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26.03.05 : Diagnose der Hagellage im Münsterland
geschrieben von: Wetterfuchs (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. April 2005 10:59

26.03.05 : Diagnose der Hagellage im Münsterland
Es waren Ende März erst knapp 2 Wochen vergangen, seit sich Deutschland im Südwesten und Westen aus dem Griff spätwinterlicher, kalter Witterung gelöst hatte, da traten bereits die ersten markanten Hagelfälle auf, zunächst am 24.03.05 am Bodensee, dann am 26.03.05 im Süden des Münsterlandes, weitere 2 Tages später bei München. Von diesen 3 Fällen war das Ereignis im Münsterland sicherlich das ungewöhnlichste. Ungewöhnlich waren neben der frühen Jahreszeit Umfang, Dauer und Intensität des Hagelfalls, aber auch die Art und Weise der Entstehung. Am krassesten entwickelte sich dabei der Hagel im Raum Haltern und östlich davon mit maximalen Korngrößen von etwa 2 – 4 cm. Die Dauer des Hagelschlags war u.a. eine Folge der geringen Verlagerungsgeschwindigkeit des Hagelgewitters von nur 10-15 km/h. Lokal bildete sich dabei eine Hageldecke von bis zu 20 cm. Begleitet war der Hagel zusätzlich von Starkregen, beides zusammen verstopfte die Straßen, so daß es zu stärkeren Überschwemmungserscheinungen kam. THW und Feuerwehr rückten im Raum Haltern zu vielen Einsätzen aus. Windschäden wurden dagegen nicht gemeldet.
Im Forum gab es damals aktuell und am Folgetag mehrere Berichte direkt vom Ort des Geschehens mit Texten, Daten und Fotos (Ansgar Berling, Eyk, Stephan Br., Andreas Wagner, Klaus, Wuppertaler, Felix). Lars-Neufahrn brachte eine erste aerologische Analyse. Am 5.April erschien zusätzlich eine ausführlichere Doppler-Radar-Bild-Analyse von Jan Hoffman im Forum von Skywarn. Mit dem Abstand von mehreren Tagen möchte hier nun eine Gesamtdarstellung und Analyse aller Aspekte dieses Hagelfalles aus meiner Sicht bringen. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst die synoptische und aerologische Situation, die den Hagel vorbereitet hat, dann die Detail-Analyse des Hagelereignisses selbst anhand der Radardaten. In einem kurzen Vergleich werden danach bestehende Unterschiede zu den Ergebnissen von Jan Hoffman diskutiert.
SYNOPTISCHE ASPEKTE
Wie entstand die synoptische Lage, die zum Hagel führte, welche Aussagen machten die Meßdaten am Mittag des 26.03.05, kurz vor dem Ereignis? Die Hagellage war synoptisch gesehen das Ergebnis eines postfrontalen Cut-Off-und Blockierungs-Vorgangs :
GME-Analyse 500 hPa 24.03.05 12 UTC :

GME-Analyse 500 hPa 25.03.05 12 UTC :

Boden-Analyse 25.03.05 12 UTC :

GME-Analyse 500 hPa 26.03.05 12 UTC :

Boden-Analyse 26.03.05 12 UTC :

Am 24.03.05 12 UTC schwenkte ein Kurzwellentrog über die Britischen Inseln hinweg Richtung Nordsee. Dahinter bestand auf der Vorderseite eines breiten atlantischen Höhentrogs kräftige, nach Nordnordost gerichtete Warmluftadvektion. Als Folge dessen setzte an der nördlichen Basis des Kurzwellentroges ein Cut-Offprozess ein und im Nordmeerbereich bildete sich ein antizyklonales Blocking. Das so entstandene Cut-Off-Tief wurde über der südlichen Nordsee vorübergehend quasistationär. Mitteleuropa befand sich dabei direkt an der Südflanke des Cut-Off-Tiefs. Die bei uns eingeflossenen Luftmassen waren bei dieser Lage nur mäßig warm temperiert. Das wird auch beim Blick auf die Daten in 850 und 500 hPa vom Mittag des 26.04.05 deutlich :
Aerologische Daten 850 hPa und 500 hPa 26.03.05 12 UTC :

