Interessante Beiträge :  Wetterzentrale Forum Wetterzentrale Forum

| Wetterzentrale-Startseite | Wetterzentrale-Chat | Wetterchronik | wetter-foto.de | Das alte WZ-Forum-Archiv (05/1999-04/2007) |

| Nutzungsbedingungen/Forumsregeln | Die neuesten Postings aus allen Foren | Wettersymbole einbinden | Präfixe in Betreffs verwenden |

Unwetterdoku vom 23.06.2003
geschrieben von: Christian (Braunschweig) (IP-Adresse bekannt)
Datum: 01. Juli 2003 21:37

23.06.2003 - Gewittertag mit Unsicherheiten
E I N L E I T U N G
Mit einiger Verzögung folgt nun endlich dieser Gewitterbericht. Im folgenden längeren Text möchte die Ereignisse dieses Montages überregional erfassen und eine der unsichersten Gewitterlagen des bisherigen Jahres dokumentieren. Ich möchte einfach einmal mehr als sonst, meine Gedanken zu diesem für mich besonderen, aber auch etwas ärgerlichem Wettertag preisgeben, sowohl von theretisch-synoptischer Erfassung, als auch von den Dingen erzählen, die mich an diesem Tag emotional ergriffen.
Ich wünsche meinen kritischen Lesen viel Spass an dieser kleine Doku, die mit wenigen Mitteln die wesentlichen Sachen zu erfassen und bildtechnisch wiederzugeben versucht.
W E T T E R E N T W I C K L U N G




Ein ausgestrecktes, abschwächendes Tiefdruckgebiet reicht von Schottland über Island nach Grönland. Aufgrund eines Keilvorstosses Richtung Island gelingt es einem Trog sich aus diesem Komplex abzukaspeln und unter Beibehaltung der Intensität Richtung Südnorwegen/Südschweden und Dänemark zu schwenken. Mit Annäherung Mitteleuropas nimmt die WLA vorderseitig der Störung bis zuletzt zu, ehe das System in der Nacht von Montag bis Dienstag und am Dienstag zu okkludieren vermag, um später als abgespaltetes Höhentief über dem östlichen Mitteleuropa wirksam zu sein.
In abnehmender westlicher Höhenströmung über dem westlichen Europa "schwimmt" der Trog langsam gen Kontinent, wo die Höhenströmung mehr und mehr auf Süd kippt. Der Zyklon hat bereits seine stärkste Ausprägung hinter sich und wird im Zuge der Entwicklung sein Endstadium erreichen und okkludieren. Im Lauf des Vormittag/Mittags zieht eine Kaltfront am Montag voll in die advehierte Subtropikluft und überschwemmt später den gesamten Einflussbereich der Störung. Als Höhentief gliedert sich die kurzwellige Störung später dem Kaltluftkörper über dem östlichen Europa an, und sorgt somit im Südosten Deutschlands noch am Dienstag für letzte Gewitter. In den restlichen Gebieten wirkt die eingeflossene gemässigte Kaltluft stabilisierend und sorgt für angenehmes Wetter.
Die Beurteilung dieser Gewitterlage gestaltete sich höchst schwierig. Es hat sich gezeigt, dass die Modelle - in meinem Beispielfall das Globale Vorhersagesystem (GFS) der Amerikaner - alle Probleme vor allem bei der zeitlichen Erfassung der eintretenden dynamischen Prozessen hatten. Ganz entscheidend der Okklusionzeitpunkt des Tiefs, ebenso prägend die Überquerung der Warmfront im mittleren Deutschland. Analog hierzu der Durchzug der Kaltfront in Mitteldeutschland. Hebungsprozesse vor der Kaltfront hingen stark von der Ausprägung des okkludierenden System ab und bestimmten auch wie hoch die Umsetzung der labilen Luftmasse ist. Bei meiner Betrachtung ziehe ich einfach die Vorhersagedaten des 0 UTC-Rechendurchlaufs von GFS heran, der letzten Modellsimulation mit zeitidentischen Messwerten weltweiter Stationen als Input VOR dem Nowcast-Zeitraum.
Die Grundkonstellation war leicht zu erkennen: Wie auf den ersten 4 Karten und darunter in 2 Absätzen zu ersehen ist, sollte eine durchschwenkende Störung auf ihrer Vorderseite relativ hohe Warmluftzufuhr mit der zugehörig nachrückenden Kaltfront ausräumen. Erfahrungen beweisen, dass solche Lagen im mitteleuropäischen Sommer geeignete Gewitterbringer sind, nicht zuletzt wegen der Dynamik durch die auftretenden thermischen Gradienten. Mitbedeutend bei der "Schwere" der möglichen Unwetterlage ist jedoch die herangeführte Warmluftmasse. Subtropische, frisch advehierte Luftmasse ist generell labilisiert im Einflussbereich von Zyklonen. Um aber konkret das Potential abzuschätzen, galt es einen genaueren Blick auf die Schichtung, die ermittelten CAPE-Werte (Convective Available Potential Energy) als Aussage zur Ausprägung der Labilität und die Begleitumstände der advektiven Prozesse zu werfen.


