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Analyse zum F2-T4-Tornado Odenwald (10.06.2004)
geschrieben von: Felix Welzenbach (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. August 2004 20:19

Bereits kurz nach der Entdeckung der Schneise schrieb ich etwas über einen möglichen Tornadoschaden im Odenwald am 10.06.2004.
An dieser Stelle folgt nun ein ausführliches Resumée anhand der am Ort festgestellten Schäden,Augenzeugenberichten und Hinweisen aus der Radaranalyse, die ich hoffentlich noch mit einer Luftaufnahme ergänzen kann :
Die besagte Stelle liegt im Odenwald auf badischer Seite zwischen Gaimühle und Friedrichsdorf in einem eng und tief eingeschnitten, vollbewaldetem Tal an der Itter gelegen.


Das Tal selbst weist eine Süd-Nord gerichtete, leicht S-förmige Struktur auf und befindet sich auf 200m Höhe, die Berge um die Stelle reichen auf der Westseite steil ansteigend bis 480m, auf der Ostseite etwas flacher ansteigend bis 420m - innerhalb des Schadensbereiches tritt nur eine unbedeutende Steigung auf,allerdings sind die Schneisen 3) und 4) durch eine leicht in das Tal ragende Kuppe voneinander getrennt.
Zur genauen Datierung des Ereignisses:
1) Wind- und Druckänderung zwischen 16.00 und 17.00:

16.30: Nordwestlich des Odenwalds bereits auf Nord bis Nordwest drehende Winde (rückseitig des Clusters), im fraglichen Bereich Südwestwinde sehr wahrscheinlich.


17.00: Allgemein auf Nord drehende Winde, Cluster mit eingelagerten,sehr heftigen Gewitterzellen hat den Odenwald passiert


16.30: Verbreitet noch fallender Luftdruck


17.00: Im fraglichen Bereich ansteigender Luftdruck:


Quelle: Wetteronline


2) Radaranalyse:
Zwischen 16.00 und 17.00 befanden sich zwei fragliche Zellen im Gebiet des aufgetretenen Schadens.Zum Zeitpunkt des Unwetters wurde im nördlich gelegenen Friedrichsdorf Hagel beobachtet, im 11km südlich gelegenen Eberbach dagegen nur ein paar Millimeter.


oder


Quelle: IMK Karlsruhe


Beide Zellen weisen eine leichte Komma-Form auf, die erste Zelle hat mit etwas Phantasie ein kleines Hook an der Südkante.
Nicht außer Acht zu lassen ist die Hagelmeldung nördlich des Schadens.Meistens befindet sich die Zone von Hagel nördlich eines Tornados, oder andersherum gesagt:
Ein Tornado tritt häufig an der Südkante einer Gewitterzelle auf.Ferner deuten die Doppler-Scans im Zeitraum von 16.25 bis 16.40 Ortszeit eine massive Scherung in der Nähe des Schadensbereiches an, leider sind die 15min-Abstände der Velocity-Scans zu lang,da hier gerade eine kräftige Verlagerung des Scherungsgebiets von Nordwesten nach Südosten erfolgt.
Die Farbabstufungen deuten jedoch auf stark forcierte Süd- bis Südwestwinde hin, die dicht neben Nord- bis Nordwestwinden westlich davon liegen.Ein gewichtiger Grund für den in diesem Gebiet auf größere Fläche als im Umkreis ausgeprägten Südwind ist die Kanalisierung durch die Enge des Tales, welches einen Venturi-Effekt erzeugte,d.h. durch die Verengung erhöhte sich die Strömungsgeschwindigkeit des Windes und verstärkte somit auch die Richtungsscherung im Bereich der Südkante der Gewitterzelle.Jedenfalls konnte mir Jan Hoffmann,Meteorologe von der Universität Berlin bestätigen,dass es sich um einer der beiden Zellen um eine etwa 30min lebende Mesozyklone gehandelt haben müsse (Superzelle), ferner lieferte er mir folgende Erklärung zu einem Dopplerpic,welches ich ggf. an dieser Stelle noch nachliefern kann:
"Also erste Frage ist erstmal: Kann man dieses Gebiet mit extrem intensiver Scherung auf dem Doppler-Scan von 14:39 UTC ernst nehmen oder ist es Artefakt. Ich würde sagen man kann es ernst nehmen. Dafür spricht die Lage, ziemlich exakt unter einer Zelle hoher Reflektivität, und die Tatsache, dass auch im Doppler-Scan davor von 14:25 UTC ein Gebiet grüner Farbe (Südsüdostwinde) zu erkennen ist. Also gab es da offenbar für kurze Zeit (maximal 30 Minten) sehr starke Scherung oder eine intensive Mesozyklone (die Rotation ist zyklonal!).
Kommen wir zum Reflektivitätsbild, das passendste scheint mir das von 14:42 UTC zu sein. Man sieht eine langgestreckte Zelle, die aber alles andere als Superzellenstruktur besitzt. Im Bereich der Scherung ist eine kleine Ausbuchtung zu erkennen, die würde ich aber nicht überbewerten. Das Bild von 14:42 ist also unspektakulär. Verfolgt man die Reflektivität weiter, wird aber deutlich, dass es sich offenbar um mehrere Updrafts handelt, denn es bilden sich hier mehrere Znetren sehr hoher Reflektivität aus.
Aufschluß gibt auch das Reflektivitätsbild von 14:25 UTC. Hier sieht man deutlich eine einzelne noch recht schwache Zelle, die aber genau unter dem Gebiet der (zu diesem frühen Zeitpunkt noch recht schwachen) Scherung im zugehörigen Doppler-Scan von 14:25 liegt. Weiter östlich liegt zu diesem zeitpunkt eine weitere stärkere Zelle, die offenbar im weiteren Verlauf mit der anderen Zelle kollidiert. Ob nun diese Kollision für die plötzliche enorme Scherung verantwortlich ist, oder andere Effekte, ist völlig unklar.
Fazit: Es hat offenbar enorme Scherung in dem Gebiet gegeben, die jedoch nicht von einer langlebigen Superzelle herrührte, sondern im Zusammenspiel mehrerer Zellen und gegebenenfalls durch Orographie des Odenwalds unterstützt entstanden ist. "

