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18.06.02: Eine Gewitterlage der Superlative
geschrieben von: org. Wetterfuchs 02.07.2003 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02. Juli 2003 16:41

Eine Gewitterlage der Superlative war der 18.06.02 in Norddeutschland, als nach einem ungewöhnlich heißen Tag abends von Westen her bei der Ausbildung einer massiven Squall-Line verbreitet Schwergewitter auftraten. Hagel, aber auch schwere Sturmböen waren die dominierenden Wettererscheinungen nördlich der Mittelgebirgsschwelle in ganzen Landstrichen zwischen der niederländischen Grenze und der Elbe bzw. in Schleswig-Holstein. Dieser Tag machte damals nicht nur in der Presse Schlagzeilen, auch im Forum gab es ausführliche Situtations- und Schadensberichte zum Wettergeschehen. Nennen möchte ich Recherche und Dokumentation von Martin Hubrig, aber auch die Liveschilderungen und Auswertungen von MH und Mario aus Kiel. Martin Hubrig erlebte eine der Starkgewitterzellen im Raum Osnabrück, von ihm stammt das folgende beeindruckende Foto:

Von MH stammt die folgende graphische Analyse der ihm damals bekannten Hagelfälle :

Demnach trat z.B. in Esens (südlich von Langeoog/Spiekeroog) Hagel bis zu 10 cm Korngröße auf. Die konvektiven Erscheinungen (in Satellitenbild, Radar) waren so gewaltig, daß es, wie M.Hubrig zu recht bemerkte, schon an ein Wunder reichte, daß nicht auch Tornados auftraten. Die von MH in seiner Abbildung verzeichnete Trombe konnte später nicht einwandfrei verifiziert werden (siehe TorDACH).
Ich möchte hier nun einem Versprechen nachkommen, zu der Wetterlage und ihrem Ablauf eine meteorologische Analyse und Diagnose zu fertigen. Das Posting ist in 4 Teile geteilt : Nach der Betrachtung der Synoptik und einem Ablauf-Überblick mit Radarkomposits und Wettermeldungen werde ich Details der Zentren der Schwergewitterlage in Niedersachsen, und NRW aus der Sicht der lokalen Radare von Emden, Hannover und Essen schildern und zum Schluß die Verbindung zwischen dem hochauflösenden NOAA-Satellitenbild während des Höhepunktes der Entwicklung und den zeitgleichen Radar-Informationen von Essen, Hannover und Hamburg herstellen.
Schwere Hagelwetterlagen wie die vom 18.06.02 sind fast immer mit dem Höhepunkt bzw. Ende einer Hitzelage gekoppelt. So auch dieses Mal. Wie die folgende Bodenwetteranalyse (DWD) von 00 UTC zeigt, strömte an der Südostflanke eines kräftigen atlantischen Tiefs und Vorderseite eines zugehörigen knapp westlich von uns gelegenen wellenden Frontenzuges subtropische Warmluft aus Süden ein :

Die 850 hPa-Analyse (GME) vom gleichen Zeitpunkt zeigt, wie eine Warmluftzunge mit über 20°C von Frankreich her auf unseren Raum übergreift :

Vor der Kaltfront besaß die Warmluft in diesem Niveau außerdem Werte der äquivalentpotentiellen Temperatur (fühlbare + latente Wärme) von über 50°C , was nach Erfahrung ein häufiges Merkmal sommerlicher Schwergewitterlagen ist. In der nachfolgenden Analyse von 00 UTC sind die Äquipot-Temperaturen in Kelvin angegeben (Isolinie 324 K entspricht 51°C) :

Eine derartige Luftmasse benötigte nur einen Hebungsvorgang, um diese konvektive Energie freizusetzen. Dies geschah nicht nur durch die herannahende Kaltfront, sondern noch viel ausgeprägter durch einen sich von Westen nähernden kurzwelligen Höhentrog im Verein mit einer sich im Tagesverlauf bodennah herausbildenden vorlaufenden Konvergenzlinie. Hier die 12-Stunden-Prognose 500 hPa von GME für den Mittagstermin des 18.06.02 :