Die 850 hPa-Temperatur über NRW nur rund +3°C, die 500 hPa-Temperatur etwa –26°C. Die vertikale Temperaturdifferenz von 29 K deutete aber auf eine gewitter-labile Schichtung. Im gleichen Sinne hatte das LM-Modell mit dem 00 UTC-Lauf für den Mittagstermin im Nordwesten Deutschlands eine flächige Gewitterbereitschaft prognostiziert :
LM-ww-Prognose +12h f. d. 26.03.05 12 UTC :

Das LM-Meteogramm für den Gitterpunkt Borken (unweit Haltern) legte gleichzeitig den zeitlichen Schwerpunkt für die Gewitter in den Nachmittag :
LM-Meteogramm Borken vom Lauf 26.03.05 00 UTC :

Noch in einer anderen Beziehung war das gezeigte LM-Meteogramm interessant : LM gab für die untersten 1000 m schwache östliche, in der Höhe ab 600-500 hPa deutlich stärkere südwestliche Höhenwinde, die in der zweiten Tageshälfte in 300 hPa sogar 50 Knoten überschreiten sollten. Dies nun war ein erstes Anzeichen dafür, daß infolge der prognostizierten Windschichtung eventuell Bedingungen für organisierte, stärkere Gewitterzellen gegeben sein würden.
TEMP-ANALYSE UND AUSLÖSEMECHANISMEN
Wie Lars-Neufahrn konzentriere ich mich bei der Betrachtung der damals aktuell mittags gemessenen Schichtungsverhältnisse auf den Essener Radiosondenaufstieg, hier aber in der Darstellung der Wetterzentrale :
Radiosondenaufstieg Essen 26.03.05 12 UTC (WZ) :

Die Konvektionskurve (blau gestrichelt) zeigt, daß bei bodennaher Auslösung (Auslösetemperatur 15°C) eine hochreichende Konvektion bis ungefähr 360 hPa, d.h. rund 7500 m Höhe entstehen würde bei guter Labilitätsenergie. Neben der aktuellen Labilität deutete der Essener Temp auf existierende potentielle Instabilität, erkennbar besonders an den oberhalb 700 hPa zunehmenden Taupunktsdifferenzen. Die DWD-eigene Auswertung gab einen negativen (labilen) KO-Index von -1.8. Diese potentielle Instabilität würde bei Hebung der Luftmasse und Kondensation frei werden und die Konvektion verstärken.
Gab der Essener Temp Hinweise auf mögliche Hagelbildung? Neben der direkt vorhandenen und potentiell weiter unterstützten Labilität war die Lage der Nullgradgrenze ein Indikator für Hagel : Umso höher der Bereich der Konvektion oberhalb der Nullgrdgrenze, desto wahrscheinlicher die Hagelbildung. Andererseits würde eine tiefe Lage der Nullgradgrenze ein vorzeitiges Schmelzen der Hagelkörner auf dem Weg zum Boden verhindern. Nach Aussage des Essener Temps war die Nullgradgrenze etwa bei 800 hPa, der Konvektionsbereich bis zu den Tops bei 360 hPa war also groß genug und die Fallstrecke des Hagels darunter war z.B. deutlich geringer als bei vielen hochsommerlichen Hagelfällen.
Neben der thermischen Schichtung bestätigte auch die aktuell gemessene Windschichtung die von LM vorweg gemachten Aussagen : Unten beobachtete die Radiosonde schwache östliche bis südöstliche Winde, nach oben hin drehte der Wind auf Südwest bis Westsüdwest und in 400 hPa wurden dabei über 50 Knoten gemessen. Das hieß also, je nachdem wie hoch die Tops der Konvektion reichen würden, ging die „Führungsgeschwindigkeit“ (der Verlagerungswind der konvektiven Zelle) von Süd mehr auf Südwest bis Westsüdwest über. Es war zu erwarten, daß sich Gewitterzellen entsprechend verlagern würden mit dem unteren schwachen Ostwind als „Inflow-Wind“.
Neben der Labilität der Schichtung aufgrund des Temperatur- und Windprofils war die Frage nach der Art der Auslösung der Konvektion von besonderem Interesse. Gab es Hinweise auf dynamische Auslösungsstrukturen, würde Auslösung rein thermisch erfolgen? Aufgrund der Vorentwicklung war das Druckfeld sowohl am Boden als auch in der Höhe leicht zyklonal geprägt, es fehlte aber eine Linienstruktur, die eine dynamische Auslösung vorrangig hätte herbeiführen können. Diese Situation wurde u.a. durch die Satellitenbilder dieses Tages untermauert. Die Satelliten-Bilder von 16 UTC, als die Entwicklung der Hagelzelle über dem Süden des Münsterlandes schon voll angelaufen war, ließen im IR- bzw. Vis für die relativ klein wirkende münsterländische Gewitterzelle keine synoptisch- oder mesoskalige Auslösungsstruktur erkennen :
Satellitenbild-Ausschnitt IR 26.03.05 16 UTC :