Diese 2 Karten ziehe ich zur Beurteilung der Luftmassenverhältnisse auf Grundschichtniveau heran. Die erste Karte zeigt die Theta-E-Werte (äquivalentpotentielle Temperatur als Angabe zur Gesamtwärme der Luftmasse) auf der 850 hpa-Grenzschicht , die in diesem Falle im wesentlichen deutlich oberhalb der 50°C-Schwelle liegt, was sehr gut für Gewitterbildung erscheint. Bei meinen vereinfachten Betrachtungen markiert diese 850 hpa-Schicht oftmals die Oberseite der Grundschicht, die je nach Druckhöhe ein wenig variiert, meistens um 1500m hoch liegend.
Die latente + fühlbare "Wärme" scheint ausreichend für Gewitterentstehung, um aber die Feuchte unterhalb der Grundschicht zu erfahren, schaue ich in die Taupunktwerte, die auf der 2.Karte dargestellt sind. Wenn man Schichtung der Luftmasse zunächst ignoriert, kann man an den Taupunkten auch erkennen, ob die Konvektion eine gute Unterstützung von der Bodenschicht erfährt, also die Gewitter zumindest zeitweise einen Aufwind auch unterhalb des Grundschichtniveaus aufweisen können, ohne daran "auszutrocknen". Spitzenwerte zwischen 15-20 °C bei den Taupunkten am frühen Nachmittag sind keineswegs überdurchschnittlich, aber in meinen Augen völlig ausreichend, um bei guter Einstrahlung ein guter Energielieferant für recht flächige Gewitterherde für diese als recht warm identifizierte Luftmasse, die höchstwahrscheinlich subtropischer Herkunft ist, zu sein. Vorraussetzung muss nur sein, dass der zugehörige Aufwind entstehen kann...

