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04.10.07 Unwetter Mallorca : Beobachtungen und Analyse / Org: Wetterfuchs
geschrieben von: Admin (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24. Januar 2008 12:47

Org: Wetterfuchs am 18.10.2007


Spanien, Mittelmeer, Balearen, wer denkt da nicht an Sonnenschein und ungestörte Urlaubsstimmung? Dieses friedliche Bild, das gemeinhin den dortigen Sommer prägt, kann sich aber jäh ändern, wenn Herbst und Winter nahen und das Mittelmeerklima auch seine andere Seite zeigt, so wie in diesem Jahr wieder deutlich vor Augen geführt : Alcala bei Sevilla am 02.10.07, Palma de Mallorca am 04.10.7 und die spanische Mittelmeerküste zwischen Valencia und Alicante am 11./12.10.07 wurden von schweren Gewitterunwettern heimgesucht. In all diesen Fällen waren es besonders Starkniederschläge, die zu teilweise schweren lokalen oder regionalen Überschwemmungen führten. Auf Mallorca wurde das Unwetter auch von orkanartigen Winden mit zusätzlichem Tornadoverdacht begleitet, in Alcala gab es zusätzlich schweren Hagelschlag. Über die damit verbundenen Schäden in Millionenhöhe bis hin zu Todesopfern wurde von den Medien auch in Deutschland berichtet. Im WZ-Forum, auf den Homepages von Thomas Sävert (www.naturgewalten.de) und Skywarn (www.skywarn.de) wurden zusätzlich Details von Niederschlagssummen, Maximalböen und Augenbeobachtungen vor Ort gebracht. Bisher weniger beschrieben und analysiert wurde die meteorologische Lage, die die Unwetter ausgelöst hat. Die hier vorgelegte Analyse soll sich diesem Aspekt widmen mit besonderer Berücksichtigung der Situation, die zum Unwetter auf Mallorca führte. Die Motivation dazu rührt u.a. daher, daß ich recht nah am damaligen Unwettergeschehen dran war, ohne allerdings direkt betroffen gewesen zu sein. Im Rahmen einer Studienreise durch Andalusien hielt ich mich am Unwettertag von Alcala im nur 110 km Luftlinie nordöstlich entfernten Cordoba auf. Das zweite Unwettersystem, das am 04.10.07 Palma de Mallorca erfaßte, habe ich im Flugzeug von Sevilla nach Palma sitzend im Vorfeld über- und durchflogen, 2 Stunden vor Ankunft des Unwetters auf Mallorca ging es von dort weiter nach Hamburg.

Meine Ausführungen beginnen mit dem Aufbau der Unwetterlage ab dem 02.10.07. Den Hauptteil bildet die Synopsis hochauflösender Satellitenbilder und von mir am 04.10.07 vom Flugzeug aus gemachten Fotos. Abschließend geht es dann noch um die Problematik von Radar- und aerologischer Analyse zur Aufklärung der Geschehnisse vor Ort in Palma de Mallorca.


SYNOPTIK UND WETTERENTWICKLUNG BIS ZUM MORGEN DES 04.10.07 :

Nach einer Phase intensiven Sonnenscheins und trockener, stabiler Schichtung mit Temperaturen von teilweise über 30°C (z.B. am 25.09.07 in Sevilla 34°C) entwickelte sich zum Monatsbeginn Oktober ein Cutoff-Tief über dem Seegebiet westlich von Portugal. Die folgende Bodenwetterkarte zeigt vom 02.10.07 früh im Ausschnitt die entsprechende Wetterlage :

Bodenanalyse (Ausschnitt, DWD) vom 02.10.07 00 UTC :



Die nur langsam ostwärts ausgreifende Kaltfront des Tiefs lag um 00 UTC im Grenzraum von Portugal zu Spanien. Während es vorderseitig der Front unverändert ruhig war, entwickelten sich am Vortag und jetzt in der Nacht zum 02.10.07 an der Kaltfront sowie knapp rückseitig über Portugal schon einige markante Gewitterkerne. Der Cutoff-Charakter des Tiefs westlich von Portugal wurde besonders in der Höhe deutlich. Die beiden nachfolgenden Loops zeigen die Analysen 500 hPa/Bodendruck und 850 hPa von GFS (WZ-Darstellung) mit den 3 aufeinander folgenden 00 UTC-Terminen 02.10.07 bis 04.10.07 :

Loop GFS-Analysen 500 hPa/Bodendruck, 02.10.07 00 UTC bis 04.10.07 00 UTC :



Loop GFS-Analysen 850 hPa, 02.10.07 00 UTC bis 04.10.07 00 UTC :



Man sieht, daß das Cutoff-System sich zusammen mit dem sich deutlich abschwächendem Bodentief vom 02.10.07 bis 04.10.07 langsam ostwärts zur iberischen Halbinsel verlagerte. Somit wurde der gesamte spanische Raum und der Bereich westliches Mittelmeer nach und nach von Westen her zyklonalisiert. Mit einer südlichen bis südsüdwestlichen Höhenströmung verband sich in der Höhe positive Vorticity-Advektion und somit mußten auch Hebungsprozesse und Gewitterauslösung weiter ostwärts ausgreifen. Der 850 hPa-Loop zeigt zusätzlich, daß die vorderseitige subtropische Luft (dort T850 > 15°C) aus dem spanischen Festland zum westlichen Mittelmeer abgedrängt wurde. Das bedeutete, daß auch die Bodenkaltfront trotz geringer werdender Bodendruckgegensätze in abgeschwächter Form ostwärts vorankam. Die Bodenanalyse vom 04.10.07 12 UTC vom DWD zeigt die Front direkt aber nicht mehr :