Satellitenbild-Ausschnitt Vis 26.03.05 16 UTC :

Erst Richtung Süden und Westen Europas existierten organisierte Wolkenfelder. So blieb mesoskalig für die Auslösung hauptsächlich das regionale Erreichen der Auslösungstemperatur übrig. Es spricht aber einiges dafür, daß zusätzlich die engräumige Orographie eine Rolle bei der Entwicklung Hagelzelle gespielt hat, wie bei der Betrachtungs der Radarstrukturen noch gezeigt wird. Die beiden folgenden Kombinationen von Radarbild und Synopdaten von 13 UTC und 16.00 UTC (Java-MAP, DWD) belegen, daß in der Tat die Temperatur zur Zeit der Gewitterentwicklung im Niveau der Auslösetemperatur von 15°C (s.oben) lag.:
Radar-Komposit kombininiert mit Temperatur/Taupunkt 26.03.05 13 UTC :

Radar-Komposit kombininiert mit 10 m-Wind 26.03.05 13 UTC :

Radar-Komposit kombininiert mit Temperatur/Taupunkt 26.03.05 16 UTC :

Radar-Komposit kombininiert mit 10 m-Wind 26.03.05 16 UTC :

Das zusätzlich eingetragene sehr schwache bodennahe Windfeld mit östlichen Komponenten war erkennbar nirgends konvergent. D.h., es gab auch sehr kleinräumig keine signifikanten bodennahen Windkonvergenzen, die für eine Auslösung hätten sorgen können. Der in den beiden gezeigten Radarkomposits schon erkennbare, nachfolgend näher beleuchtete starke Entwicklungsprozeß der Konvektion wurde aus zunächst schwachen Anfängen heraus ausgelöst und hat sich höchstwahrscheinlich durch eine anschließende Selbstverstärkung weiter aufgebaut, wobei die potentielle Instabilität und die Schichtungsstruktur des Windes sowie engräumige orographische Gegebenheit hier wesentlich mitgewirkt haben.
ÜBERSICHT ENTWICKLUNG DER RADARSTRUKTUREN
Die nachfolgende Radar-Detail-Diagnose fußt auf den Radarbildern der DWD-Radarstation Essen. Die hier genutzte Darstellung der Radarbilder stammt noch aus den 90er-Jahren, während die zusammenfassenden Darstellungen für dieses Posting extra aufbereitet wurden. Die neuesten Produkte der „KonRad“-Software des DWD standen mir nur für einige ausgesuchte Zeitpunkte zur Verfügung, weshalb ich auf sie hier verzichtet habe.
Im Einklang mit den vorstehend schon gemachten Aussagen konnte man die Zell- und Gewitterentwicklung vom 26.03.05 in 4 Phasen unterteilen :
1. Eine undramatische Anfangsphase mit einem sich mit der Zeit verdichtenden, nur mäßig ausgeprägten konvektiven Cluster über dem westlichen Ruhrgebiet zwischen 11.30 UTC und 13.00 UTC.
2. Eine markante Verstärkungsphase mit Bildung inkorporierter starker Einzelzellen innerhalb des Clusters zwischen 13.00 UTC und 15.45 UTC.
3. Eine Intensivphase mit Superzellenstrukturen innerhalb des Gewitterclusters zwischen 15.45 UTC und 17.30 UTC. .
4. Eine rasche Abschwächung des konvektiven Systems nach 17.30 UTC.
Die 4 Phasen lassen sich in der folgenden Radar-Top-Höhen-Darstellung im Überblick nachvollziehen :
Analyse der Radar-Top-Höhen zwischen 11.25 UTC und 18.58 UTC :