Persönliche Anmerkung:
Sobald mir die Erlaubnis erteilt wird,stelle ich das entsprechende Doppler-Radarbild an dieser Stelle online - es zeigt meines Erachtens einer der deutlichsten Signaturen von Rotation,die man bisher gesehen hat, vergleichbar mit denen des Micheln-Tornados am 23.6.2004.
3) Augenzeugenberichte
Als Allererstes muss man sagen, dass die Zeugenaussagen allgemein eher ungenau und mit Vorsicht zu bewerten sind.Ferner ist das Grundverständnis in der Bevölkerung ,was Windhosen oder Tornados in Deutschland anbelangt, eher rudimentär ausgeprägt. Daher sollte man niemals kritiklos eine Aussage übernehmen wie "Das war einer!" ,sondern immer kritisch hinterfragen.
Andy Betzl vom Geophysikalischen Institut in Niederstetten (Deutscher Wetterdienst) und ich besuchten eine Woche nach dem Unwetter das etwa zwei Kilometer nördlich gelegene Friedrichsdorf (,das aus den Teilorten Oberdorf und Unterdorf besteht), um Indizien für einen Tornado oder dagegen zu sammeln.
Zunächst fragten wir am Nordrand des Ortes (Oberdorf)gelegen eine Bewohnern, wann denn der Hagel aufgetreten sei.Sie war sich nicht sicher, meinte aber zwischen 16.30 und 17.00, bei ihr sei der Hagel nicht so schlimm gewesen, habe aber den Salat durchschlagen. Es sollten sich also um Körner von wenigstens 5mm bis 10mm Größe gehandelt haben.Sie sagte sofort,dass innerhalb des Ortes (der etwa 1km lang ist) die Hagelintensitäten sehr unterschiedlich gewesen seien, also im Nordteil erheblich schwächer als im Süden, dort (Unterdorf) habe es jemand im Garten alles zerschlagen. Das mit dem zerstörten Waldstück war allen Bewohnern sofort ein Begriff "da unne hats n Wald zammegefecht".
Im Unterdorf, nur noch 1,5km von der Stelle entfernt ,gab uns ein Bewohner bereitwillig Auskunft. Er berichtete von großkörnigen Hagel,der furchtbar gescheppert habe und der auch nach dem Unwetter noch eine Weile liegenblieb. Die Größe gab er etwa mit 3cm an, könnten allerdings genauso gut auch 4cm gewesen sein.Dazu habe es einen "furchtbaren Sturm" gegeben, es hätte aus allen Richtungen geblasen, er meinte aber , zunächst von Süden her , das Unwetter selbst zog von Westen bzw. Südwesten her auf.Teilweise habe es den Regen das Dach hinaufgeblasen, das in West-Ost-Richtung (also quer zum Tal) gebaut ist. Als wir angaben, dass es sich bei der Schneise weiter südlich möglicherweise einen Tornado gegeben haben könnte, antwortete er ziemlich verdutzt "Tornados? Ach gibts die auch bei uns? Dachte, die gäbs nur in den USA!" und schob noch gleich ein "Kommt jetzt die Klimaänderung? Werden das mehr Unwetter?" hinterher.
Noch drei weitere Befragte gaben nur widerwillig Auskunft, eine Frau antwortete uns kurz angebunden über die Türsprechanlage, dass das Unwetter zwischen halb fünf,fünf gewesen sei, genaueres konnte man leider nicht erfahren.Insgesamt jedoch habe das Unwetter etwa 30min gedauert.
Oben aufgeführte Indizien deuten auf einen Zeitraum zwischen 16.20 und 17.00 hin, das Schadensereignis und das Unwetter nördlich müssen nicht zwingend zeitgleich,sondern wohl eher zeitlich etwas verschoben passiert sein.
Nun zur genauen Situierung der Schäden und den Bildern davon:
Ich beziehe mich hierfür nochmals auf obige Karte:


Der schwarze Pfeil markiert die ungefähre Zugrichtung der Gewitterzelle, leider sind die 10min-Abstände zu gering, um einen fließenden Richtungswechsel bzw. eine störungsfreie Beibehaltung der Zugrichtung der Zelle zu erkennen, deswegen zunächst diese etwas grobere Einzeichnung.Das "Core", also der Kern der Zelle sollte jedoch Friedrichsdorf getroffen haben (starker Regen, Hagel).
Der lila Pfeil zeigt die Windrichtung vorderseitig des Unwetters an, der also das Tal hinaufwehte.

  • 1) Hier ist der Hagel aufgetreten, am Südrand drei Zentimeter Durchmesser und größer

  • 2) Hier wurden erste Baumwipfel- oder kronen beschädigt oder abgerissen

  • 3) Hier befindet sich die Hauptschneise, der Umfang beträgt etwa 70-100m auf 200m, die Schneise selbst fängt abrupt an und hört etwas weniger abrupt auf (s.Bilder)<

  • 4) Hier befindet sich die Nebenschneise dem Hang entlang - zwischen beiden Schneisen wurden ebenfalls Baumkronen abgerissen, das dazwischen gelegene Bahnwärterhaus blieb völlig unbeschädigt, die Nebenschneise ist rund 30-40m lang und mit 10-15m deutlich enger als die Hauptschneise.

  • 5) In diesem Bereich sind möglicherweise weitere Schäden zu finden. Auf der letzten Fahrt an der Schadensstelle vorbei meinte ich, weitere Baumschäden zu entdecken, bin mir aber nicht hundertprozentig sicher. Eine Luftaufnahme sollte diese Frage allerdings demnächst klären.

  • 6) Am rechten Fahrbahnrand lagen am zweiten Morgen danach (leider hatte es zwischendurch geregnet) noch Blatt- und Zweigereste sowie Erde, was möglicherweise auf Hagelschlag zurückgeführt werden kann.


Zu den Bildern:
Vorab eine weitere Theorie, um die Schäden auf den Bildern nachvollziehen zu können. Andy Betzl, der mit mir ja den Schaden besichtigte, widersprach damit meiner ersten These, der Tornado sei von Norden heruntergekommen, habe einzelne Baumkronen gestreift, dann zum Touchdown angesetzt , dann abgehoben und nochmals eine Schneise geschlagen, eher er verschwand.Andy meinte nun - und mir kam ebenfalls dieser Gedanke, dass der Tornado stattdessen im Süden ansetzte (5), am Hang eine erste Schneise schlug,etwas nach rechts abgelenkt wurde und kurzzeitig bis zu den Baumkronen aufstieg,ehe er in der Hauptschneise endgültig herunterkam und ein Bild der Zerstörung hinterließ. Schließlich hob er ab, zerbrach jedoch im Auflösungsstadium nochmals einzelne Baumkronen, und wurde dann vollständig vom Abwindbereich (Niederschlag!) der Gewitterzelle erfasst. Diese Theorie deckt sich mit der u.a. in Alfred Wegeners "Wind- und Wasserhosen in Europa",1917 nachzulesenen Beobachtung in Kapitel 4, Seite 57, dass "Tornados häufig in die Regionen mit Südwind gehören,aber mehr in die Richtung zögen, die den Westwinden entspricht" ,also eine Nordostwanderung in der Mehrzahl der nachgewiesenen Fälle, was sich hier mit der Schneise decken würde.
Von 1) , 2) sowie 5) und 6) kann ich leider keine Bilder liefern, folgende Bilder beziehen sich auf Haupt- (3) und Nebenschneise (4) sowie den Abschnitt zwischen beiden Schneisen.Da uns die zweite Theorie wahrscheinlicher erscheint, ordne ich die Bilder chronologisch von Nebenschneise Richtung Hauptschneise:

Bild 1:

Zunächst der Beginn der Nebenschneise, erkennbar liegen Fichten und Laubbäume durcheinander, hinten sind zwei Stämme geborsten bzw. abgedreht.Direkt dahinter relativ unversehrte Bäume - sehr interessant ist jedoch die Fichte am linken Bildrand, die zur Schneise hingewandten Zweige des Baumes wurden komplett abgebrochen,während die andere Seite intakt ist.