Bodenanalyse (Ausschnitt, DWD) vom 04.10.07 12 UTC :



Die aerologische Situation am 02.10.07, dem Beginn des zyklonalen Ostwärtsausgreifens, war über Mallorca noch eindeutig von der trockenen Subtropikluft, das westliche und mittlere Andalusien (Süden Spaniens) schon von der labil geschichteten frontnahen Luftmasse bestimmt :

Radiosondenaufstieg Palma de Mallorca (US-Pool) 02.10.07 12 UTC :



Radiosondenaufstieg Gibraltar (US-Pool) 02.10.07 12 UTC :



Man beachte zusätzlich über Gibraltar die markante vertikale Windscherung (Richtungsscherung unten, starke Geschwindigkeitsscherung oben). Letzteres war im Verbund mit der labilen Temperaturschichtung ein deutliches Indiz für die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung mesoskaliger, organisierter Gewittersysteme.

Nach Abklingen der nächtlichen Gewitter im Grenzraum Portugal/Spanien lebte im Verlaufe des späten 02.10.07 die Gewittertätigkeit jetzt in östlicherer Position über dem westlichen und zentralen Andalusien wieder stark auf , es schossen besonders abends mehrere Gewittersysteme in den Himmel. Eines davon überquerte zwischen 19 UTC und 21 UTC den Raum Sevilla und traf die nur wenig südöstlich von Sevilla gelegene mittelgroße Stadt Alcala de Guadaira. Zunächst prasselte intensiv großer Hagel auf die am Rio Guadaira gelegene Stadt nieder, dann folgte äußerst intensiver Regen. Nach den in der Öffentlichkeit genannten Werten fiel in 20 Minuten 60-75 mm Niederschlag. Dieser in der Presse als Tromba de Agua (Wolkenbruch) bezeichnete Extremniederschlag verwandelte eine zum Fluß abwärts führende Hauptstraße in einen reißenden tiefen Wasserstrom, der die Autos wie Spielzeugschachteln reihenweise mitriß und aufeinander türmte. So sah man es in einem Videofilm im spanischen Fernsehen. Hier zwei Fotos aus spanischen Veröffentlichungen, wie es danach aussah :



Der Osten Südspaniens und der Bereich des westlichen Mittelmeeres war an diesem Tag noch nicht betroffen. Dies wird u.a. an der folgenden raumzeitlichen Blitzintensitätsverteilung jenes Tages deutlich :

Verteilung der Blitzintensität (WZ-Darstellung) vom 02.10.07 :



Am 03.10.07 verlagerte sich die Hauptgewitteraktivität mit der Kaltfront dann aber mehr zum westlichen Mittelmeer und der afrikanischen Nordküste, wie Verteilung der Blitzintensitäten vom 03.10.07 zeigt :

Verteilung der Blitzintensität (WZ-Darstellung) vom 03.10.07 :



Mit der oben gezeigten Verlagerung des Cutoff-Tiefs in 500 hPa am 04.10.07 zur iberischen Halbinsel nahm die Gewitteraktivität am 04.10.07 auch über dem Festland wieder deutlich zu, was zu folgender Blitzintensitätsverteilung an jenem Tag führte :

Verteilung der Blitzintensität (WZ-Darstellung) vom 04.10.07 :



Hauptereignis des Tages war die massive Gewitterspur, die von der Südostecke Spaniens (Raum Murcia, Alicante) über die Kanaren hinweg nordnordostwärts führte. Hierin verkörperte sich jenes besonders stark organisierte Gewittersystem, das zum Unwetter von Mallorca führte, das aber auch an der Mittelmeerküste Südostspaniens mit intensiven Wettererscheinungen verbunden war. Auslösende synoptische Ursache war dabei zweifelsohne die Labilisierung der Schichtung durch das Cutoff-Höhentief im Verbund mit vorderseitigen Hebungsprozessen (s. 500 hPa/Boden-Loop). Dabei hat wohl auch der vorderseitige Jet beigetragen, wie u.a. die Radiosondenaufstiege des 04.10.07 00 UTC andeuteten :

Radiosondenaufstieg Murcia (US-Pool) 04.10.07 00 UTC :



Radiosondenaufstieg Palma de Mallorca (US-Pool) 04.10.07 00 UTC :



Beide Aufstiege von 00 UTC besaßen ab der mittleren Troposphäre ein Starkwindfeld. In beiden Fällen drehte auch der Wind zum Boden hin unter deutlicher Abschwächung auf Südost zurück, eine für die anschließende Auslösung des großen Gewittersystems wichtige Tatsache. Dabei war die Atmosphäre bei Palma wegen Frontennähe deutlich feuchter als über Murcia in bereits frontrückseitiger Lage. Bodennah bestand nachts an beiden Standorten eine thermische Schichtungsstabilität, die also erst überwunden sein mußte, um hochreichende Konvektion zu ermöglichen. Dies war einerseits durch die bodennahe Tageserwärmung über Land möglich. Einen anderen entscheidenden Hinweis darauf, wie dies realisiert werden sollte, gaben auch die nächtlichen IR-Satellitenbilder : Offensichtlich gesteuert durch die relativ hohen Meerestemperaturen entwickelten sich schon nachts über dem Mittelmeer zwischen spanischer und nordafrikanischer Küste ständig neue konvektive Zellen und Cluster. Nach LME-Analyse vom 04.10.07 12 UTC lag die Meeresoberflächentemperatur dort bei etwa 23°C :