Die Warmluft labilisierte sich die Hebungsvorgänge unter der Höhentrogvorderseite zunehmend und wurde dadurch (außer durch Advektion) auch feuchter. Der nachfolgende Radiosondenaufstieg von Brüssel-Uccle (06447) von 12 UTC (noch vor der Kaltfront) zeigt die zunehmende Feuchte in der unteren und mittleren Troposphäre und die mögliche Konvektionskurve bei Erreichen des Cumulus-Kondensations-Niveaus (KKN) (bei Auslösetemperatur am Boden von 36,7°C). Die in diesem Fall zur Verfügung stehende Labilitätsenergie mußte gewaltig sein (Übertemperaturen von rund 10 K im konvektiven Aufstieg!). Wie das Radiosonden-Profil zeigt, konnte auch durch erzwungene Hebung eine derartig gewaltige Konvektion entstehen. Die zu erwartenden TOPs der Wolken mußten bei rund –60°C in 12 ½ km Höhe liegen (Höhe der Tropopause), bei „Overhooting“ auch noch darüber. Die enorme Labilitätsenergie bedeutete sehr starke Updraft-Vertikalbewegungen (thermischer Auftrieb), die wesentlichste Voraussetzung für die spätere Hagelbildung. Hagelbildung der Größenordnung von 2-10 cm erfordert diese starken Aufwärtsbewegungen der Luft (um den Hagel im Prozess der „Rezirkulation“ der Hagelkörner überhaupt tragen zu können). Das Windprofil von Brüssel besaß außerdem eine deutliche Windzunahme aus SW. Auch wenn längs der Vertikalen keine markante Winddrehung sichtbar war, war dennoch das Potential durch die Windzunahme auch für Tornados gegeben.

Nun der Überblick über die konvektive Entwicklung dieses Tages mit Hilfe von regionalen Radarkomposits, Synopdaten und Satellitendaten. Die Situation am Morgen zeigt schön das nachfolgende Vis-Satellitenbild (DWD) von 09 UTC als über Land noch keinerlei Konvektion eingesetzt hatte :

Da Mitteleuropa und Teile Frankreichs noch praktisch wolkenfrei waren konnte sich dort die bodennahe Luft ungebremst aufheizen. Weiter westlich über Frankreich sieht man das relativ schmale Wolkenband der oben besprochenen Kaltfront. Nur über der Nordsee war vom Morgen her noch Cb-Entwicklung aktiv. An dieser Situation änderte sich grundsätzlich bis zum 12 UTC-Termin nicht viel, wie das folgende Westeuropa-Radarkomposit verrät :

Bis dahin war infolge der extremen Aufheizung die Temperatur in weiten Teilen Mitteleuropas auf 30°-33°C angestiegen. Das schmale Echoband von der Nordsee bis über Mittelfrankreich nach Süden verkörperte die Kaltfront, was auch durch die Temperaturen dahinter unterstrichen wird. Noch war wenig Bewegung der Kaltfront nach Osten zu erkennen (weitgehend höhenströmungs-parallel). Auf der Karte ist aber ein Vorgang zu erkennen, der anschließend die Gewitter bei uns auslöste, die Entstehung einer der Kaltfront vorgelagerten nordsüdwärts orientierten Konvergenzlinie. Die Winde an der niederländischen Küste und über Mittelfrankreich waren bereits auf W-NW gedreht mit erstem Temperaturrückgang. Diese Situation wurde auf der regionalen Darstellung Radarkomposit + Synops von 14 UTC noch klarer :

Außer der beschriebenen Gewitterzelle über der Nordsee existierte über Mitteleuropa (noch) weiterhin keinerlei Konvektion. Die Temperaturen lagen jetzt bei 34°-36°C, d.h. die thermische Auslösetemperatur war praktisch fast erreicht. Die Konvergenzlinie befand sich nun westlich der deutsch-niederländischen Grenze, wo der Wind von S auf W-WNW sprang. Diese Konvergenz löste aus Gründen der Massenkontinuität Hebung aus, die jetzt höchstwahrscheinlich auch schon durch Hebung der Vorderseite des sich nähernden kurzwelligen Höhentroges unterstützt wurde. 14 UTC signalisierte denn auch den Zeitpunkt des Beginns der sich in den nachfolgenden Stunden explosionsartig ausbreitenden Gewitteraktivität. Die Konvektion setzte akut dort als erstes ein, wo die auslösenden Momente am stärksten waren, nämlich in Ostfriesland. Hierbei sollte u.a. beachtet werden, daß der NW-Wind über dem Norden der Niederlande bedeutete, daß auf der Rückseite der Konvergenz die Luft direkt von See her kam und deshalb der Temperaturkontrast noch mehr verstärkt wurde (hier fast 12 K Differenz) . Wie aus dem „Nichts“ schoss bis 15 UTC eine sehr kräftige konvektive Zelle im Mündungsbereich der Ems in die Höhe, verkörpert hier durch Echowerte von z.T. über 55 dBZ (blaue Farbe) :