In der Radar-Top-Analyse sind 3 Schwellwerte berücksichtigt : 10 dBZ (gelb) in Übereinstimmung mit der Definition der offiziellen DWD-Echo-Top-Karten, 46 dBZ (rot) als Schwellwert für hagelvorverdächtige Echos und 55 dBZ (blau) als Schwellwerte für hohe aktuelle Hagelwahrscheinlichkeit. Zusätzlich eingetragen sind als Zahlenwerte die dBZ-Stärken der DWD-„Hagel-Warnpunkte“. Hagelwarnpunkte werden in den Radarbildern des DWD automatisch erzeugt, wenn neben mindestens 40 dBZ in 6 km Höhe über Grund bzw. mindestens 10 dBZ in 8 km Höhe über Grund (Definition für „Starkschauer-Warnpunkte“) oberhalb der 0°C-Grenze mindestens 46 dBZ erreicht werden. Zu beachten ist, daß es zwischen den mit den Warnpunkten verbundenen dBZ-Werten und gleichzeitigen bodennahen dBZ-Werten zu mehr oder minder deutlichen Differenzen kommen kann.
VORENTWICKLUNG UND INTENSIVIERUNGSPHASE
Die ersten, noch unscheinbaren Echos waren 11.25 UTC im Gebiet nördlich von Oberhausen aufgetaucht. Die Konvektion hatte dabei Radar-Tops zwischen 4 und 5 km über Grund. Auch bis 11.57 UTC gab es noch keine ungewöhnliche Konvektion, wie das folgende Radarbild zeigt :
Standard-Radar-Echo-Bild Essen 26.03.05 11.57 UTC :

Innerhalb der nächsten Stunde verdichtete sich die locker verteilte Konvektion über dem westlichen Ruhrgebiet zu einem multizellularen Konvektionsfeld mäßiger Stärke, deren Tops nur leicht weiter auf 6 km über Grund anstiegen :
Standard-Radar-Echo-Bild Essen 26.03.05 12.58 UTC :

Nach 13.00 UTC, dem Zeitpunkt des Einsatzes des vermuteten Selbstverstärkungsprozesses, änderte sich das Bild im Verlauf von 2 ½ bis 3 Stunden wesentlich, die Konvektion trat aus der Vorphase in die Intensivierungsphase ein. Dies zeigte sich erstmals sehr klar im Radarbild von 13.57 UTC :
Standard-Radar-Echo-Bild Essen + Grundriß-Zoom 26.03.05 13.57 UTC :


Im Inneren des Clusters existierte nun ein starker Kern, der in den unteren 1 km sogar blauer Echo-Intensität (>= 55 dBZ) aufwies, bei gleichzeitig roter Intensität (>= 46 dBZ) bis 6 km Höhe (mit Überhang nach Süden!) und einem Gesamt-Top von 8 km. Im Zoom-Ausschnitt (unten) ist zu sehen, daß bodennah die blaue Echo-Intensität jetzt noch sehr kleinräumig war und genau 1 Pixel umfaßte. 1 Pixel verkörpert in der Standarddarstellung eine Fläche von 2 km x 2 km. Das Kreuz im Südteil gibt den Radarstandort Essen wieder.
14 UTC (13.57 UTC) war nicht nur der Zeitpunkt, der den Einsatz der Intensivierungsphase markierte, sondern auch der Zeitpunkt, ab dem das konvektive, multizellulare System zu wandern begann. Auf der nachfolgenden Ausschnittskarte (Basis ADAC) sind die mit Kreisen stilisierten Umrisse der wesentlichen Kernbereiche ab 14 UTC im ½-Stunden-Abstand eingetragen.
Tracking-Karte der wesentlichen Zell-Entwicklung :

Die verschiedenen Farben markieren den zeitlichen Ablauf. Demnach konzentrierte sich die Konvektion um 14 UTC noch im Bereich des „Hünxer Waldes“ nordwestlich von Bottrop. Die ab jetzt einsetzende Verlagerung kann, wie oben erläutert, als Ausdruck des deutlichen Höhenwachstums der Zellen in die obere Führungsströmung hinein interpretiert werden. Der Schwerpunkt des Systems wandert nordostwärts zur Lippe, überquert die Autobahn 31 und erreichte nach 15 UTC Dorsten :
Standard-Radar-Echo-Bild Essen + Grundriß-Zoom 26.03.05 14.57 UTC :