LME-Analyse Meeresoberflächentemperatur 04.10.07 12 UTC :



Der so geschaffene �warme Fuß� der Temperaturschichtung über dem Meer sorgte für die entsprechend günstige Schichtung unten. Dazu kam von unten her ein erheblicher Fluß latenter Wärme über die Verdunstung in die Atmosphäre, die in den konvektiven Systemen frei gesetzt wurde. Das folgende Kapitel zeigt bei der Schilderung der Entwicklung des Mallorca-Unwettersystems die offensichtliche Bedeutung dieses Vorgangs.


DIE ENTWICKLUNG DES UNWETTERSYSTEMS VON MALLORCA AM 04.10.07, EIGEN-BEOBACHTUNGEN UND SATELLITENBILD-ANALYSE :

Wie eingangs angesprochen ermöglichte mein Flug von Sevilla nach Palma de Mallorca am Mittag des 04.10.07 die unmittelbare Einsichtnahme in die Strukturen des sich entwickelnden Gewittersystems von Mallorca nur wenige Stunden bevor das Unwetter dort zuschlug. Das Flugzeug startete 12 MESZ (10 UTC) vom Flughafen Sevilla und landete 70 Minuten später um 13.10 MESZ (11.15 UTC) in Palma de Mallorca. Die Flugroute führte, wie sich herausstellte, direkt über das schon weitgehend entwickelte mesoskalige konvektive System (MCS) hinweg, die Landung erfolgte noch vor dessen östlicher Vorderkante. Mit einiger Verspätung ging der Flug um 15 MESZ (13.00 UTC) von Palma weiter Richtung Hamburg, 2 Stunden vor dem Unwetter auf Mallorca. Daß es auf der Flugstrecke zwischen Sevilla und Palma zu stärkeren konvektiven Entwicklungen kommen könnte, war mir nicht nur aus meinem damaligen Kenntnisstand der Wetterlage (Internet-Recherche), sondern auch aus im spanischen Fernsehen gezeigten Satellitenbildern vom Morgen des Tages klar. Aus diesem Grunde war ich glücklich darüber, daß ich von einem Fensterplatz auf der rechten Seite des Flugzeuges die wesentlichen sichtbaren Wolkenstrukturen des Gewittersystems beobachten und fotografieren konnte. Eine Auswahl dieser Fotos soll hier hochauflösenden Vis-Satellitenbild-Strukturen von MSG (Meteosat Second Generation) gegenüber gestellt werden. Auf die entsprechenden Satellitenbilder konnte ich im Nachhinein über das WZ-Forum zugreifen. Da die Entwicklung des MCS schon in der Frühe einsetzte, folgt die Analyse drei zeitlichen Abschnitten : Die Entwicklung bis zum Start des Fluges, die Phase während des Fluges und die Reife- und Endphase bis zum Unwetter in Palma de Mallorca.

PHASE 1 :

Die Geburt des späteren Unwettersystems bildete sich im ersten Tageslicht in den MSGVis-Satellitenbildern ab und zwar im Mittelmeer-Seegebiet südlich vom Kap de Palos bei Cartagena/Murcia :

Loop MSG-Vis-Satellitenbilder 04.10.07 06.00 UTC bis 10.00 UTC :



Identität und Lage des konvektiven Systems sind im Loop durch anwachsende Kreise gekennzeichnet, wobei der Loop in der ersten Stunde ein zeitliches Intervall von einer halben Stunde, ab 07 UTC von einer Stunde wiedergibt. Wie im ersten Satellitenbild gut erkennbar waren schon vorher in der Nacht mehrere konvektive Systeme über dem westlichen Mittelmeer entstanden. Die neue Zelle von 06.00 UTC zeigte ein rasches vertikales und horizontales Wachstum und erreichte bereits ab dem Zeitraum 08-09 UTC ein dominantes Stadium. Auffällig, daß zu Beginn nur eine sehr langsame Verlagerung zu beobachten war und erst mit dem starken (vertikalen) Wachstum sich das System mit Kern vor der Costa Blanca nordostwärts bewegte. Gleichzeitig breitete sich der anwachsende �luvseitige� Wolkenschirm nordwärts über das Festland aus, wobei das Ganze schließlich in eine typische V-Form überging . Der Hauptkern an der Basis des �V� war während der ganzen Zeit als �Overshooting� erkennbar (trotz abnehmendem Schattenwurfs aufgrund aufsteigender Sonne). Eines macht diese erste Phase bis zum Zeitpunkt des Starts meines Flugzeuges klar : Es ging sehr schnell in Richtung MCS und die Geburt war eindeutig über dem entwicklungsfördernden warmen Wasser des westlichen Mittelmeeres. Das bedeutete auch eine Entwicklung zu einer Tageszeit, bei der über Land die konvektive Aktivität üblicherweise ihr Minimum aufweist. Die Meeresoberflächen-Temperatur weist ja im Gegensatz zu den Landtemperaturen praktisch keinen Tagesgang auf.