Die Position der Zelle befand sich genau am „Land-Ende“ der Konvergenzlinie.
Im Bereich der Konvergenzlinie weiter landeinwärts formierte sich dann bis 16 UTC eine gewaltig „aufgeplusterte“ geschlossene Starkgewitterlinie , die bis zum Norden des Münsterlandes reichte :

Man erkennt außerdem, daß in der Squall-Line mehrere voneinander getrennte sehr starke Zellen inkorporiert waren (blaue Kerne). Etwa um diese Uhrzeit fiel in diesen Kernen auch der eingangs erwähnte sehr große Hagel im Raum zwischen Papenburg und Esens. Als Folge der massiven Squall-Line ging außerdem an der Station nördlich von Aurich die Temperatur innerhalb 1 Stunde von 34°C auf 21°C zurück. Norderney meldete im 10-Minuten-Windmittel stürmischen NW-Wind.
Gleichzeitig mit der Ausbildung der Squall-Line über Ostfriesland sprang auch Starkgewitter-Konvektion etwas südöstlich davon im Gebiet zwischen Osnabrück und Ruhrgebiet an. Anders als in Ostfriesland zeigte sich die Konvektion hier zunächst in sehr starken isolierten Gewitterentwicklungen. Am beeindruckendsten die Zelle südwestlich von Osnabrück (relativ großer blauer Kern). Es war genau jene Zelle, die Martin Hubrig fotografiert hatte. Die nordwestlichen Winde über dem Westen von NRW ließen aber vermuten, daß sehr bald auch hier die Entwicklung in Richtung einer geschlossenen Squall-Line gehen mußte. Und das zeigte sich denn auch bis 17 UTC :

Während im Norden die vorexistierende Squall-Line zügig nach Osten voran gekommen war, reichte nun eine sehr kräftige Squall-Line in gerade Linie von Norden her über das Münsterland bis zum Nordrand des Sauerlandes. Die Station Cuxhaven meldete nach Temperatursturz auf 20°C Gewitter mit Graupel/Hagel, ebenso die Station Helgoland. Innerhalb der jetzt verlängerten Squall-Line kristallisierten sich 3 Hauptgewitterschwerpunkte heraus : Im Norden des Bildausschnitts unweit Cuxhaven, in der Mitte zwischen Osnabrück und Oldenburg und im Süden bei Hamm. Alle diese Gebiete wiesen bodennah Radarwerte von >= 55 dBZ aus (blau). Beeindruckend der überall sichtbare Windsprung längs der Squall-Line von S vorderseitig auf WNW-NW rückseitig sowie der Temperaturabfall um 10-12 K. Die Squall-Line hatte somit am Boden, aber auch in den unteren Schichten der Troposphäre Kaltfrontcharakter. Das Wolkenband der alten Kaltfront im Westteil des Radarkomposits war, wie man sieht, weit weniger dramatisch. Was sich hier zeigte, beobachtet man bei vielen mitteleuropäischen Starkgewitterlagen : Vor einer ursprünglich beherrschenden Kaltfront entsteht in der vorgelagerten Warmluft eine Konvergenzlinie, die bodennah zunehmend Kaltfrontcharakter annimmt und letzten Endes wettermäßig und nach der Temperatur der nachlaufenden Kaltfront „die Schau stiehlt“. Die Mechanismen für diesen Prozess sind komplex und die Anschauung darüber, wo eigentlich später eine Kaltfront zu analysieren ist, sind nicht einheitlich. Ganz sicher bleibt die „hintere“ Kaltfront immer auch in der mittleren bis oberen Troposphäre eine echte Kaltfront (im Gegensatz zur mehr in der unteren Troposphärenhälfte thermisch strukturierten Konvergenzlinie).
Wer sich die obige Darstellung von 17 UTC genauer anschaut, wird bereits Andeutungen von eingelagerten Bow-Echoes entdecken, nämlich an den 3 Stellen der erhöhten Gewitteraktivität. Die Bow-Echo-Eigenschaft kommt dann bis 18 UTC noch deutlicher heraus, was nun noch verbreiterter Starkwind- und Sturmböen auslöste :