...zeigt die Labilität der Luftmasse. Insbesondere im Westen/Norden/Mitte ist zu diesem Zeitpunkt durchaus beachtliches Potential festzustellen. Aus Erfahrung übertreibt das Globalmodell gerne ein wenig, aber bei guten Strukturen war kleiner Hagel recht verbreitet zu erwarten.
Um zu sehen, wie es um die Auslösung bestellt ist, sollte man die Schichtung und die advektiven Zustände beleuchten, sowie die Hebungsparameter im Rahmen der Störung. Denn was man an diesen Karten weniger sieht, ist, wie rasch die WLA erfolgt. Der Wärmeaushalt in der Luft ist so hoch, dass die Feuchte und Taupunkte wiederum so niedrig sind, dass eine Auslösung vom Boden aus unwahrscheinlich ist. Bei einem vertikalen Temperaturdiagramm konnte man in der Mitte Deutschlands eine Auslösetemperatur von ca. 38°C ablesen, was an diesem Tag nicht erreicht werden sollte. Auf dem direkten und kurzen Weg gelang es der Warmluftmasse also nicht, ausreichend Feuchte mitzunehmen, um von vornherein hohe Gewitterwahrscheinlichkeiten in weiten Teilen Deutschlands zu offenbaren. Umso mehr entschied das frontale Geschehen und die Windverhältnisse, die man also synoptisch als Ausschlag für die Schwergewitterlage erfasst hat und an der die Modelle bis zum Nowcastzeitraum dann auch gefeilt haben, sodass sowohl heftigste als auch weniger heftige Gewitterentwicklungen in der Bandbreite möglich waren.Die Zündung der Aufwinde sollte auch oberhalb des Grundschichtniveaus erfolgen, soviel war jetzt schon klar.
Wie sich später ebenso herrausstellte, dass sich mit der massiven WLA und der nur kurzen zeitlichen Differenz zwischen Kalt- und Warmfrontdurchschwenken ein recht intensiver Warmluftdeckel über die Grundschicht legte. Restwolken der Warmfront verhinderten zudem lange die Einstrahlung im Norden/Osten Deutschlands. Ein guter Bodengradient sorgte jedoch für eine ebenso rasche Wärmezunahme. Auch mit moderater Strahlungsbilanz ging es verbreitet auf über 28/29°C zwischen Hannover und Berlin. Aktives Windgeschehen, wie auf folgender Karte zu sehen sein wird, konnte - wegen der starken grundschichtnahen Inversion aufgrund starker WLA - die vorhandenen Taupunkte günstigerweise nicht heruntermischen:


Spätestens die 18 Z (=20 Uhr MESZ) Karte zeigt den zur Kaltfront gehörenden Windsprung, mittlerweile im Berliner Raum. Die Karte darüber bietet ungewöhnlich frische Südost- bis Südwestwinde an (im Mittel tlw. 4-5 BFT), was für starke Erwärmung auch ohne Einstrahlung spricht ("Heatburst"). Das wirre Windmuster im Westen und Norden zeigt vermutlich zum einen die Windverhältnisse im Bereich des Okklusionspunktes (Norddeutschland) und das Potential für Konvergenzen in einer "Knautschzone" südlich des möglichen Okklusionsfeldes (Westen/Mitte). Im Bereich der angesprochenenen Konvergenzzone ist besonders die Mitte Deutschlands von einer späteren Auslösung nicht verschont, obwohl in divergenter Strömung weiter nordwestlich hinter der Kaltfront sogar stärkeres Absinken vorliegt und ein flaches Kaltlufteinströmen möglich macht und damit das Potential für Schwergewitter unsicher macht, entlang der Kaltfront.
Um zu sehen, welche Hebung (PVA + frontale Auslösung) durch das Troggeschehen vorliegt, ein Blick auf die Velocity-Karten des GFS - horizontal auf einer Druckfläche von 700 hpa (Vertikalströmung; neg. Werte = Aufwinde):

Krümmung + Scherung negierten sich zwar zum Teil selbststtändig, doch zusammen mit ausreichender frontalen Hebung und PVA im Okklusionssektor liegt wahrscheinlich Auslösung elevated (oberhalb der Grundschicht) im Laufe des Nachmittags vor. Ein guter thermischer Gradient unterstützt dabei die vertikalen Umlagerung, die mit der Front einhergingen.
Halbwegs klar war die Sache nun für mich. Auslösung sollte frühnachmittäglich zunächst im Bereich von kleinen Konvergenzen erfolgen, die insbesondere in der Mitte vorzufinden waren. Die Aufwinde waren in der Lage, sich oberhalb der Grundschicht in die Grundschicht hineinzuarbeiten und die Ausprägung von Clustern in 3 "Sektoren" zu ermöglichen, wie das Radar- und Blitzbild gleich bestätigen werden:


Klar zu erkennen: ein MCV im Bereich des Okklusionspunktes, ein starker Cluster im Bereich der Konvergenz, die später von der Kaltfront erreicht wird, und in Sachsen weitere Konvergenzbedingte Geschehnisse. Mich interessiert im weiteren Abschnitt des Berichtes der mittlere Cluster, der sich zwischen Peine - Braunschweig - Magdeburg und Berlin austoben sollte. Bei sehr guten Strömungsverhältnisse von 50 kn in der Höhe scheint vertikaler Impulstransport besonders im Bereich des genannten Clusters und im Bereich des MCV (Mesoscale Convective Vortex) für unwetterartige Böen zu Sorgen. Zusätzlich wird die Labilität gebietsweise in beachtliche Niederschläge mit Hagel umgesetzt.
E M O T I O N S & m O R E
Nach dieser Betrachtung war mir also klar, dass es hier in Braunschweig, am Nachmittag wirklich abgehen könnte. Mich frustrierte die Tatsache, dass ich wegen meines Abis noch zu Abendschule rennen musste und wirklich keinerlei Chance hatte, da in irgendeiner Form die Gewittergeschehnisse genauer auf Bild zu bannen. Ich hatte vergeblich bis zuletzt gehofft, dass sich die unsicheren Entwicklungen stark nach hinten verzögern und mir eingeredet, dass die präfrontale Auslösung kaum greifen wird und daher nicht schon gegen Mittag in Deutschland - entgegen anderslautender Behauptungen - der Höhepunkt erreicht wird. Ich behielt zwar recht, aber die Gewittersysteme ereilten mich doch noch zeitlich derart unpassend, dass ich am späten Nachmittag nur aus dem Klassenzimmer zuschauen konnte und in völliger Anspannung dessen unkonzentriert und stark abgelenkt war. Passiert bekanntlich jedem Wetterfreak mal in ähnlicher Form.
Schon auf der Fahrt vom Arbeitsplatz zur Schule beobachtete ich die erste von 4 Zellen, die sich in der Umgebung aufhielten und auch teilweise schon Regen hinterliessen. Es waren hochbasige Zellen, aber in beeindruckender Struktur und mit klar zu erkennenden Downdraft und verstärkender Ausprägung.
In der Schule beobachtete ich dann eine weitere Zelle, die sogar die bisher elektrischste war, die mir dieses Jahr vor die Augen gekommen war. Ebenso mit Aufwind oberhalb der Grundschicht, allerdings bestach die Entwicklung langsam dadurch, dass der Aufwind immer mehr in Grundschicht gelangen konnte. Mit einem 5minütigen Platzregen drischte diese Zelle vorbei. Ich dachte nun, dass das nun das letzte an diesem Tag war, sah einen sehr dynamischen Rückseitenanvil der Gewitterwolke, samt eindrucksvollsten Mammati, ausgerechnet noch die eindrucksvollsten, die ich seit mehreren Jahren zu Gesicht bekam. Ich biss das erste Mal in die Tischkante *grrr*.
Quasi zeitgleich müsste es Ilsede langsam geschehen, dass die Front auf die Konvergenz brettern tat und bereits in Peine die nächste starke Gewitterzelle aufziehen liess. Ähnlich wie es dort anging, habe ich es auch hier erlebt:



-> Alle 3 Bilder Copyright Andreas Schoring, Ilsede!