PHASE 2 :

Für die Phase 2, bei der ich vom Flugzeug aus direkten Einblick in das sich weiter entwickelnde konvektive System hatte, wurde mir die Analyse durch die automatischen Uhrzeitangaben meiner Fotos und die Display-Anzeigen in der Airbus-Maschine erleichtert. Die Display �Anzeigen machten Angaben zu Flugposition, Höhe, Zeitpunkt und sonstige Daten (z.B. Außentemperatur, Fluggeschwindigkeit). Dies ermöglichte mir im Nachhinein die Flugroute und die jeweilige Flughöhe während des Fotografierens nachzuvollziehen. Der Flug ging zunächst längst der Luftlinie Sevilla � Palma de Mallorca und machte erst im Bereich des MCS einen leichten Bogen nach Norden hin. Während beim Hinflug von Palma nach Sevilla (bei ungestörten Verhältnissen) eine Reisehöhe von rund 9,5 km eingehalten worden war, stieg die Maschine jetzt bei Annäherung an das MCS auf rund 12,5 km.

Der erste nachfolgend gezeigte Foto-Satellitenbildvergleich stammt von 12.10 MESZ (10.10 UTC), also 10 Minuten nach Start in Sevilla. In das zeitlich nahe Satellitenbild von 10.00 UTC ist neben dem Startpunkt (grün) und Landepunkt (rot) in gelber Farbe die Position und die Nummer des Fotos eingetragen. Das MCS ist durch einen weißen Kreis mit Durchmesser von rund 250 km gekennzeichnet (darüber später mehr) :

Vis-Satellitenbild MSG 04.10.07 10.00 UTC :



Foto 1, Blickrichtung etwa Südsüdost 04.10.07 10.10 UTC :



Der Blick aus dem Flugzeug war um diese Zeit noch durch weitgehend ungestörte Verhältnisse und freie Aussicht nach Süden charakterisiert. Erst in der Ferne erkennt man die oberen Wolkenteile eines Cbs, der sich um diese Zeit über dem westlichsten (schmalen) Teil des Mittelmeeres befand. Dies läßt sich anhand des Satellitenbildes auch gut nachvollziehen.

Die nachfolgenden Foto-Satbild-Vergleiche bilden das MCS-System direkt ab. Bei Annäherung an das im Osten befindliche System stieg die Maschine auf die schon erwähnte Reisehöhe von rund 12.5 km an. Etwa ab 12.25 MESZ (10.25 UTC) tauchte rechts vorne (vom Sitzplatz aus gesehen) der riesige vereiste Wolkenschirm des MCS auf, zusammen einem unübersehbaren Overshooting im südlichen (rechten) Teil des Systems. Es folgte ein etwa 25 Minuten andauernder Flug über das �Dach� des MCS, wobei sich mir ein höchst beeindruckendes optisches Erlebnis bot beim Anblick der gleißend hellen, teilweise leicht gekrümmten und später zeitweise auch flachwelligen Oberfläche. Das vorher klar sichtbare Overshooting verlor sich dabei nach und nach in der Ferne. Es war ein eigenartiges Gefühl zu wissen, daß sich unter dem riesigen Wolkenschirm wahrscheinlich Unwetter abspielten, man selbst aber oben in vollkommen ruhigem Flug dahinglitt. Wir flogen, das war klar, bei einer Flughöhe von 12,5 km oberhalb der Tropopause schon in der ruhigen Zone der unteren Stratosphäre.

4 Fotos (Fotos 2 bis 5), die diese Phase des Fluges beschreiben sollen, habe ich zeitlich dem MSGVis-Satellitenbild von 10.30 UTC zugeordnet. Über die eingegebenen Nummern kann man ihre Positionen im Satellitenbild wiederfinden. Die Fotos sind dabei zu einem Loop zusammengebunden :

Vis-Satellitenbild MSG 04.10.07 10.30 UTC :



Foto-Loop mit den Bildern 2 bis 5 :



Das Foto 2 zeigt den Moment, bei dem der südliche Teil des MCS vor mir an der rechten Seite frei auftauchte. Klar zu erkennen das hochreichende Overshooting. Das Flugzeug war in diesem Moment noch im Steigflug, so daß man jetzt noch nicht auf die Oberseite des MCS-Wolkenschirms schauen konnte. Wieweit sich das Overshooting zu diesem Zeitpunkt aus dieser Fläche heraushob, war schwierig abzuschätzen, ich gehe aber von einer Größenordnung zwischen 1 und 2 km aus. Im Foto 3 befand sich das Flugzeug bereits über dem riesigen Wolkenschirm. Das Overshooting war in der Ferne fast schon verschwunden. Die Oberfläche des MCS schien eine leichte Krümmung aufzuweisen mit den höchsten Teilen in Richtung Overshooting. Wie hoch wir uns in jetzt über der Wolkendecke befanden, kann auch nachträglich nur grob abgeschätzt werden. Meine Vermutung sind ein bis eineinhalb km. Das heißt, daß die Tropopause, an der sich der Wolkenschirm des MCS ausgebreitet hatte, an dieser Stelle etwa 11 km hoch gewesen sein könnte. Dies deckt sich auch in etwa mit den Aussagen der Radiosondenaufstiege (vgl. oben). Von besonderem Interesse ist Foto 4 mit seinen quer verlaufenden grau-weißen Streifen. Ohne Zweifel handelte es sich hier um die im Satellitenbild schon jetzt erkennbaren Schwerewellen, die sich vom Overshooting her ausbreiteten. Foto 5, vom Flugzeug aus nach rechts vorne aufgenommen, läßt im Hintergrund neue relativ flache Overshootings erahnen, die um diese Zeit im Satellitenbild zwischen Küste und der Baleareninsel Ibiza auftauchten.