Es gab jetzt im wesentlichen 2 Bow-Echos, ein starkes nördliches und südliches Bow-Echo. Das südliche Bow-Echos lief auf Hannover zu, das nördliche auf Kiel zu. Um die nun herrschende konvektive Struktur noch mehr zu verdeutlichen, ist in der gezeigten Abbildung dem Radarechofeld und Synops zusätzlich das IR-Satellitenbild überlagert. So wird sehr schön demonstriert, wie das Verhältnis der Breite und Lage von oberem (tropopausennahen) Wolkenschirm und mittleren bzw. unteren Bereichen konvektiver Niederschlagsaktivität bei einem ausgewachsenen mesoskaligen System aussieht. Man kann sich den damals sichtbaren Wolkenrand richtig plastisch vorstellen im Vergleich zu der schmaleren aktiven Basis. Ich persönlich sah damals den Westrand des gewaltigen Wolkenschirmes vom Harz aus.
Um 19 UTC erreichte die Squall-Line schließlich Hannover, wie auch in einigen damaligen Postings lebhaft beschrieben. Man sieht dies auf dem nachfolgenden Radarkomposit zusammen mit dem Windfeld :

Die Squall-Line reichte jetzt nicht mehr so weit nach Süden und ab jetzt verlor sich auch die Geschlossenheit der Squall-Line-Struktur etwas. Dazu abschließend das Radarkomposit von 20 UTC, wieder mit Windfeld :

So beeindruckend und aussagekräftig jedes Radarkomposit einer Schwergewitterlage ist, die volle Information zur Gewitterstruktur erhält man aber nur über die Ausschöpfung aller Bildprodukte eines Radarsystems. Deshalb hier auch ein Detail-Blick mit den Quasi-3D-Radarbildern („PL“) des DWD auf 3 Gewitterschwerpunkte dieses Tages. Ich nutze hierbei (wie bei anderen früheren Postings) software-mäßig eine mir zur Verfügung stehende (etwas ältere) Demo-Version der Darstellung der lokalen Radarprodukte.
Als erstes ein Blick auf die Hagellage von Papenburg bis Esens mit dem Radar Emden (10204) mit zusammen 3 PL-Bildern. Wie oben beschrieben, hatte sich eine erste starke Zellstruktur bis 15 UTC an der Mündung der Ems gebildet. Das folgende PL-Bild von Emden zeigt die Situation 25 Minuten später um 15.25 UTC , als sich das Gewitter von Westen her schon zur vollen Stärke aufgebaut hatte :

Knapp westlich der Region Esens sieht man in der Grundrißdarstellung (vgl. Grundlagen-Posting Radar) eine dichte Anhäufung von Starkschauer- und Hagelwarnpunkten. Starkschauerwarnpunkte werden gesetzt, wenn in 6 km Höhe mindestens 40 dBZ, in 8 km Höhe mindestens 10 dBZ herrschen. Hagelwarnpunkte werden gegeben ,wenn zusätzlich oberhalb der 0°C-Grenze mindestens 46 dBZ gemessen werden. Im Auf- und Seitenriß erscheint der Gewitterbereich auf dem PL-Bild als hochreichender „Hot-Tower“ in Blau (mindestens 55 dBZ). Dieser Hot-Tower zeigt nach Süden hin (s.Seitenriß) deutliche Überhangstrukturen (mit Blau bis 11 km Höhe). Bei quantitativer Untersuchung der maximalen Werte lassen sich für den vor Esens stehenden Gewitterkomplex dBZ-Werte sogar von 60 ablesen. Die geschilderte horizontale und vertikale Struktur und dieser dBZ-Wert sprechen ziemlich eindeutig für eine „waschechte“ Superzelle, auch der Hagel ergibt sich zwanglos aus den dBZ-Werten (mit Radar belegte Hagelfälle in Deutschland haben hauptsächlich dBZ-Werte zwischen 55 und 63). Weiter südlich (bei Papenburg) war ein weiterer starker Kern zu beobachten. Auch wenn er im Seitenriß optisch nicht ganz so mächtig wirkte, der Maximalwert lag hier sogar bei 61 dBZ. Auch das „paßt“ also.
Eine Viertelstunde später (15.43 UTC) sah das PL-Bild folgendermaßen aus :