Bild 2:

Das Ganze nun aus einer etwas größeren Entfernung, im Vordergrund eine herausgerissene Wurzel. Zwei Waldarbeiter wollten uns glauben machen, dass man diese schon vor längerer Zeit gefällt habe (Bäume am Wegrand), aber reißt man dafür die ganze Wurzel heraus und lässt die Wurzel samt Stamm liegen? Noch dazu war der angesprochene Weg völlig unbegehbar.


Bild 3:

Hier liegen Geäst und Zweige am Boden, die beim Windbruch zu Boden fielen


Bild 4:

Relatives Chaos und ein abgebrochener Stamm


Bild 5:

Abgebrochene Kronen auf den folgenden Bildern,die sich am Rand der Nebenschneise befinden.


Bild 6:


Bild 7:

Auch einen Laubbaum hat es umgehauen. Der Wind muss also eine ganz schöne Wucht gehabt haben,denn wenn mich meine laienhaften Baumkenntnisse nicht ganz verlassen haben,handelt es sich hier um einen recht jungen Baum, den es bei starken Sturm wohl eher gebogen als abgeknickt hätte. Die Fichten sind ja durch ihr schweres Geäst und Zweige um sich herum viel angreifbarer als Laubbäume.


Zwischen Haupt- und Nebenschneise:

Bild 8: <p>Diese Fichte hier zum Beispiel blieb stehen,wurde aber stark nach Südsüdwest gebogen, also entgegen der Zugrichtung des Tornados bzw. gegen den Bodenwind.


Bild 9:

Abgeknickter Nadelbaum, daneben der Stamm und Geäst


Bild 10:

Jetzt schon näher in Richtung Hauptschneise, ein weiterer abgebrochener Stamm, es war bei fast allen abgebrochenen Baumstämmen beinahe unmöglich die entsprechenden Reststücke zu finden.


Bild 11:

Nochmals die Nebenschneise, Nahaufnahme mit Laub und umgeworfenen Bäumen.


Bild 12:

aus etwas entfernterer Perspektive vom Wiesenrand aus:

Zwischen den vorderen Bäumen hindurch kann man das Bahnwärterhaus im Hintergrund erkennen - nachdem die Bahnstrecke momentan soweit ich weiß nicht mehr benutzt wird, ist auch kein Bewohner mehr vorhanden. Erstaunlicherweise kam es an dem Haus sowie nebenstehenden Scheune und Laubbaum (am Nordrand der Nebenschneise) zu keinerlei Schäden, weder an Dachpfannen, noch -ziegeln, noch am Holz.Man kann aber anhand der abgebrochenen Stämme nachvollziehen,wo etwas "durchgegangen" sein muss.
Auch hier ein weiteres Phänomen: die im Vordergrund sich befindlichen Fichten weisen an der linken Seite - zur Schneise gerichtet keine Äste mehr auf, die rechte Seite ist dagegen unbeschadet. Das Paradoxe dabei ist,dass die Bäume nach links gefallen sind,d.h. bei einem breiten Windstoß ,der die Bäume umwarf, hätten auch Zweige und Äste auf der rechten Seite abbrechen müssen, was aber offenbar nicht geschah (zur möglichen Erklärung bitte nach unten scrollen)


Bild 13:

Der Blick nach Süden, die Bäume am Straßenrand links sind völlig unbeschadet davongekommen, ganz südlich das Gebüsch hat es jedoch gebogen und zwar Richtung Südsüdosten etwa.


Bild 14:

Nochmals Mikado


Nun zu den Bildern in der Hauptschneise, welche um einiges beeindruckender sind. Als Andy und ich uns durch das Gewühl kämpften, standen wir plötzlich vor einen riesigen Schneise ,als wollte uns diese sagen: "Hallo, ich war ein Tornado!".Ob Laub- oder Nadelbäume, hier hat es alles quer durcheinandergefegt.

Bild 15:

Am Südrand


Bild 16:

Vom Weg aus:


Bild 17:


Bild 18:

Am Südostrand des Gebiets zwei abgebrochene Stämme, der rechte im Hintergrund (leider sehr dunkel beim Photographieren) ist ein Laubbaum, auch hier fällt die enge Begrenztheit des Schadens auf, der jedoch nicht zwangsläufig für einen Tornado sprechen muss, da auch Microbursts innerhalb weniger Meter eine starke Intensitätszunahme des Windes bzw. des Schadensgrades hervorrufen können.