Nach 12.50 MESZ (10.50 UTC) begann das Flugzeug mit der ersten Phase des Sinkfluges Richtung Palma. Wir tauchten in die Wolkendecke ein und nur wenige Minuten danach änderte sich das Wolkenbild und die Flugcharakteristik schlagartig. Mit einem Mal wurde das Flugzeug von Turbulenzen geschüttelt, subjektiv als relativ stark empfunden (schwingende Flügel) war es wohl insgesamt als mäßige Turbulenz zu bezeichnen. Was war geschehen? Wir flogen jetzt durch das in starker konvektiver Entwicklung befindliche östliche Vorfeld des MCS. Die Wolkenbilder mit sich in verschiedenen Höhen auftürmenden Cumuli und Cbs wechselten in raschem Rhythmus. Der abschließende Foto-SatVis-Vergleich gibt diese erneut sehr eindrucksvolle Phase wieder. Das Satellitenbild mit den eingetragenen Fotopunkten stammt von 11.00 UTC , im Foto-Loop sind die zeitlich kurz hintereinander geschossenen Fotos 6 bis 9 zusammengebunden :

Vis-Satellitenbild MSG 04.10.07 11.00 UTC :



Foto-Loop mit den Bildern 6 bis 9 :



Der Blick auf das Satellitenbild läßt das konvektiv-turbulente Vorfeld des MCS erahnen, auch wenn die kleinräumigen Details der konvektiven Wolken nicht sichtbar sind. Der Zielort Palma erscheint dort weitgehend wolkenfrei, so wie ich das dann auch bei der Landung erlebte. Die Wolkenfotos sprechen für sich. Foto 6 läßt nach hinten schauend möglicherweise noch den Rand des MCS-Wolkenschirms erahnen. Ansonsten, welche Dramatik in den Bildern von nahen und ferneren Cumuli und Cbs! Als das Flugzeug danach um 13.10 MESZ (11.10 UTC) das noch heitere Palma ansteuerte, konnte ich zumindest erahnen, welch brisantes Wettersystem ich in der letzten Stunde Flug berührt und fotografisch festgehalten hatte. Das genaue Ausmaß wurde mir aber erst durch die Berichterstattung zuhause in Deutschland klar.


PHASE 3 :

Die Phase 3 der Entwicklung hin zum Mallorca-Unwetter, bei dem ich zeitlich gesehen bereits im heimischen Hamburg gelandet war, soll mit dem MSGVis-Loop von 11.30 UTC bis 16.00 UTC gezeigt werden. Die Bilder folgen dabei im Intervall von einer halben Stunde:

Loop MSG-Vis-Satellitenbilder 11.30 UTC bis 16.00 UTC :



Alle bis dahin schon erkennbaren Charakteristika des MCS nahmen in dieser Zeit immer schärfere Konturen an. In einem ständig brodelnden Prozess erneuerte sich immer wieder der Kern des Systems, das Overshooting am asymmetrischen südlichen bis südöstlichen Rand des MCS. Mit flacher werdendem Sonnenstand bildeten sich die von ihm ausgelösten Schwerewellen an der Wolkenobergrenze (Tropopause) immer klarer ab. Die V-Form des Gesamtsystems blieb deutlich beibehalten, wobei aber die Orientierung sich zunehmend aus der Süd-Nord-Richtung in die Südost-Nordwest-Richtung drehte. Auch außerhalb des Haupt-Overshooting kam es bis zum Schluß zu ständiger konvektiver Erneuerung, inklusive an jenem turbulenten Rand, den das Flugzeug vorher im Vorstadium durchflogen hatte. Die Verlagerungsrichtung des Kerns mit dem Haupt-Overshooting wies in der ganzen Zeit ziemlich konstant auf Mallorca. Nach den auch im WZ-Forum erschienenen Berichten von vor Ort begann das Unwetter in Palma de Mallorca kurz nach 17 MESZ (15 UTC), nachdem der riesige Wolkenschirm bereits die Insel weitgehend überdeckt hatte. Bis etwa 18 MESZ (16 UTC) dauerte das Unwetter. Das letzte Vis-Satellitenbild des Loops zeigt die Position des Overshooting bereits über dem nordöstlichen Teil der Insel.