Danke dir Andi für die beeindruckenden Bilder der Böenfront und des Hagels/Starkregens!
Hier dagegen hockte ich immer noch in diesem blöden Klassenraum. Ich musste nun zusehen, wie sich überraschend ein weiterer Schirm aus passender Richtung näherte. Auch dieser war unglaublich und schwärzte die Landschaft bald beeindruckend ein, noch viel massiver als die ersten 2-3 Zellen des Tages. Je mehr ich diese Dinge beiläufig verfolgte, desto beeindruckter und innerlich verärgert guckte ich nach draussen. Unter einer sehr beeindruckenden Böenfrontvorderseite färbte sich im Saum des ausfallenden Wolkenbruchs - dicht wie ich das seit 2 Jahre nicht mehr gesehen habe(!) - der Himmel grün. Noch nie habe ich solche Farbgebungen bewundern dürfen und ich hätte mit dem Kopf auf den Tisch schlagen können, das nicht auf Bildern festzuhalten. Dazu blitzte es für die hiesigen Verhältnisse hier recht häufig, allemal 5 Blize/Minute!
Jeder im Klassenzimmer beobachtete das aufziehende Unwetter, die Lehrkraft ignorierte das zunächst und zog es bis auf das letzte hinaus, die Leute vom Unterricht zu befreien. Ich wäre auch beinahe rausgerannt als sie uns doch noch kurz vor Ausbruch rausliess. Ich verharrte den stärksten Niederschlag im Gebäude, Bäume brachen weg, Hagel liess die Sicht auf wenige 100 m zurückgehen.
Nach 5 Minuten, als der Regen nachliess und man immer noch kein Ende, kein helles Licht im massiven Gewitter erkennen konnte, entschloss ich mich dann durch den Regen zu flüchten um zur Bushaltestelle 100 m weiter vom Schulgebäude zu kommen. Obwohl das nicht der stärkste Regen war, waren Strassen und alle Wege überschwemmt und litten unter der Brachialität der Natur. Auch ich spürte am eigenen Leib die Gewalt und rutschte auf überflutetem Untergrund aus, meine Tasche war zu allem Unglück geöffnet und der Inhalt bis zur Untauglichkeit zugewässert. In aller Not versuchte ich noch die Geschehnisse festzuhalten, der 2.stärkste Guss, der folgte, wollte auch nicht so recht ins Bild. Adrenalin schoss hoch, wenn es Nahblitze gab. Nach 10-15 Minuten wollte der Wolkenbruch immer noch kaum nachlassen. Immer noch floss es auf der Strasse, selbst die Feuerwehr war noch während des Unwetters herausgefahren. Hier meine persönliche Ausbeute:



Ich war schon stark verzweifelt aber auch beeindruckt von der Gewalt dieses Wetters, und am Ende auch froh, dass ich da heil durch gekommen bin und wenigsten diese 3 Aufnahmen + 2 folgende Videos aufnehmen konnte. Nach 20 Minuten tröpfelte der grosstropfige Starkregen dann endlich aus, ehe das Gewitter nach 25 Minuten abzog, aber noch für die halbe Stunde ferne Donner und Blitze bescherte.
Unterwegs sah ich dann einige Auffahrunfälle infolge Aquaplaning, zahlreich umgeworfenes Holz, viele viele kleine Büchel, Äste von Bäumen, kleine Hagelschäden an Blättern und Blumen. Die Körner, die lt. den Eindrücken im Nachgang ca. 0,5 cm gross waren, fielen aber offensichtlich sehr sehr dicht vom Himmel.
Ich brauchte meine Zeit, bis ich das ganze in der Form verdaut habe. Zwischen Wahnsinn und Freude, zwischen Frust und Adrenalin war irgendwie emotional alles dabei, was bei mir eher selten der Fall ist. Zu Hause verfolgte ich, wie der Cluster nach sein seinem Zusammenschluss sich immer mehr beschleunigte und u.a. auf Magdeburg und Berlin zuhielt. In meiner ehemaligen Heimatstadt sollte dann ebenso wie in Ilsede beim 10minütigen Gewitter (3cm Hagel!), wie bei mir im 25 minütigen Hagelgewitter (5 Minuten 0,5 cm-Hagel) auch dort 1 cm Hagel in einem etwa 15minütigen, nicht minder eindrucksvollen Gewitter auftreten. Dazu tobten Orkanböen, die später auch Berlin erfassen sollte. Zum Abschluss gibt es alle meine Videos und das tolle Zeitraffer, welches mir Jan Carius aus Magdeburg-Stadtfeld bereitgestellt hat.Auch hierfür besten Dank! Einigen im Wetterzentrale-Forum dürfte es bekannt sein. Ich fand es sehr passend, es in dieser Nachbetrachtung und Dokumentation der eindrücklichen Gewitterlage mit einzubauen.
V I D E O S

>> Für die Videos benötigt ihr den DivX 5.02 Codex, welchen es hier gibt!<<

Ich bedanke mich bei allen Lesen, die Geduld hatten, den Text und alle Bilder anzusehen, hoffentlich waren die Schilderungen und Bilder (leider sind es nicht mehr Traurig) von diesem Ereignis nachhaltig. Vielleicht vielleicht, so wünsche ich es mir, habe ich die Möglichkeit diese Saison weitere solche Zellen abzubekommen. Auch wenn es die letzte Jahre noch stärkere Ereignisse gab, war dieses eines, an das ich mich sicher mit am meisten erinnern werde, nicht zuletzt, weil ich dabei so nass geworden bin und so viel Adrenalin geschoben habe ;-).
In diesem Sinne noch viel Spass beim Wetter,
CYA, euer Christian


