert, daß auch aus der entfernten Frankfurter Sicht auf den Standort Acht die Reflektivitätsmaxima keilförmig vorstießen. Das Echo-Top-Bild zum gleichen Zeitpunkt demonstriert noch einmal klar, daß um diese Zeit der rasche Übergang zu einem umfangreichen MCS/MCC stattfand :
Echo-Top-Bild Frankfurt/M. 10.06.03 16.43 UTC :

Die maximal darstellbare Höhe von 12 km (blau) überdeckte bereits ein sehr großes Gebiet.
Das 12-Schichten-CAPPI-Bild (Constant Altitude Plan Position Indicator) ist nichts anderes als die 3-dimensionale Aufschichtung der zwölf 1-km-Schichten des Radar-Volume-Scans. Dabei kann man entweder die 12 Schichten nebeneinder darstellen oder nacheinander durch-scrollen. So lassen sich z.B. Reflexions-Überhanggebiete und Weak-Echo-Regions (WER), wie sie für starke Multizellen, besonders aber Superzellen, typisch sind, erkennen (ich habe in meinem Radar-Grundlagen-Posting dieses auch damals schon existierende Produkt der Übersichtlichkeit halber nicht erwähnt). Für den Zeitpunkt 16.43 UTC sollen die Schichten 4 km und 9 km gezeigt werden :
12-Schichten-CAPPI, Höhe 4 km, Frankfurt 10.06.03 16.43 UTC :

12 Schichten-CAPPI, Höhe 9km, Frankfurt 10.06.03 16.43 UTC :

Bei genauem Hinsehen erkennt man ein WER im Bereich Acht mit umgebenden sehr hohen Reflektivitätswerten im Norden, Osten und Süden. Dazwischen (grün) ein relatives Minimum. In 9 km Höhe ist dieses Minimum genau von einem starken Überhang (rot) überdeckt Sehr schön zu sehen auch, daß in 9 km Höhe (typischerweise) nur noch die engen „Hot-Towers“ hohe Reflektivitätswerte aufweisen.
Was hat nun die diagnostische Betrachtung mit Hilfe des beim DWD vorhandenen operationellen Datenmaterials gebracht? Erstens : Man sah, daß die Entwicklung war konsequent auf ein Schwergewitterereignis ausgerichtet war. Die dabei sichtbar gewordenen Strukturen (Synoptik, Mesoscale, Gewitter-Scale) paßten recht gut in bestehende konzeptionelle Modelle von Schwergewittern. Zweitens : Das hier demonstrierte Material beweist, daß eine operationelle strukturelle Erfassung der Schwergewitter bis hin zu Tornados auch unter den bestehenden mitteleuropäischen operationellen Bedingungen (bei entsprechender intensiver Überwachung!) möglich ist.
Wetterfuchs