Eine im Zusammenhang mit dem Mallorca-Unwetter diskutierte Frage war u.a, ob es sich bei dem MCS um ein MCC (Mesoscale Convective Complex) , also der krassesten Form eines rundlichen MCS, gehandelt habe oder nicht. Nach Definition spricht man ja von einem MCC, wenn im IR-Satellitenbild die zusammenhängende Fläche mit Top-Temperaturen von unter minus 52°C für mindestens 6 Stunden >=50.000 Quadrat-Kilometer einnimmt und bei diesem Ereignis auch Starkniederschläge und Schwergewitter auftreten. Die niedrigste Top-Temperatur lag nach Forums-Angaben im Overshooting bei etwa minus 72°C. Aufgrund der über mehrere Stunden hinweg sehr großen Fläche des Wolkenschirms des MCS, hier gezeigt mit Vis-Bildern, unter Berücksichtigung der Höhe der Tropopause (10 bis 12 km) und den dortigen Temperaturen in der Größenordnung von minus 60°C bis minus 65°C muß man wohl von einem MCC ausgehen. Zur Orientierung habe ich bei allen vorstehend gezeigten MSGVis-Satellitenbildern ab 10.30 UTC den Orientierungskreis mit jenem Durchmesser eingetragen, der der Fläche von rund 50.000 Quadrat-Kilometern entspricht. Wie man sieht, war die Fläche des MCS praktisch immer in der Größenordnung der eingetragenen Kreisfläche. Da dies ziemlich sicher auch noch nach 16.00 UTC galt, wäre praktisch auch das Zeit-Kriterium für ein MCC erfüllt.


ANMERKUNGEN ZUR RADAR-ANALYSE UND ZUR FRAGE EINES MÖGLICHERWEISE AUFGETRETENEN TORNADOS :

Unwettersysteme wie das von Mallorca müssen sich außer in ungewöhnlichen Satellitenbild-Konstellationen auch in charakteristischen Radarstrukturen äußern. Von daher bietet es sich unbedingt an, auch diese im Nachhinein genauer zu analysieren. Das Haupt-Augenmerk wäre dabei auf Strukturen wie z.B. eine Squall-Line gerichtet oder auf polare Signaturen, die Anzeichen (Mesos) für einen oder mehrere Tornados wären. Beides bietet sich hier umso mehr an, da einerseits in Palma de Mallorca sehr hohe Windböen registriert wurden bzw. entsprechende Schäden auftraten, andererseits Videos von vor Ort Andeutungen von Funnelclouds boten. Letztere Interpretation war allerdings durch die Tatsache erschwert, daß sich zur Zeit des Unwetters der Himmel derart verdunkelte, daß Wolkenstrukturen kaum noch detailliert erkennbar waren.

Die Möglichkeiten einer genaueren Radar-Nachanalyse sind für Mallorca von vornherein eher ungünstig, da sich der Inselrand 190 km Luftlinie und mehr vom spanischen Festland entfernt befindet, weshalb die 3 nächstgelegenen der 13 Festlands-Radarstationen des spanischen staatlichen Wetterdienstes INM (www.inm.es/web/infmet/radar/radarre.html) nur eingeschränkte Chancen haben, den zwischenliegenden Raum einschließlich der ausgedehnten Insel selbst abzudecken. Die örtliche Radarerfassung reicht jeweils bis etwa 230 km. In Frage kämen für Mallorca die Radarstationen Murcia, Valencia und Barcelona. Die Balearen selbst verfügen nach der Web-Information (leider) nicht über eine eigene Radarstation. Für mich persönlich kam erschwerend hinzu, daß es mir nicht gelungen ist, nachträglich an spanische Original-Radarbilder heranzukommen. Einzige Informationsquelle für mich war ein Web-Bericht auf der Homepages des INM (www.inm.es) in den ersten Tagen nach dem 04.10.07 zum Ereignis von Mallorca. In diesem Bericht wurden u.a. die zwei folgenden Radarkomposits von 11.00 UTC und 15.00 UTC gezeigt :

Radarkomposit INM 04.10.07 11.00 UTC :



Radarkomposit INM 04.10.07 15.00 UTC :



Auf dem Radarkomposit von 11.00 UTC sieht man (auf Sat-Information projeziert) die Radarechos mehr als 4 Stunden vor dem Ereignis von Mallorca. Dort bildet sich die Struktur, wie man sie auch im Satellitenbild sah, als V-förmiges System ab. Der südlich inkorporierte Kern mit hohen Echowerten (Skala hier nicht gezeigt, entsprechend etwa 55 dBZ) befand sich genau dort, wo im Satellitenbild das Overshooting beobachtet werden konnte. Auf dem Weg Richtung Mallorca unterlief das System dann offensichtlich einige Umstrukturierungen. So zeigte das Radarkomposit von 15 UTC (also zeitlich schon recht nahe am Beginn des Unwetters) eine Art Linienstruktur südwestlich von Mallorca, die auch im INM-Bericht als (gebogene) Squall-Line bezeichnet wurde (Linea de Turbonada). Aufgrund der großen Entfernung vom Festland und Echo-Abschwächung durch die zwischen dem Festland und der Insel liegenden weiteren Niederschlagsbereiche erschien das Radarecho der Linie schwächer als das Kernecho von 11.00 UTC. Es muß aber in Wirklichkeit vergleichbar hohe Werte besessen haben. Die Radarstrukturen von 15 UTC lassen vermuten, daß es sich bei den aufgetretenen starken Böen um Down-Bursts gehandelt hat. Eine eventuelle Überprüfung von Rotation war wegen der großen Entfernung von vornherein unmöglich. Der INM-Bericht nennt zusätzlich einige offizielle Meßdaten : Am Observatorium von Palma des Mallorca wurden maximal 109 km/h gemessen, die Stunden-Niederschlagsmenge erreichte in Porreres 31.3 mm. In der gleichen Größenordnung lag nach meinen Recherchen auch die 12-stündige Niederschlagsmenge im Großraum Murcia auf dem Festland, wo das MCS vorher hinweggezogen war.