Bild 19:

Direkt am Südrand:


Bild 20:

Interessant fand ich diese Fallrichtung des abgeknickten Stückes, denn einerseits liegen hier drei Stämme im 135°-Winkel voneinander verschieden, andererseits hat es den Reststamm direkt neben den Baum gelegt. Ich kann nicht beurteilen,was schwere Fallböen anrichten würden - müsste es da nicht zu einer stärkeren Windverfrachtung der Trümmerstücke kommen ?So sieht es für mich aus (persönliche Einschätzung), als sei ein sehr starker Wind langsam vorbeigekommen und habe den Stamm abgebrochen. Da die Winde jedoch eng begrenzt waren und dieser bald weiterzog, fiel der Trümmer direkt neben den Baum.


Bild 21:

Der Laubbaum im Hintergrund


Bild 22:

An der Südwestkante des Gebiets:


Bild 23:

Schon im Südteil kreuz- und querliegen der Stämme, mit besagten 135° Abweichung der Wurfrichtungen


Frühere Aufnahmen genau eine Woche davor, dieses Mal vom Straßenrand geschossen:

Bild 24:


Bild 25:


Bild 26:


Bild 27:

Mikado und unterschiedliche Fallrichtungen an der Nordkante des Gebiets, dahinter beginnt eine noch etwa fünfzig Meter lange Strecke, in dem vorwiegend die Baumkronen abbrachen.


Bild 28:


Zitat Martin Hubrig, aus dem Vertiefungsforum der Wetterzentrale:


" Speziell die letzten beiden Bilder weisen mit fast absoluter Sicherheit auf Tornado hin. Wie soll man sich das Fallmuster durch einen Microburst oder einen sonstigen Gewittersturm mit Windrichtungsänderung erklären? Zwar gibt es Verwirbelungen – insbesondere an Bestandes- oder Geländegrenzen, die man auch hier erkennen kann. Aber derartige Fallmuster habe ich bei nichttornadischen Sturmschäden bisher nicht erkennen können. Abweichungen der Wurfrichtungen durch ein Sturmereignis innerhalb einer halben Baumlänge um bis mehr als 135°, wie hier zu sehen, dass kann eigentlich nur durch Tornado bedingt sein."

Zur weiteren Veranschaulichung des Schadensmusters,das aufgrund der untenstehenden Analyse von Martin Hubrig und der TorDACH-Skala als F2-T4-klassifiziert werden kann, drei Skizzen:


1) Skizze 1 zeigt den Eindringverlauf des Tornados, links Süd ,rechts Nord - Nebenschneise 1 beginnt abrupt und hört auch so auf, Zwischenschneise 2 nur mit abgebrochenen Baumkronen, am Ende kurzzeitig auch tieferreichend, die dritte Schneise dann wesentlich länger und verbreitet am Grund Schäden.

2) Skizze 2 zeigt einen möglichen Verlauf (der umgekehrte ist ebenfalls denkbar) zunächst am Hang entlang, dann abgehoben über die Baumwipfel, dann der Touchdown in der Hauptschneise, ehe er endgültig abhob.

3) Skizze 3 zeigt die Fallrichtungen der Mehrheit der umgeworfenen Bäume - in der Nebenschneise vorwiegend Südsüdwest bis Südwest oder gar West, in der Hauptschneise an der Südkante Südwest oder Südost, im Norden dann "Mikado" und an der Nordwestkante Richtung Nordwest oder Südwest.

Persönliche Anmerkung:

Andy Betzl und ich sind beide nur Laien,was Tornadoschäden und ihre Entstehung anbelangt. Als ich das Gebiet (nur die Hauptschneise) das erste Mal sah, dachte ich spontan an einen Downburst oder Tornado, weil die Bäume nicht hangabwärts gefallen sind,wie es bei Leeböen zu erwarten wäre, sondern zum Talausgang hin gerichtet.Wobei ich inzwischen erfuhr,dass auch Leeböen zum hang gerichtete Schäden anrichten können, hier schließe ich es jedoch aufgrund des Schadensmusters aus. Downburst konnte ich mir noch eher vorstellen, weil ja offenbar nur ein großer Bereich "abgemäht" wurde, das spräche sehr für einen Microburst.
Einen Verdacht schöpften ich - und Andy ebenfalls,als er die Stelle sich ansehen konnte, nachdem ich die Nebenschneise entdeckte, die viel kleinräumiger als das Gebiet dahinter - auch hier Bäume,die hangaufwärts fielen. Erneut ein Indiz gegen eine Fallböe auf der Leeseite des Waldes.Dabei hätte zumindest nicht einzelne Stümpfe neben völlig herausgerissenen Bäumen stehen bleiben dürfen, ebenso hätte es Schäden an dem alten Bahnwärterhäusschen geben müssen.Inwiefern es weiter entfernte Trümmerstücke (z.B. abgebrochene Baumkronen) gibt,ist noch unklar, da das Gebiet schwer zugänglich war und der Untergrund durch die letzten Regenfälle sehr schmierig und gefährlich zu begehen - gleiches gilt für die Hauptschneise. Falls es wenig umherfliegende Trümmer geben sollte, könnte ich mir als Grund noch den dichten Bewuchs an dieser Stelle vorstellen - immerhin war der Wald vor dem Ereignis so dicht wie an den anderen Stellen des Talgrundes auch.
Für einen Tornado spricht ferner die Beobachtung von großem Hagel rund 1,5 bis 2km nördlich der Schadensstelle. Auch Doppler-Scans und Radar deuten auf eine Mesozyklone hin, deren Reflektivität über eine halbe Stunde über 100 Millimeter pro Stunde aufwies, die Dezibelwerte lagen dabei im Bereich von 70 - an der Obergrenze der Skala.
Ich bin kein Tornadoprofi, deswegen halte ich mich mit einem endgültigen Urteil zurück, das sollen die Experten anhand der Schäden entscheiden.Für mich persönlich war es das Erste mal,dass ich so einen Schaden entdeckt und untersucht habe. Ich finde das sehr interessant und spannend, möchte aber den Kritikern sagen, dass ich nicht auf Teufel komm raus einen Tornado feststellen WILL. Ich habe mich des Schadens angenommen,weil er gerade mal 40 Autominuten von meiner Heimat entfernt liegt und sich sonst keiner darum kümmern konnte, was es nun endgültig war, soll jemand anders klären - ich trage lediglich dazu bei,dass Aufklärung geschaffen wird. Mitte Juli wird es außerdem einen Wettererkundigungsflug geben, den Andy Betzl veranlasst hat - aus der Luft könnte das Ausmaß der Zerstörung viel eindeutiger werden als man es am Boden dokumentieren kann.

Einschätzung von Diplom-Forstwirt Martin Hubrig:

Zu den fehlenden Ästen der stehen gebliebenen Fichten:

Kann es sein, dass diese Äste an den betroffenen Fichten fehlen, weil diese durch die fallenden Bäume während des Fallvorganges selbst abgeschlagen
wurden? Das würde jedenfalls mit erklären, warum auf der schneisenzugewandten Seite alle oder viele Äste fehlten.
Falls das nicht plausibel ist, dann ist als Ursache Tornado sehr vielwahrscheinlicher als Microburst. Ich kann mir übrigens eine Kombination aus
beidem vorstellen:
Lokal sehr stark variierendes, bzw. stärker werdendes, durch Tornado bedingtes Windfeld, welches auf der tornadozugewandten Seite so stark war,
dass hier an stehengebliebenen Bäumen viele Äste abgerissen wurden und Abschlagen vieler Äste an stehengebliebenen Fichten durch zu Fall gebrachte
Nachbarbäume. Diese haben während ihres Fallvorganges durch Streifen der Kronen und Stämme die stehengebliebenen Nachbarbäume auf der ihnen
(Schneisen) zugewandten Seite teilweise oder vollständig entastet.


Aufgefallen sind mir übrigens wie schon im WZ-VT-Forums-Posting erwähnt, die
teils sehr guten und tiefreichenden Wurzelsysteme der Fichten. Diese hatten aufgrund der Bodenbeschaffenheit (vermutlich tiefgründige, lockere
Braunerde) Wurzelsysteme ausgebildet, die tiefreichender und fester als diejenigen vieler Laubbäume (jedenfalls auf vielen Standorten) sind.
Die Bilder 2, 11, 25, 26 zeigen dies. Da innerhalb der Schadensschneise auch diese (als stabil anzusehende Bäume) Fichten komplett geworfen oder
gebrochen (wenn die Biegefestigkeit des Stammes geringer als die Verankerung des Baumes im Boden war) wurden, ist T4-Intensität gerechtfertigt.


Die Bilder 19, 27 und 28 zeigen hingegen Fichten, die weniger tief gewurzelt
haben. Dies dürfte auf den Grundwassereinfluss der dortigen Standorte zurückzuführen sein. Diese Bäume waren somit deutlich weniger fest im Boden
verankert und wurden daher größtenteils geworfen, weil die Verankerungsfestigkeit im Boden bei diesen Individuen geringer als die Biegefestigkeit der Stämme gewesen ist.


Anders sieht das bei den gebrochenen Erlen aus. Diese wurzeln auch unterhalb des mittleren Grundwasserstandes und sind damit auch auf stark Grundwasser
beeinflussten Böden standfest, sofern es sich nicht um sehr weiche Niedermoorstandorte handelt. Im "Einwirkbereich" des Tornados wurde die
Biegefestigkeit der Stämme teilweise überschritten, so dass es zu Stammbrüchen kam. Zu sehen auf den Bildern 21, 23 und 24.