Standard-Radar-Echo-Bild Essen + Grundriß-Zoom 26.03.05 15.25 UTC :


Bis 15.25 UTC wuchsen die roten Echostärken (>= 46 dBZ) nicht nur weiter nach oben (bis 6 km Höhe), sondern der intensive innere „Hot-Tower“ wurde breiter und mächtiger, wieder teilweise begleitet von Überhängen nach Süden. Aufgrund der nun beobachteten Echostärken kann schon zu dieser Zeit (15.25 UTC) Hagelschlag bis zum Boden angenommen werden (s. blauen „Fuß“). Genauso wie die wachsende Intensität und das Höhenwachstum war die Form des Systems im Grundriß bereits Starkgewitter-verdächtig : Dies wird in der jeweiligen Zoomdarstellung u.a. deutlich durch die nach Nordosten gerichtete „V-Shape“-Form, dem blauen Kern im Südwestbereich und dem dort sehr starken horizontalen Gradienten der Radarreflektivität. Zusätzlich zeigt sich im Zoom von 15.25 UTC zwischen Marl und Haltern (s. auch Tracking-Karte) eine neue sehr starke blaue Zelle (>=55 dBZ). Sie deutete sich bereits ½ Stunde vorher (14.57 UTC) direkt über Marl an. Wahrscheinlich war diese neue Zelle das Ergebnis einer rechts vorauslaufenden bodennahen Strömungskonvergenz an der Vorderkante des durch Downdraft erzeugten „Outflows“ (Böenfront). Das Gewittersystem befand sich möglicherweise jetzt schon im Superzellenstadium.
INTENSIVPHASE UND SUPERZELLENSTADIUM
Das Ende der Intensivierungsphase markierte gleichzeitig den Beginn der „heißen“ Phase des Hagels besonders im Raum Haltern. Hier das erste Radarbild innerhalb der Intensivphase :
Standard-Radar-Echo-Bild Essen + Grundriß-Zoom 26.03.05 15.58 UTC :


Das Radarbild läßt erkennen, daß jetzt der „Hot-Tower“ erstmals eine blaue Intensität (>=55 dBZ) zwischen 3 und 5 km Höhe aufweist. Dies spiegelt den nun kräftig im mittelhohen Wolkenbereich wirksamen Prozeß des „Recircling“ der Hagelkörner wider. Aufgrund dieser Reflektivitätsstrukturen konnte wohl jetzt endgültig von einer Superzelle gesprochen werden. Eine genauere Betrachtung des Zoom-Ausschnitts macht klar, daß es sich dabei aber keineswegs um eine „einfache“ Superzellenstruktur handelt : Der Fuß der Superzelle besitzt zwei deutlich getrennte blaue Kerne (>=55 dBZ). Der nördliche Kern an der Lippe (Haltern) ist identisch mit dem blauen Kern ½ Stunde vorher. Er hat sich in dieser Zeit nur wenig nordostwärts verlagert. Der südliche Kern ist kurzfristig (seit 15.42 UTC) an der Südwestflanke des alten Kerns entstanden und ist dann zur Lippe gezogen. Die beiden Radarbilder von 15.25 UTC und 15.58 UTC, sowie die zusammenfassende Tracking-Darstellung machen klar, daß Haltern mit hoher Wahrscheinlichkeit seit etwa 15.30 UTC von Hagel betroffen war. Und dies sollte noch rund ½ Stunde weitergehen, wie die Radarsituation von 16.25 UTC anzeigt :
Standard-Radar-Echo-Bild Essen + Grundriß-Zoom 26.03.05 16.25 UTC :