Bleibt abschließend noch der Blick auf den Radiosondenaufstieg von Palma de Mallorca von 12 UTC jenes Tages, um die Möglichkeit eines Tornados zu erörtern :

Radiosondenaufstieg Palma de Mallorca (US-Pool) 04.10.07 12 UTC :



Um 12 UTC war die Schichtung der untersten Bereiche demnach noch nicht labil. Die dortige Insversion wurde aber sicher später aufgelöst angesichts einer dort gemessenen Tagesmaximaltemperatur von 26°C. In den mittleren bis höheren Bereichen war die Schichtung von vornherein labil. Die vertikale Windscherung zeigte um 12 UTC unterhalb 800 hPa eine rasche Winddrehung von einem schwachen bodennahen Ostwind auf 30 Knoten aus Süd. Darüber nahm die Windgeschwindigkeit bis 500 hPa auf über 60 Knoten zu. Dieses Windprofil deutet zumindest eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Tornados an. Die Registrierung bei (www.essl.org/ESWD) und die Diskussionen bei (www.skywarn.de) und bei (www.naturgewalten.de) gehen mehr oder weniger klar vom Auftreten eines Tornados aus.


Wetterfuchs



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  Analyse + Bilder der Gewitterlage vom 25. Mai (ca. 3 MB ) - Org.: Björn, Hannover am 28.05.2007 8459 Admin 29.06.07 10:42
  Gewitter-Diagnose : Synopsis von Foto und Radar - Org.: Wetterfuchs am 8.06.2007 7362 Admin 29.06.07 10:41
  Bilderbericht zum Hagelunwetter im Osterzgebirge 5821 wetterfrosch aus sachsen 21.11.06 11:54
  dazu passend Zeitungsartikel: 10251 wetterfrosch aus sachsen 21.11.06 11:57
  03.08.06: Met.Analyse Tornado/Wasserhose vor Büsum 7064 Wetterfuchs 17.08.06 12:16
  Radardiskussion zur Squall-Line vom 25.6.2006 7781 Jan Hoffmann 14.08.06 13:18
  Der Unwettertag 16.06.2006 / Leipziger Superzelle 5634 Geggo, Glaubitz 99m (Sachsen) 14.08.06 13:15
  Die Superzellen vom 27./28.7.2005 8503 Bernold Feuerstein 09.03.06 22:20
  3 Tornados am Starnberger See (36 Bilder+1Video) 6224 Walter aus München 09.03.06 21:57
  27.07.05 : Die Megazelle von Frankfurt 6760 Wetterfuchs 14.09.05 11:14
  03.06.05 : Diagnose der Tornado-Verdachtsfälle 4909 Wetterfuchs 21.06.05 11:30
  14.06.05: Analyse des Ulmer Tornado-Verdachtsfalls 5473 Wetterfuchs 21.06.05 11:26
  03.06.05 : Der Geltinger Hagelfall 6241 Wetterfuchs 06.06.05 09:31
  05.05.05 : Meteorol. Umfeld d. Reutlinger Tornados 7278 Wetterfuchs 09.05.05 12:33
  26.03.05 : Diagnose der Hagellage im Münsterland 5644 Wetterfuchs 15.04.05 10:59
  Vielen Dank und einige Anmerkungen 3668 Jan Hoffmann 15.04.05 11:00
  Die ungewöhnliche Gewitterlage vom 01.10.04 5798 Wetterfuchs 31.10.04 21:11
  Das waren die Schwergewittertage des Sommers 2004 4347 Wetterfuchs 31.10.04 21:10
  Tornadolage vom 05.10.04 im Weserbergland 4689 Wetterfuchs 31.10.04 21:08
  18.07.04: Diagnose der Tornado-Lage vom Ruhrgebiet 6999 Wetterfuchs 26.10.04 15:46
  12.09.04 : War es ein Tornado oder nicht? 6295 Wetterfuchs 03.10.04 20:21
  Tornado von Prüm, 15.09 1986 - Eine Analyse 4430 Lars aus Neufahrn 03.10.04 20:18
  20.08.92 : Unvergeßlicher Unwettertag in SW-D 6991 Wetterfuchs am 02.09.2004 03.09.04 13:45
  Analyse zum F2-T4-Tornado Odenwald (10.06.2004) 4982 Felix Welzenbach 15.08.04 20:19
  23.07.04 : Diagnose Unwetter Bonn + Rhein-Main 6666 Wetterfuchs am 28.07.2004 31.07.04 22:34
  Tornados 23.06.04 : Synoptik + region.Strukturen 5908 Wetterfuchs am 30.06.2004 30.06.04 21:33
  Tornados 23.06.04 (2) : Aspekte von Micheln 4900 Wetterfuchs am 05.07.2004 06.07.04 07:07
  Rückanalyse zur Schwergewitterlage vom 10.06.2004 4418 Marco Puckert, 26.06.2004 02.07.04 12:43
  Gestriger Unwetterabend in Oklahoma 4898 mesoscale am 28.03.04 29.03.04 01:21
  Tornado Drochtersen : Schnell-Analyse 4928 Wetterfuchs am 13.01.04 16.01.04 21:55
  Gestern abend : Markante Frontogenese+Kanaleffekt 5424 Wetterfuchs am 14.01.04 16.01.04 21:58