Der Laubbaum auf Bild 7 scheint ein Bergahorn (Acer pseudoplatanus) gewesen zu sein. Jedenfalls stammen die grünen Zweige vor dem abgebrochenen
Baumstamm von dieser Art. Auch dieser Bergahorn war offensichtlich gut verankert, weswegen es aufgrund der hohen Windgeschwindigkeit zum Stammbruch des sicher elastischen und sehr biegsamen Stammes gekommen ist. Auch ein Hinweis auf T4, wobei dieser Schaden vereinzelt auch bei T3 schon auftreten kann. Die Summe der Schäden spricht aber deutlich für T4/F2.


Auf den anderen Bildern lässt sich in Punkto Wurzelsysteme nichts eindeutiges erkennen.

Fazit:

Der Fall wurde inzwischen im TorDACH-Archiv aufgelistet und ist bisher der vierte F2-T4-Tornado in diesem Jahr (Stand,15.August 2004).

Danksagungen:

Mein Dank gilt folgenden Personen,die mir bei der Recherche und Dokumentation des Tornadofalls behilflich waren:

Martin Hubrig, Andy Betzl, Marco Puckert, Jan Hoffmann, Lars Lowinski, Peter Müller, Dr.Bernold Feuerstein, Christian Glowinski, Eyk Neidert,Thomas Sävert sowie der Feuerwehr Eberbach und Augenzeugen aus Friedrichsdorf.
-----------------------------------
Das Dokument ist auch auf meiner Homepage nachlesbar unter folgendem Link :
[www.wetteran.de];
-----------------------------------
Ein weiterer Verdachtsfall zweier Microbursts (F1-T3) sowie eines kurzlebigen Tornados (F2-T4) gibt es bei Rüdenau (ebenfalls 10.06.2004)
<A HREF="http://www.wetter-zentrale.com/cgi-bin/webbbs/wzconfig2.pl?read=1118" TARGET="_blank">[www.wetter-zentrale.com];
Hierzu werde ich demnächst eine Besichtigung der Stellen mit dem zuständigen Förster vornehmen - das Forstamt Miltenberg unterstützt mich maßgeblich bei meinen Recherchen.
-----------------------------------
Vom selben Tag stammt auch der TDH-Verdachtsfall von Guntersblum,zu dem ich bereits eine ausführliche Analyse verfasst habe (s. Interessante Beiträge).
Gruß,
Felix
15.08.2004