Die bodennahen Echostärken lagen in dieser Zeit im Gebiet Haltern zwischen dem roten (>=46 dBZ) und blauen (>=55 dBZ) Bereich. Die ½ Stunde vorher eingetretene Trennung des superzellularen Systems in zwei Hauptkerne konnte man weiterhin beobachten. Der im Zoom deutlich auszumachende südliche Kern befand sich nun an der Nordflanke der Haard (einem Hügelgebiet südlich von Haltern), er war von der Lippe her ziemlich genau ostwärts gezogen. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, daß die Haard hier einen verstärkenden bzw. auslösenden orographischen Einfluß hatte, so daß die Zelle nicht wie die im Norden eher ostnordostwärts zog. Im übrigen wurde jetzt zum ersten Mal seit Beginn der Intensivphase eine Warnpunkt-Intensität von 60 dBZ erreicht. Dies wäre selbst im Hochsommer eine bemerkenswerter Reflektivitätswert, jetzt aber im März das direkte Zeichen der sehr ungewöhnlichen Superzellen-Entwicklung. In diesem Zusammenhang kommt automatisch die Frage auf, ob diese Superzelle ein „Hook-Echo“ besaß. Die Zoom-Darstellung von 16.25 UTC macht dazu keine eindeutige Aussage, auch wenn (bei etwas Phantasie) südlich der Lippe solch eine Struktur vielleicht gesehen werden könnte. Ähnlich wie für den Zeitpunkt 16.25 UTC geben die vorangegangenen Radarbilder in dieser Beziehung keine schlüssige Antwort .
Wie die nachfolgenden Radarbilder zeigen, blieben die Superzellen-Merkmale noch eine ganze weitere Stunde bis 17.25 UTC erhalten :
Standard-Radar-Echo-Bild Essen + Grundriß-Zoom 26.03.05 16.57 UTC :


Standard-Radar-Echo-Bild Essen + Grundriß-Zoom 26.03.05 17.25 UTC :


Während die „V-Shape“-Form weiterhin das Gesamtsystems charakterisiert, durchläuft der Kernbereich aber mit seinen Maximal-Intensitäten zeitweilige Umstrukturierungen: Die blaue Intensität der Radarreflektivität (>=55 dBZ) reicht am Ende der Stunde bis zu einer Höhe von 6 km über Grund. Der Hot-Tower besitzt dabei jetzt seine insgesamt breiteste Struktur und die Hagelwarnpunkte weisen eine Intensität zwischen 58 und 61 dBZ auf. So kann ziemlich sicher auch von einer wahrscheinlich ununterbrochenen Hagelspur gesprochen werden. Mit ziemlicher Sicherheit dauerte auch das Superzellen-Stadium um 17.25 UTC noch an. Die Verlagerung der Superzelle erfolgte weiterhin in östlicher bis ostnordöstlicher Richtung. Dabei überquerte das System den Bereich zwischen Haltern/Haard und Lüdinghausen. Dies deckt sich gut mit den Aussagen, daß Olfen und Lüdinghausen-Seppenrade noch besonders stark betroffen waren.
RASCHE ABSCHWÄCHUNGSPHASE
Nach 17.25 UTC brach dann die Intensität des konvektiven Systems innerhalb von 60 Minuten zusammen :
Standard-Radar-Echo-Bild Essen + Grundriß-Zoom 26.03.05 17.58 UTC :


Standard-Radar-Echo-Bild Essen + Grundriß-Zoom 26.03.05 18.25 UTC :