Man sah jetzt insgesamt 3 getrennte Kerne : Die Papenburger Superzelle hatte ein Splitting erlebt (im Vor-Bild schon angedeutet) mit neuer kräftiger Zelle am Südrand der alten. Die Maixmalwerte der Hagelwarnpunkte waren nun : 61 Papenburg, 60 nördlich von Meppen und 60 Esens.
Das dritte PL-Bild, wieder eine Viertelstunde später, um 15.58 UTC, besaß noch die 3er-Struktur des Bildes davor, wobei die südlichste Zelle jetzt offenbar an ihrem Höhepunkt angelangt war :

Jetzt, da der Hagel Esens gerade erreicht hatte, wurden dort bei den Warnpunkten maximale 61 dBZ gesehen, bei den beiden südlichen Zellen jeweils noch 58 dBZ. Mit dem Abzug der Squall-Line war anschließend die gefährlichste Situation vorbei. Sie dauerte für Esens demnach insgesamt etwa 15-20 Minuten. Es handelte sich in Ostfriesland dabei höchstwahrscheinlich um 2, eher aber 3 Superzellen mit den geschilderten „klassischen“ Merkmalen (Rotation kann hier nicht diskutiert werden, da mir PR-Produkte hierzu nicht zur Verfügung standen).
Nun zur gewaltigen Zelle, die Martin Hubrig bei Osnabrück fotografiert hatte und die oben auch schon beim Radar-Überblick angesprochen wurde. Hierzu insgesamt 4 PL-Bilder der Radarstation Hannover. Als erstes Bild (wieder) der Zeitpunkt 15.25 UTC :

Dieser Zeitpunkt ist deswegen interessant, weil jetzt im Grundriß noch kein deutliches „Signal“ für die nachfolgende explosionsartige Entwicklung sichtbar war, wohl aber im Seitenriß (s. Süden Türme mit grün-violett; im Aufriß noch verdeckt durch die ostfriesischen Zellen). Das beweist, wie sehr diese „Seiten-Informationen“ wichtig für das zeitgerechte Gewitter-Nowcasting sind. Nur eine Viertelstunde später , um 15.43 UTC, hatte sich das Bild entsprechend radikal verschärft :

Nun hatten wir im Seitenriß bereits einen blau-roten Hot-Tower und im Grundriß Hagelwarnpunkte. Der maximale dBZ-Wert lag nun schon bei 57, d.h. die Zelle wuchs innerhalb einer Viertelstunde wahrscheinlichen schon zu einer Hagelzelle heran (für Zweifler: Die unteren 2 km im Seitenriß konnten wegen der Erdkrümmung und Entfernung bis Hannover gar nicht voll erfaßt werden, daher dort also kein rot/blau).
Um 15.58 UTC wurde im Hannover-PL-Bild mit 62 dBZ dann der höchste Wert dieser beeindruckenden Superzelle festgestellt :

Zur Abrundung der Schau auf diese Superzelle abschließend das PL-Bild von 16.13 UTC :

Die isolierte Struktur der Superzelle (bzw. Hot-Towers) bestand fort, immer noch mit einem maximalen dBZ-Wert von 60. Bemerkenswert: Die Zelle war bis jetzt noch nicht in eine Squall-Line eingebunden, stand also, auch nach der Analyse des Radars Hannover, noch „isoliert“ und relativ ortsfest in der Landschaft. Sie verkörperte damit die die klassische isolierte Superzelle. Sie wurde dann aber in die sich südlich ausdehnende Squall-Line miteinbezogen. Dieser Einbezug hatte neben einer Abschwächung eine relativ rasche Nordostwärts-Verlagerung der Zelle zur Folge.
Etwa 1 Stunde nach der Osnabrücker Superzelle und Südausdehnung der Squall-Line etablierte sich am Südzipfel der langen Gesamt-Squall-Line eine besonders langlebige Starkgewitterzellstruktur. Nachfolgende PL-Bilder stammen vom Radarstandort Essen und zeigen 3 Phasen der Entwicklung zwischen 16.42 UTC und 17.43 UTC, mit einem Zeitabstand von jeweils 1/2 Stunde. Das erste Bild von 16.42 UTC zeigt das neue Starkgewitterzentrum mit Position zwischen Ruhr und Lippe (Ostrand des Ruhrgebiets) :

Wieder sind die Aussagen von Seiten- und Aufriß besonders wichtig : Ein hochreichender Hot-Tower mit südlichem Anbau ließ sich unschwer erkennen, in ihm erreichte der die Radarreflektivität 59 dBZ.
Im Rahmen der südsüdwestlichen Höhenströmung verlagerte sich der starke Cluster bis 17.10 UTC zur Lippe :