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  Tornado von Prüm, 15.09 1986 - Eine Analyse 4515 Lars aus Neufahrn 03.10.04 20:18
  20.08.92 : Unvergeßlicher Unwettertag in SW-D 7073 Wetterfuchs am 02.09.2004 03.09.04 13:45
  Analyse zum F2-T4-Tornado Odenwald (10.06.2004) 5073 Felix Welzenbach 15.08.04 20:19
  23.07.04 : Diagnose Unwetter Bonn + Rhein-Main 6752 Wetterfuchs am 28.07.2004 31.07.04 22:34
  Tornados 23.06.04 : Synoptik + region.Strukturen 5990 Wetterfuchs am 30.06.2004 30.06.04 21:33
  Tornados 23.06.04 (2) : Aspekte von Micheln 4983 Wetterfuchs am 05.07.2004 06.07.04 07:07
  Rückanalyse zur Schwergewitterlage vom 10.06.2004 4507 Marco Puckert, 26.06.2004 02.07.04 12:43
  Gestriger Unwetterabend in Oklahoma 4977 mesoscale am 28.03.04 29.03.04 01:21
  Tornado Drochtersen : Schnell-Analyse 5022 Wetterfuchs am 13.01.04 16.01.04 21:55
  Gestern abend : Markante Frontogenese+Kanaleffekt 5511 Wetterfuchs am 14.01.04 16.01.04 21:58
  Synopt.Analyse - Tornado bei Kirchhain (3.11.2003) 5356 Org: Wetterfuchs, 4.11.2003 05.11.03 09:13
  Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 5549 Jan Hoffmann, am 05.11.03 07.11.03 22:29
  Re: Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 4415 Jan Hoffmann, am 15.11.03 17.11.03 16:06
  Schadensbericht mit Bildern und Video 5704 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 21:44
  Teil 2 3809 Eyk (wabern), am 06.11.03 11.11.03 21:58
  Teil 3 3480 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 22:05
  Bilddoku v. Kirchhainer Tornado - viele Pics 9490 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:18
  Teil 2 ... viele Pics 3937 Micha (Giessen, 180m) am 04.011.03 11.11.03 22:22
  Teil 3 ... viele Pics 3695 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:27
  Meine Intensitätseinschätzung z. Kirchhein-Tornado 3623 Martin Hubrig am 09.11.03 13.11.03 21:06
  Der Innsbrucker Gewittersturm vom 21.Juli 2003 4877 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:00
  Schadensanalyse/Bilder Teil 1 3508 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:02
  Schadensanalyse/Bilder Teil 2 4391 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:04
  16.07.03: Strukturvielfalt einer Schwergewitterlage 5030 Org: Wetterfuchs, 5.08.2003 03.09.03 07:56
  Zusatz zum Verlauf dieser Schwergewitterlage: 4786 Org: Marco Puckert, 5.08.2003 03.09.03 07:57
  09.07.02 : Starkgewitter vor dem Berlin-Unwetter 7189 org:Wetterfuchs am 09.07.03 09.07.03 21:19
  Rückschau : Entwicklung des Berliner Unwetters 7853 org: Wetterfuchs am 11.07.02 09.07.03 18:01
  18.06.02: Eine Gewitterlage der Superlative 6676 org. Wetterfuchs 02.07.2003 02.07.03 16:41
  Unwetterdoku vom 23.06.2003 4913 Christian (Braunschweig) 01.07.03 21:37
  Tornadolage 10.06.03 : Met.Strukturen (2,5 mB) 6947 Org: Wetterfuchs am 21.06.2003 21.06.03 13:09
  Ausführlicher Bericht aus Acht / Eifel 4016 Matthias, Bonn 12.06.03 21:14
  So! hier nun die Karte des Ortsgebietes Acht 3493 Matthias, Bonn 12.06.03 23:12
  Bilder aus Acht 3894 Matthias, Bonn 13.06.03 13:14
  Das Straßburger Gewitter-Drama vom 06.07.2001 7122 org:Wetterfuchs am 06.07.02 08.06.03 01:28
  MCS 07.07.2001 : Harmonie der Synergetik 5798 org:Wetterfuchs am 07. 07 2002 08.06.03 01:26
  Heute vor 2 Jahren : Schwergewitterlage 02.07.2000 6592 org:Wetterfuchs am 02.07.02 11.05.03 13:17
  Die Gewitterfront kam wie eine Wand, 02.06.99 7969 org:Wetterfuchs am 10.09.02 13.09.02 13:59
  Heute vor 8 Jahren : Schwere Hagelgewitter in NRW 5887 org:Wetterfuchs am 4.07.02 30.08.02 19:53
  21.07.92 : Top-Schwergewitterlage in Mitteleuropa 10330 org: Wetterfuchs 23.07.02 15:29
  Ein Markstein : Münchener Hagelunwetter 12.07.1984 7837 org: Wetterfuchs 24.07.02 10:08
  Noch ein Bericht zum Sturm am 10.Juli 2002 4845 org: Christoph Gatzen am 13.07.2002 21.08.02 20:32
  Interessante Bemerkungen zum Hagelschlag vom 15.06 5342 org: Martin Hubrig am 1.07.2002 21.08.02 20:28
  15.05.2008 - Konvergenz in NRW - Gewitter/Starkregen geschrieben von: Fabian aus Bochum (Mai 2008) 10660 Admin 30.11.09 13:17
  Analyse/Rückblick: Der markante 30.7.2009 im Norden... geschrieben von: Jan Hinrich Struve (August 2009) 5365 Admin 30.11.09 13:18
  Bemerkenswerte Boundary, 02.07.2009 geschrieben von: Roboter (Juli 2009) 3283 Admin 30.11.09 13:21
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (1) : Synoptik + Radar/Sat-Überblick geschrieben von: Wetterfuchs (März 2009) 5744 Admin 30.11.09 13:40
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (2) : Detail-Analyse Zell-Entwicklung + Tornados geschrieben von: Wetterfuchs 4978 Admin 30.11.09 13:41
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (3) : Kurzfristprognosen + Nowcasting geschrieben von: Wetterfuchs 9203 Admin 30.11.09 13:42


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