Zwar konnte das Gewitter-System um 17.58 UTC noch als insgesamt sehr stark angesehen werden mit einem dominant rotem Hot-Tower bis 6 km über Grund, aber die blauen Intensitäten (>=55 dBZ) waren weitgehend verschwunden, und somit wohl auch der Hagel bis zum Boden). Um 18.25 UTC gab es selbst die rote Intensität kaum noch. Allein die V-Shape-Form erinnerte noch an die Schwergewitterlage bis vor 1 Stunde.
VERGLEICH MIT DER RADAR-ANALYSE VON JAN HOFFMANN :
Hier noch einige Anmerkungen zur Radar-Analyse von Jan Hoffmann. Ein Vergleich zeigt, daß die meisten Aussagen bei Jan Hoffman sehr ähnlich wie bei mir ausfallen und wir somit prinzipiell auf der gleichen Linie liegen. Nach übereinstimmender Auffassung existierte zunächst ein multizellulares System, das sich dann in ein Superzellensystem verwandelte. Jan setzt die Superzellenphase zwischen 15.30 UTC und 17.30 UTC an, für mich war nicht ganz klar ob sie schon um 15.30 UTC begann oder erst endgültig um 16.00 UTC. Jan fußte seine Superzellen-Aussage hauptsächlich auf den Strukturen der Radial-Winde (die mir primär nicht zur Verfügung standen), für mich waren neben der bodennahen Radarreflektivität und ihrer Gradientverteilung besonders die Vertikalstrukturen der Hot-Towers Indikatoren für eine Superzelle. In diesem Zusammenhang habe ich auch mehrfach nach Süden weisende Überhänge der Radarreflektivität gesehen, während Jan dies nur nach Osten hin feststellte. Übereinstimmend war unsere Überzeugung, daß kein eindeutiges Hook-Echo zu entdecken war. Jan zeigte mit seinen Reflektivitätsbildern bodennahe Intensitäten von teilweise >= 64 dBZ. Die Standard-Skala der von mir gezeigten Radarbilder hat als obersten Schwellwert 55 dBZ (blau). Daß Jan’s maximale bodennahe Echos die von mir gezeigten Maximalwerte der Warnpunkte (61 dBZ) leicht übertrafen, entspricht durchaus sonstigen Erfahrungen bei Schwergewittern im Hagelfall-Stadium. Höhere dBZ-Werte in der Höhe sind eher das Merkmal im Aufbaustadium der Hagelbildung. Ein Wort noch zu den von Jan gezeigten Rotationssignaturen in den Radialwinden : Er war der Auffassung, daß Rotation über einen längeren Zeitraum und massiv zu beobachten war. Bei der Betrachtung seiner Daten scheint mir Rotation im wesentlichen zwischen 16 und 17 UTC vorzuliegen und das auch nicht eindeutig in der klassisch reinen bipolaren Form. Die meisten der sichtbaren Windscherungen zeigen Konvergenz- und Divergenzstrukturen.
Zu unterschiedlicher Auffassung kommen Jan Hoffmann und ich bezüglich der Ursachen der beobachteten Zellbewegung : Er interpretierte die Verlagerung der Schwergewitterzellen während der Intensivphase (aus 260°) als starkes und reines „Right-Moving“ (Rechtsabweichung von der Führungsströmung). Für mich waren diese Unterschiede eher die Konsequenz der sich ändernden Führungsströmung beim Hineinwachsen der starken Zellen in die obere Troposphäre mit ihren Südwest- bis Westsüdwestwinden. Ich will nicht ausschließen, daß echtes Right-Moving zeitweise mitbeteiligt war, insbesondere als sich zwischen etwa 15.45 UTC und 16.30 UTC ein Süd-Anbau des Systems südlich der Lippe über der Haard ergab. Dies hatte ich ja als orographischen Einfluß auf das Verlagerungsverhalten interpretiert.
Wetterfuchs