  Synopt.Analyse - Tornado bei Kirchhain (3.11.2003) 5263 Org: Wetterfuchs, 4.11.2003 05.11.03 09:13
  Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 5443 Jan Hoffmann, am 05.11.03 07.11.03 22:29
  Re: Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 4326 Jan Hoffmann, am 15.11.03 17.11.03 16:06
  Schadensbericht mit Bildern und Video 5618 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 21:44
  Teil 2 3723 Eyk (wabern), am 06.11.03 11.11.03 21:58
  Teil 3 3396 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 22:05
  Bilddoku v. Kirchhainer Tornado - viele Pics 9404 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:18
  Teil 2 ... viele Pics 3841 Micha (Giessen, 180m) am 04.011.03 11.11.03 22:22
  Teil 3 ... viele Pics 3603 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:27
  Meine Intensitätseinschätzung z. Kirchhein-Tornado 3538 Martin Hubrig am 09.11.03 13.11.03 21:06
  Der Innsbrucker Gewittersturm vom 21.Juli 2003 4792 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:00
  Schadensanalyse/Bilder Teil 1 3426 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:02
  Schadensanalyse/Bilder Teil 2 4312 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:04
  16.07.03: Strukturvielfalt einer Schwergewitterlage 4949 Org: Wetterfuchs, 5.08.2003 03.09.03 07:56
  Zusatz zum Verlauf dieser Schwergewitterlage: 4702 Org: Marco Puckert, 5.08.2003 03.09.03 07:57
  09.07.02 : Starkgewitter vor dem Berlin-Unwetter 7098 org:Wetterfuchs am 09.07.03 09.07.03 21:19
  Rückschau : Entwicklung des Berliner Unwetters 7762 org: Wetterfuchs am 11.07.02 09.07.03 18:01
  18.06.02: Eine Gewitterlage der Superlative 6587 org. Wetterfuchs 02.07.2003 02.07.03 16:41
  Unwetterdoku vom 23.06.2003 4819 Christian (Braunschweig) 01.07.03 21:37
  Tornadolage 10.06.03 : Met.Strukturen (2,5 mB) 6863 Org: Wetterfuchs am 21.06.2003 21.06.03 13:09
  Ausführlicher Bericht aus Acht / Eifel 3933 Matthias, Bonn 12.06.03 21:14
  So! hier nun die Karte des Ortsgebietes Acht 3419 Matthias, Bonn 12.06.03 23:12
  Bilder aus Acht 3818 Matthias, Bonn 13.06.03 13:14
  Das Straßburger Gewitter-Drama vom 06.07.2001 7032 org:Wetterfuchs am 06.07.02 08.06.03 01:28
  MCS 07.07.2001 : Harmonie der Synergetik 5708 org:Wetterfuchs am 07. 07 2002 08.06.03 01:26
  Heute vor 2 Jahren : Schwergewitterlage 02.07.2000 6499 org:Wetterfuchs am 02.07.02 11.05.03 13:17
  Die Gewitterfront kam wie eine Wand, 02.06.99 7878 org:Wetterfuchs am 10.09.02 13.09.02 13:59
  Heute vor 8 Jahren : Schwere Hagelgewitter in NRW 5788 org:Wetterfuchs am 4.07.02 30.08.02 19:53
  21.07.92 : Top-Schwergewitterlage in Mitteleuropa 10218 org: Wetterfuchs 23.07.02 15:29
  Ein Markstein : Münchener Hagelunwetter 12.07.1984 7725 org: Wetterfuchs 24.07.02 10:08
  Noch ein Bericht zum Sturm am 10.Juli 2002 4758 org: Christoph Gatzen am 13.07.2002 21.08.02 20:32
  Interessante Bemerkungen zum Hagelschlag vom 15.06 5267 org: Martin Hubrig am 1.07.2002 21.08.02 20:28
  15.05.2008 - Konvergenz in NRW - Gewitter/Starkregen geschrieben von: Fabian aus Bochum (Mai 2008) 10564 Admin 30.11.09 13:17
  Analyse/Rückblick: Der markante 30.7.2009 im Norden... geschrieben von: Jan Hinrich Struve (August 2009) 5269 Admin 30.11.09 13:18
  Bemerkenswerte Boundary, 02.07.2009 geschrieben von: Roboter (Juli 2009) 3200 Admin 30.11.09 13:21
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (1) : Synoptik + Radar/Sat-Überblick geschrieben von: Wetterfuchs (März 2009) 5652 Admin 30.11.09 13:40
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (2) : Detail-Analyse Zell-Entwicklung + Tornados geschrieben von: Wetterfuchs 4872 Admin 30.11.09 13:41
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (3) : Kurzfristprognosen + Nowcasting geschrieben von: Wetterfuchs 9105 Admin 30.11.09 13:42


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