28.06.2003



Thema Klicks geschrieben von Datum/Zeit
  Analysen von Gewitter- und Starkregenlagen (oT) 13752 Admin 09.10.08 08:22
  07.08.08 : Analyse einer ungewöhnlichen Superzelle im Norden - Wetterfuchs 4561 Admin 08.10.08 13:06
  Die Schwergewitterlage Ende Mai 2008 im Westen - Fabian aus Bochum 3458 Admin 08.10.08 13:04
  15.05.2008 - Konvergenz in NRW - Gewitter/Starkregen - Fabian aus Bochum 3537 Admin 08.10.08 13:03
  29.07.05 (1) : Hagel + Tornadoverdacht Südwest/Süd 8360 Wetterfuchs 14.11.05 20:35
  29.07.05 (2): Superzellen/Super-Sqallline Nordost 6506 Wetterfuchs 08.12.05 20:50
  29.07.05 (3): Extremhagel der LP-Superzelle 5831 Michel (Erzgebirge, 670m Höhe) 09.03.06 22:43
  29.07.05 (4): Starkwindereignis durch Squall 5784 Michel (Erzgebirge, 670m Höhe) 09.03.06 22:51
  29.07.05 (5): Zu den Sturmschäden - Oberpfalz 4050 Martin Hubrig, Melle - Whh., 20 km sö 11.03.06 09:14
  29.07.05 (6): Tornado durch LP-Superzelle 4233 Michel (Erzgebirge, 670m Höhe) 08.04.06 00:17
  29.07.05 (7): Dunkelheit am Tage - Rückanalyse 7020 Marco Puckert 06.03.07 12:33
  29.7.05: Heute vor 2 Jahren, schwere Unwetterlage in weiten Teilen Deutschlands...- Michel, Erzgebirge 3171 Admin 08.10.08 12:51
  Analyse zum Unwetter in Dortmund am 26.07.2008 - Fabian aus Bochum 3814 Admin 08.10.08 13:05
  Großer Jahresrückblick 2007 für Sachsen und das Erzgebirge - Michel/Erzgebirge 2965 Admin 08.10.08 12:48
  04.10.07 Unwetter Mallorca : Beobachtungen und Analyse / Org: Wetterfuchs 9625 Admin 24.01.08 12:47
  10.07.07: Analyse der Wasserhosen/Tornados bei Borkum, Org: Wetterfuchs am 10.07.2007 7725 Admin 20.09.07 11:20
  02.08.07: Eine Super-Multizelle durchquert die Alpen - Org: Wetterfuchs, 9.08.2007 9105 Admin 20.09.07 11:18
  Welch ein Sommerwetter : Sturm, Regenkaskaden, <15°C - Org: Wetterfuchs am 27.06.2007 9007 Admin 29.06.07 10:46
  26.06.07 Eutin : Ein irrer Liniendurchgang - Org: Wetterfuchs am 26.06.2007 6395 Admin 29.06.07 10:44
  Analyse + Bilder der Gewitterlage vom 25. Mai (ca. 3 MB ) - Org.: Björn, Hannover am 28.05.2007 8122 Admin 29.06.07 10:42
  Gewitter-Diagnose : Synopsis von Foto und Radar - Org.: Wetterfuchs am 8.06.2007 7100 Admin 29.06.07 10:41
  Bilderbericht zum Hagelunwetter im Osterzgebirge 5559 wetterfrosch aus sachsen 21.11.06 11:54
  dazu passend Zeitungsartikel: 9733 wetterfrosch aus sachsen 21.11.06 11:57
  03.08.06: Met.Analyse Tornado/Wasserhose vor Büsum 6690 Wetterfuchs 17.08.06 12:16
  Radardiskussion zur Squall-Line vom 25.6.2006 7482 Jan Hoffmann 14.08.06 13:18
  Der Unwettertag 16.06.2006 / Leipziger Superzelle 5380 Geggo, Glaubitz 99m (Sachsen) 14.08.06 13:15
  Die Superzellen vom 27./28.7.2005 8164 Bernold Feuerstein 09.03.06 22:20
  3 Tornados am Starnberger See (36 Bilder+1Video) 5874 Walter aus München 09.03.06 21:57
  27.07.05 : Die Megazelle von Frankfurt 6422 Wetterfuchs 14.09.05 11:14