Wie schon ½ Stunde vorher existierte die höchste Intensitätsstufe (blau >= 55 dBZ) bis mindestens 12 km Höhe. Der maximale dBZ-Wert der Hagelwarnpunkte lag nun bei 60.
Um 17.43 UTC befand sich das Super-Gebilde schon deutlich nördlich der Lippe in Richtung Beckum :

Die Zelle hatte zu dieser Zeit ihren Höhepunkt erreicht, was sich u.a. im imposanten Seiten- und besonders markanten Aufriß zeigte, man konnte ihn auch am höchsten dBZ-Wert von 62 ablesen. Anschließend setzte der Abschwächungsprozess ein. Insgesamt lag also das Schwergewitter 1 Stunde lang im extrem hohen Wertebereich um 60 dBZ. Hagel kann also als sicher angenommen werden, ebenso die Aussage, daß es sich auch hier wieder um eine Superzelle gehandelt hat. In diesem Zusammenhang ein Wort zu Lage dieser Superzelle im Verband des Squall-Line. Die Zelle befand sich immer am südlichen Ende der Squall-Line. Diese Konstellation gehört zu den häufigsten, wenn Superzellen auftreten. So wie „isolierte„ Superzellen (Fall Osnabrück) besitzen Superzellen am Südende von Squall-Lines die besten Entwicklungsmöglichkeiten : Sie sind jeweils nach 3 Seiten hin von einer ungestörten gewitterfördernden Atmosphäre umgeben. Zellen innerhalb des Verbandes einer Squall-Line stehen in Interaktion untereinander und können sich daher auch negativ beeinflussen. Dennoch beobachtet man auch Superzellen im Inneren einer Squall-Line, meistens dann, wenn der thermische Gegensatz zwischen Vorder- und Rückseite sowie der Windsprung besonders groß sind. Das galt auch für diesen 18.06.02.
Zum Abschluß noch ein besonderer meteorologischer Leckerbissen mit einem Quervergleich von hoch auflösendem Satellitenbild (NOAA) und Radarbild. Das nachfolgende NOAA-Vis-Bild stammt von 17.33 UTC und zeigt den Moment der stärksten Ausbildung der Gesamt-Squall-Line :

Dieses unglaublich beeindruckende Satellitenbild (zeitnah an der oben gezeigten Übersicht von 18 UTC) verrät neben der mesoskaligen 3er-Struktur mit den 3 Hauptzellen bei Beckum, zwischen Hannover und Hamburg und westlich von Kiel eine Menge kleinräumiger Detailstrukturen. Wer schon öfter Superzellen in Satellitenbildern in den USA gesehen hat, wird direkt an die dortigen Verhältnisse erinnert : Es gibt im Bild eine Reihe von Overshootings, entlang der Squall-Line ausgerichtet. Das am meisten beeindruckende Overshooting-Gebiet befindet sich am südwestlichen Zipfel der südlichen mesoskaligen Zelle. Man erkennt dort nach außen laufende wellenförmige Strukturen wie sie ähnlich auch entstehen, wenn man einen Stein in einen Teich wirft. Über solche Erscheinungen ist in der Tat fachlich schon bald nach den ersten hochauflösenden Satellitenbildern diskutiert worden : Das Overshooting löst an der (stabil geschichteten) Tropopause manchmal solche Wellen aus. Das zeitlich passende PL-Bild von Essen verrät eindeutig, um welche Zelle es sich bei diesem Ereignis gehandelt hat :

Das Radarbild bedarf, glaube ich, keiner weiteren Worte.
Das zugehörige PL-Bild von Hannover ist nicht minder beeindruckend. Im Süden nochmals die Superzelle bei Beckum, dann die Reihe mehrerer starker Zellen, die z.T. nicht deutlich voneinander unterscheidbar sind :

Schließlich das PL-Bild von Hamburg, auch von 17.25 UTC :

Man erkennt wieder das oben besprochene Bow-Echo im Rahmen der sehr starken Zellen. Die Zellen reichen auch im Norden bis an die Tropopause. Die Zelle an der Elbmündung wies dabei eine maximale Intensität von 60 dBZ auf, die nördlichste starke Zelle zu diesem Zeitpunkt 57 dBZ. Letztere entwickelte sich aber noch und erreichte bei 61 dBZ um 18 UTC mit Schwergewitter Kiel.
Wetterfuchs