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  05.05.05 : Meteorol. Umfeld d. Reutlinger Tornados 6879 Wetterfuchs 09.05.05 12:33
  26.03.05 : Diagnose der Hagellage im Münsterland 5223 Wetterfuchs 15.04.05 10:59
  Vielen Dank und einige Anmerkungen 3350 Jan Hoffmann 15.04.05 11:00
  Die ungewöhnliche Gewitterlage vom 01.10.04 5489 Wetterfuchs 31.10.04 21:11
  Das waren die Schwergewittertage des Sommers 2004 4050 Wetterfuchs 31.10.04 21:10
  Tornadolage vom 05.10.04 im Weserbergland 4367 Wetterfuchs 31.10.04 21:08
  18.07.04: Diagnose der Tornado-Lage vom Ruhrgebiet 6558 Wetterfuchs 26.10.04 15:46
  12.09.04 : War es ein Tornado oder nicht? 5968 Wetterfuchs 03.10.04 20:21
  Tornado von Prüm, 15.09 1986 - Eine Analyse 4124 Lars aus Neufahrn 03.10.04 20:18
  20.08.92 : Unvergeßlicher Unwettertag in SW-D 6606 Wetterfuchs am 02.09.2004 03.09.04 13:45
  Analyse zum F2-T4-Tornado Odenwald (10.06.2004) 4615 Felix Welzenbach 15.08.04 20:19
  23.07.04 : Diagnose Unwetter Bonn + Rhein-Main 6282 Wetterfuchs am 28.07.2004 31.07.04 22:34
  Tornados 23.06.04 : Synoptik + region.Strukturen 5511 Wetterfuchs am 30.06.2004 30.06.04 21:33
  Tornados 23.06.04 (2) : Aspekte von Micheln 4585 Wetterfuchs am 05.07.2004 06.07.04 07:07
  Rückanalyse zur Schwergewitterlage vom 10.06.2004 4048 Marco Puckert, 26.06.2004 02.07.04 12:43
  Gestriger Unwetterabend in Oklahoma 4595 mesoscale am 28.03.04 29.03.04 01:21
  Tornado Drochtersen : Schnell-Analyse 4544 Wetterfuchs am 13.01.04 16.01.04 21:55
  Gestern abend : Markante Frontogenese+Kanaleffekt 5132 Wetterfuchs am 14.01.04 16.01.04 21:58
  Synopt.Analyse - Tornado bei Kirchhain (3.11.2003) 4859 Org: Wetterfuchs, 4.11.2003 05.11.03 09:13
  Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 4905 Jan Hoffmann, am 05.11.03 07.11.03 22:29
  Re: Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 4029 Jan Hoffmann, am 15.11.03 17.11.03 16:06
  Schadensbericht mit Bildern und Video 5278 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 21:44
  Teil 2 3393 Eyk (wabern), am 06.11.03 11.11.03 21:58
  Teil 3 3104 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 22:05
  Bilddoku v. Kirchhainer Tornado - viele Pics 9088 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:18
  Teil 2 ... viele Pics 3430 Micha (Giessen, 180m) am 04.011.03 11.11.03 22:22
  Teil 3 ... viele Pics 3280 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:27
  Meine Intensitätseinschätzung z. Kirchhein-Tornado 3218 Martin Hubrig am 09.11.03 13.11.03 21:06
  Der Innsbrucker Gewittersturm vom 21.Juli 2003 4482 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:00
  Schadensanalyse/Bilder Teil 1 3144 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:02
  Schadensanalyse/Bilder Teil 2 4035 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:04
  16.07.03: Strukturvielfalt einer Schwergewitterlage 4583 Org: Wetterfuchs, 5.08.2003 03.09.03 07:56
  Zusatz zum Verlauf dieser Schwergewitterlage: 4356 Org: Marco Puckert, 5.08.2003 03.09.03 07:57
  09.07.02 : Starkgewitter vor dem Berlin-Unwetter 6670 org:Wetterfuchs am 09.07.03 09.07.03 21:19
  Rückschau : Entwicklung des Berliner Unwetters 7358 org: Wetterfuchs am 11.07.02 09.07.03 18:01
  18.06.02: Eine Gewitterlage der Superlative 6194 org. Wetterfuchs 02.07.2003 02.07.03 16:41
  Unwetterdoku vom 23.06.2003 4491 Christian (Braunschweig) 01.07.03 21:37
  Tornadolage 10.06.03 : Met.Strukturen (2,5 mB) 6459 Org: Wetterfuchs am 21.06.2003 21.06.03 13:09
  Ausführlicher Bericht aus Acht / Eifel 3636 Matthias, Bonn 12.06.03 21:14
  So! hier nun die Karte des Ortsgebietes Acht 3088 Matthias, Bonn 12.06.03 23:12
  Bilder aus Acht 3542 Matthias, Bonn 13.06.03 13:14
  Das Straßburger Gewitter-Drama vom 06.07.2001 6641 org:Wetterfuchs am 06.07.02 08.06.03 01:28
  MCS 07.07.2001 : Harmonie der Synergetik 5301 org:Wetterfuchs am 07. 07 2002 08.06.03 01:26
  Heute vor 2 Jahren : Schwergewitterlage 02.07.2000 6124 org:Wetterfuchs am 02.07.02 11.05.03 13:17
  Die Gewitterfront kam wie eine Wand, 02.06.99 7480 org:Wetterfuchs am 10.09.02 13.09.02 13:59
  Heute vor 8 Jahren : Schwere Hagelgewitter in NRW 5367 org:Wetterfuchs am 4.07.02 30.08.02 19:53
  21.07.92 : Top-Schwergewitterlage in Mitteleuropa 9594 org: Wetterfuchs 23.07.02 15:29
  Ein Markstein : Münchener Hagelunwetter 12.07.1984 7289 org: Wetterfuchs 24.07.02 10:08
  Noch ein Bericht zum Sturm am 10.Juli 2002 4438 org: Christoph Gatzen am 13.07.2002 21.08.02 20:32
  Interessante Bemerkungen zum Hagelschlag vom 15.06 4982 org: Martin Hubrig am 1.07.2002 21.08.02 20:28
  15.05.2008 - Konvergenz in NRW - Gewitter/Starkregen geschrieben von: Fabian aus Bochum (Mai 2008) 10221 Admin 30.11.09 13:17
  Analyse/Rückblick: Der markante 30.7.2009 im Norden... geschrieben von: Jan Hinrich Struve (August 2009) 4877 Admin 30.11.09 13:18
  Bemerkenswerte Boundary, 02.07.2009 geschrieben von: Roboter (Juli 2009) 2772 Admin 30.11.09 13:21
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (1) : Synoptik + Radar/Sat-Überblick geschrieben von: Wetterfuchs (März 2009) 5305 Admin 30.11.09 13:40
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (2) : Detail-Analyse Zell-Entwicklung + Tornados geschrieben von: Wetterfuchs 4393 Admin 30.11.09 13:41
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (3) : Kurzfristprognosen + Nowcasting geschrieben von: Wetterfuchs 8602 Admin 30.11.09 13:42


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