  03.06.05 : Diagnose der Tornado-Verdachtsfälle 4624 Wetterfuchs 21.06.05 11:30
  14.06.05: Analyse des Ulmer Tornado-Verdachtsfalls 5162 Wetterfuchs 21.06.05 11:26
  03.06.05 : Der Geltinger Hagelfall 5949 Wetterfuchs 06.06.05 09:31
  05.05.05 : Meteorol. Umfeld d. Reutlinger Tornados 6938 Wetterfuchs 09.05.05 12:33
  26.03.05 : Diagnose der Hagellage im Münsterland 5287 Wetterfuchs 15.04.05 10:59
  Vielen Dank und einige Anmerkungen 3400 Jan Hoffmann 15.04.05 11:00
  Die ungewöhnliche Gewitterlage vom 01.10.04 5549 Wetterfuchs 31.10.04 21:11
  Das waren die Schwergewittertage des Sommers 2004 4100 Wetterfuchs 31.10.04 21:10
  Tornadolage vom 05.10.04 im Weserbergland 4421 Wetterfuchs 31.10.04 21:08
  18.07.04: Diagnose der Tornado-Lage vom Ruhrgebiet 6623 Wetterfuchs 26.10.04 15:46
  12.09.04 : War es ein Tornado oder nicht? 6027 Wetterfuchs 03.10.04 20:21
  Tornado von Prüm, 15.09 1986 - Eine Analyse 4177 Lars aus Neufahrn 03.10.04 20:18
  20.08.92 : Unvergeßlicher Unwettertag in SW-D 6655 Wetterfuchs am 02.09.2004 03.09.04 13:45
  Analyse zum F2-T4-Tornado Odenwald (10.06.2004) 4677 Felix Welzenbach 15.08.04 20:19
  23.07.04 : Diagnose Unwetter Bonn + Rhein-Main 6336 Wetterfuchs am 28.07.2004 31.07.04 22:34
  Tornados 23.06.04 : Synoptik + region.Strukturen 5570 Wetterfuchs am 30.06.2004 30.06.04 21:33
  Tornados 23.06.04 (2) : Aspekte von Micheln 4637 Wetterfuchs am 05.07.2004 06.07.04 07:07
  Rückanalyse zur Schwergewitterlage vom 10.06.2004 4103 Marco Puckert, 26.06.2004 02.07.04 12:43
  Gestriger Unwetterabend in Oklahoma 4640 mesoscale am 28.03.04 29.03.04 01:21
  Tornado Drochtersen : Schnell-Analyse 4602 Wetterfuchs am 13.01.04 16.01.04 21:55
  Gestern abend : Markante Frontogenese+Kanaleffekt 5181 Wetterfuchs am 14.01.04 16.01.04 21:58
  Synopt.Analyse - Tornado bei Kirchhain (3.11.2003) 4915 Org: Wetterfuchs, 4.11.2003 05.11.03 09:13
  Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 4968 Jan Hoffmann, am 05.11.03 07.11.03 22:29
  Re: Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 4082 Jan Hoffmann, am 15.11.03 17.11.03 16:06
  Schadensbericht mit Bildern und Video 5336 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 21:44
  Teil 2 3447 Eyk (wabern), am 06.11.03 11.11.03 21:58
  Teil 3 3151 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 22:05
  Bilddoku v. Kirchhainer Tornado - viele Pics 9141 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:18
  Teil 2 ... viele Pics 3489 Micha (Giessen, 180m) am 04.011.03 11.11.03 22:22
  Teil 3 ... viele Pics 3333 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:27
  Meine Intensitätseinschätzung z. Kirchhein-Tornado 3271 Martin Hubrig am 09.11.03 13.11.03 21:06
  Der Innsbrucker Gewittersturm vom 21.Juli 2003 4534 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:00