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  Teil 2 3803 Eyk (wabern), am 06.11.03 11.11.03 21:58
  Teil 3 3472 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 22:05
  Bilddoku v. Kirchhainer Tornado - viele Pics 9484 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:18
  Teil 2 ... viele Pics 3929 Micha (Giessen, 180m) am 04.011.03 11.11.03 22:22
  Teil 3 ... viele Pics 3688 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:27
  Meine Intensitätseinschätzung z. Kirchhein-Tornado 3616 Martin Hubrig am 09.11.03 13.11.03 21:06
  Der Innsbrucker Gewittersturm vom 21.Juli 2003 4871 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:00
  Schadensanalyse/Bilder Teil 1 3500 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:02
  Schadensanalyse/Bilder Teil 2 4384 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:04
  16.07.03: Strukturvielfalt einer Schwergewitterlage 5021 Org: Wetterfuchs, 5.08.2003 03.09.03 07:56
  Zusatz zum Verlauf dieser Schwergewitterlage: 4779 Org: Marco Puckert, 5.08.2003 03.09.03 07:57
  09.07.02 : Starkgewitter vor dem Berlin-Unwetter 7182 org:Wetterfuchs am 09.07.03 09.07.03 21:19
  Rückschau : Entwicklung des Berliner Unwetters 7844 org: Wetterfuchs am 11.07.02 09.07.03 18:01
  18.06.02: Eine Gewitterlage der Superlative 6667 org. Wetterfuchs 02.07.2003 02.07.03 16:41
  Unwetterdoku vom 23.06.2003 4907 Christian (Braunschweig) 01.07.03 21:37
  Tornadolage 10.06.03 : Met.Strukturen (2,5 mB) 6939 Org: Wetterfuchs am 21.06.2003 21.06.03 13:09
  Ausführlicher Bericht aus Acht / Eifel 4010 Matthias, Bonn 12.06.03 21:14
  So! hier nun die Karte des Ortsgebietes Acht 3487 Matthias, Bonn 12.06.03 23:12
  Bilder aus Acht 3888 Matthias, Bonn 13.06.03 13:14
  Das Straßburger Gewitter-Drama vom 06.07.2001 7116 org:Wetterfuchs am 06.07.02 08.06.03 01:28
  MCS 07.07.2001 : Harmonie der Synergetik 5791 org:Wetterfuchs am 07. 07 2002 08.06.03 01:26
  Heute vor 2 Jahren : Schwergewitterlage 02.07.2000 6583 org:Wetterfuchs am 02.07.02 11.05.03 13:17
  Die Gewitterfront kam wie eine Wand, 02.06.99 7962 org:Wetterfuchs am 10.09.02 13.09.02 13:59
  Heute vor 8 Jahren : Schwere Hagelgewitter in NRW 5880 org:Wetterfuchs am 4.07.02 30.08.02 19:53
  21.07.92 : Top-Schwergewitterlage in Mitteleuropa 10320 org: Wetterfuchs 23.07.02 15:29
  Ein Markstein : Münchener Hagelunwetter 12.07.1984 7827 org: Wetterfuchs 24.07.02 10:08
  Noch ein Bericht zum Sturm am 10.Juli 2002 4839 org: Christoph Gatzen am 13.07.2002 21.08.02 20:32
  Interessante Bemerkungen zum Hagelschlag vom 15.06 5336 org: Martin Hubrig am 1.07.2002 21.08.02 20:28
  15.05.2008 - Konvergenz in NRW - Gewitter/Starkregen geschrieben von: Fabian aus Bochum (Mai 2008) 10654 Admin 30.11.09 13:17
  Analyse/Rückblick: Der markante 30.7.2009 im Norden... geschrieben von: Jan Hinrich Struve (August 2009) 5356 Admin 30.11.09 13:18
  Bemerkenswerte Boundary, 02.07.2009 geschrieben von: Roboter (Juli 2009) 3275 Admin 30.11.09 13:21
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (1) : Synoptik + Radar/Sat-Überblick geschrieben von: Wetterfuchs (März 2009) 5737 Admin 30.11.09 13:40
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (2) : Detail-Analyse Zell-Entwicklung + Tornados geschrieben von: Wetterfuchs 4968 Admin 30.11.09 13:41
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (3) : Kurzfristprognosen + Nowcasting geschrieben von: Wetterfuchs 9194 Admin 30.11.09 13:42


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