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  Analyse zum F2-T4-Tornado Odenwald (10.06.2004) 4525 Felix Welzenbach 15.08.04 20:19
  23.07.04 : Diagnose Unwetter Bonn + Rhein-Main 6174 Wetterfuchs am 28.07.2004 31.07.04 22:34
  Tornados 23.06.04 : Synoptik + region.Strukturen 5417 Wetterfuchs am 30.06.2004 30.06.04 21:33
  Tornados 23.06.04 (2) : Aspekte von Micheln 4494 Wetterfuchs am 05.07.2004 06.07.04 07:07
  Rückanalyse zur Schwergewitterlage vom 10.06.2004 3952 Marco Puckert, 26.06.2004 02.07.04 12:43
  Gestriger Unwetterabend in Oklahoma 4505 mesoscale am 28.03.04 29.03.04 01:21
  Tornado Drochtersen : Schnell-Analyse 4437 Wetterfuchs am 13.01.04 16.01.04 21:55
  Gestern abend : Markante Frontogenese+Kanaleffekt 5040 Wetterfuchs am 14.01.04 16.01.04 21:58
  Synopt.Analyse - Tornado bei Kirchhain (3.11.2003) 4752 Org: Wetterfuchs, 4.11.2003 05.11.03 09:13
  Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 4804 Jan Hoffmann, am 05.11.03 07.11.03 22:29
  Re: Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 3936 Jan Hoffmann, am 15.11.03 17.11.03 16:06
  Schadensbericht mit Bildern und Video 5181 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 21:44
  Teil 2 3285 Eyk (wabern), am 06.11.03 11.11.03 21:58
  Teil 3 3025 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 22:05
  Bilddoku v. Kirchhainer Tornado - viele Pics 8999 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:18
  Teil 2 ... viele Pics 3322 Micha (Giessen, 180m) am 04.011.03 11.11.03 22:22
  Teil 3 ... viele Pics 3177 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:27
  Meine Intensitätseinschätzung z. Kirchhein-Tornado 3121 Martin Hubrig am 09.11.03 13.11.03 21:06
  Der Innsbrucker Gewittersturm vom 21.Juli 2003 4376 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:00
  Schadensanalyse/Bilder Teil 1 3055 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:02
  Schadensanalyse/Bilder Teil 2 3951 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:04
  16.07.03: Strukturvielfalt einer Schwergewitterlage 4481 Org: Wetterfuchs, 5.08.2003 03.09.03 07:56
  Zusatz zum Verlauf dieser Schwergewitterlage: 4259 Org: Marco Puckert, 5.08.2003 03.09.03 07:57
  09.07.02 : Starkgewitter vor dem Berlin-Unwetter 6569 org:Wetterfuchs am 09.07.03 09.07.03 21:19
  Rückschau : Entwicklung des Berliner Unwetters 7251 org: Wetterfuchs am 11.07.02 09.07.03 18:01
  18.06.02: Eine Gewitterlage der Superlative 6102 org. Wetterfuchs 02.07.2003 02.07.03 16:41
  Unwetterdoku vom 23.06.2003 4394 Christian (Braunschweig) 01.07.03 21:37
  Tornadolage 10.06.03 : Met.Strukturen (2,5 mB) 6356 Org: Wetterfuchs am 21.06.2003 21.06.03 13:09
  Ausführlicher Bericht aus Acht / Eifel 3549 Matthias, Bonn 12.06.03 21:14
  So! hier nun die Karte des Ortsgebietes Acht 3008 Matthias, Bonn 12.06.03 23:12
  Bilder aus Acht 3449 Matthias, Bonn 13.06.03 13:14
  Das Straßburger Gewitter-Drama vom 06.07.2001 6520 org:Wetterfuchs am 06.07.02 08.06.03 01:28
  MCS 07.07.2001 : Harmonie der Synergetik 5207 org:Wetterfuchs am 07. 07 2002 08.06.03 01:26
  Heute vor 2 Jahren : Schwergewitterlage 02.07.2000 6012 org:Wetterfuchs am 02.07.02 11.05.03 13:17
  Die Gewitterfront kam wie eine Wand, 02.06.99 7378 org:Wetterfuchs am 10.09.02 13.09.02 13:59
  Heute vor 8 Jahren : Schwere Hagelgewitter in NRW 5253 org:Wetterfuchs am 4.07.02 30.08.02 19:53
  21.07.92 : Top-Schwergewitterlage in Mitteleuropa 9473 org: Wetterfuchs 23.07.02 15:29
  Ein Markstein : Münchener Hagelunwetter 12.07.1984 7146 org: Wetterfuchs 24.07.02 10:08
  Noch ein Bericht zum Sturm am 10.Juli 2002 4334 org: Christoph Gatzen am 13.07.2002 21.08.02 20:32
  Interessante Bemerkungen zum Hagelschlag vom 15.06 4905 org: Martin Hubrig am 1.07.2002 21.08.02 20:28
  15.05.2008 - Konvergenz in NRW - Gewitter/Starkregen geschrieben von: Fabian aus Bochum (Mai 2008) 10122 Admin 30.11.09 13:17
  Analyse/Rückblick: Der markante 30.7.2009 im Norden... geschrieben von: Jan Hinrich Struve (August 2009) 4772 Admin 30.11.09 13:18
  Bemerkenswerte Boundary, 02.07.2009 geschrieben von: Roboter (Juli 2009) 2684 Admin 30.11.09 13:21
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (1) : Synoptik + Radar/Sat-Überblick geschrieben von: Wetterfuchs (März 2009) 5168 Admin 30.11.09 13:40
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (2) : Detail-Analyse Zell-Entwicklung + Tornados geschrieben von: Wetterfuchs 4273 Admin 30.11.09 13:41
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (3) : Kurzfristprognosen + Nowcasting geschrieben von: Wetterfuchs 8474 Admin 30.11.09 13:42


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