  Schadensanalyse/Bilder Teil 1 3191 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:02
  Schadensanalyse/Bilder Teil 2 4082 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:04
  16.07.03: Strukturvielfalt einer Schwergewitterlage 4633 Org: Wetterfuchs, 5.08.2003 03.09.03 07:56
  Zusatz zum Verlauf dieser Schwergewitterlage: 4412 Org: Marco Puckert, 5.08.2003 03.09.03 07:57
  09.07.02 : Starkgewitter vor dem Berlin-Unwetter 6722 org:Wetterfuchs am 09.07.03 09.07.03 21:19
  Rückschau : Entwicklung des Berliner Unwetters 7420 org: Wetterfuchs am 11.07.02 09.07.03 18:01
  18.06.02: Eine Gewitterlage der Superlative 6256 org. Wetterfuchs 02.07.2003 02.07.03 16:41
  Unwetterdoku vom 23.06.2003 4552 Christian (Braunschweig) 01.07.03 21:37
  Tornadolage 10.06.03 : Met.Strukturen (2,5 mB) 6522 Org: Wetterfuchs am 21.06.2003 21.06.03 13:09
  Ausführlicher Bericht aus Acht / Eifel 3688 Matthias, Bonn 12.06.03 21:14
  So! hier nun die Karte des Ortsgebietes Acht 3132 Matthias, Bonn 12.06.03 23:12
  Bilder aus Acht 3588 Matthias, Bonn 13.06.03 13:14
  Das Straßburger Gewitter-Drama vom 06.07.2001 6703 org:Wetterfuchs am 06.07.02 08.06.03 01:28
  MCS 07.07.2001 : Harmonie der Synergetik 5350 org:Wetterfuchs am 07. 07 2002 08.06.03 01:26
  Heute vor 2 Jahren : Schwergewitterlage 02.07.2000 6177 org:Wetterfuchs am 02.07.02 11.05.03 13:17
  Die Gewitterfront kam wie eine Wand, 02.06.99 7556 org:Wetterfuchs am 10.09.02 13.09.02 13:59
  Heute vor 8 Jahren : Schwere Hagelgewitter in NRW 5428 org:Wetterfuchs am 4.07.02 30.08.02 19:53
  21.07.92 : Top-Schwergewitterlage in Mitteleuropa 9677 org: Wetterfuchs 23.07.02 15:29
  Ein Markstein : Münchener Hagelunwetter 12.07.1984 7362 org: Wetterfuchs 24.07.02 10:08
  Noch ein Bericht zum Sturm am 10.Juli 2002 4494 org: Christoph Gatzen am 13.07.2002 21.08.02 20:32
  Interessante Bemerkungen zum Hagelschlag vom 15.06 5028 org: Martin Hubrig am 1.07.2002 21.08.02 20:28
  15.05.2008 - Konvergenz in NRW - Gewitter/Starkregen geschrieben von: Fabian aus Bochum (Mai 2008) 10286 Admin 30.11.09 13:17
  Analyse/Rückblick: Der markante 30.7.2009 im Norden... geschrieben von: Jan Hinrich Struve (August 2009) 4938 Admin 30.11.09 13:18
  Bemerkenswerte Boundary, 02.07.2009 geschrieben von: Roboter (Juli 2009) 2817 Admin 30.11.09 13:21
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (1) : Synoptik + Radar/Sat-Überblick geschrieben von: Wetterfuchs (März 2009) 5368 Admin 30.11.09 13:40
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (2) : Detail-Analyse Zell-Entwicklung + Tornados geschrieben von: Wetterfuchs 4499 Admin 30.11.09 13:41
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (3) : Kurzfristprognosen + Nowcasting geschrieben von: Wetterfuchs 8673 Admin 30.11.09 13:42


Du hast nicht die erforderliche Berechtigung, um in diesem Forum zu schreiben.