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29.07.05 (2): Superzellen/Super-Sqallline Nordost
geschrieben von: Wetterfuchs (IP-Adresse bekannt)
Datum: 08. Dezember 2005 20:50

Am 12.November präsentierte ich den ersten Teil des markantesten Schwergewittertages dieses Sommers in Deutschland mit einer Betrachtung der Unwetter des 29.07.05 im Südwesten und Süden Deutschlands (s. „Interessante Beiträge“). Die Unwetter gipfelten dort in schwerem Hagelschlag, örtlichem Starkregen und Sturmböen. Den gravierendsten Fall beobachtete man im Münstertal, wo nach Pressemeldungen und Forumsberichten (z.B. „Badnerland“) dabei ein Tornado gewütet haben soll. Meine meteorologische Diagnose der Radarbilder bestätigte diesen Verdacht auf einen Tornado.
Noch größere Beachtung als die Ereignisse im Südwesten und Süden Deutschlands fanden im Forum die Berichte über die Unwetter in der Oberpfalz, im Erzgebirge und in den nördlich vorgelagerten Niederungen. Benny sprach von schneisenartigen Waldschäden im Oberpfälzer Wald, Michel lieferte Berichte und Fotoserien zu schweren schneisenartigen Waldschäden im westlichen Erzgebirge, wobei auch die Klinik in Erlabrunn betroffen war. Im nördlichen Vorland des Erzgebirges (Zwickau, Chemnitz, Leizig) wurden Unwetter durch schweren Hagelschlag dokumentiert.
Bei der damaligen Diskussion ging es u.a. um die Frage der meteorologischen Ursachen. Bei den Hagelunwettern galten isolierte Superzellen als Verursacher, die extremen Windschäden im westlichen Erzgebirge und in der Oberpfalz wurden mit Tornados innerhalb einer abschließenden starken Squall-Line in Verbindung gebracht. Bernold stellte die Frage, ob es sich bei der Squall-Line um ein Derecho gehandelt habe, weil sehr starke Böen ein großes Gebiet überstrichen hatten .
Mein Posting unternimmt den Versuch, die aufgeworfenen Fragestellungen zusammenhängend besonders aus der synoptischen Perspektive zu beleuchten. Die Analyse unterteilt sich dabei in 4 Einzelaspekte :
1. Darstellung der synoptischen und mesoskaligen Rahmenbedingungen
2. Beschreibung der Unwetter mittels Satellitenbildern.
3. Beschreibung der Unwetter mittels Radarbildern
4. Bewertung von Tornado-Vermutung und Derecho-Verdacht.
SYNOPTISCHE UND MESOSKALIGE RAHMENBEDINGUNGEN
Wie schon die synoptische Analyse des 1.Postings zeigte, deuteten am 29.07.05 die synoptischen und mesoskaligen Bedingungen auf ein größeres Unwetter-Potential hin. Mitteleuropa befand sich am Mittag des Tages auf der Vorderseite eines Höhentiefs bzw. Höhentroges über den Britischen Inseln und der Biskaya :
LME-Analyse 500 hPa 29.07.05 12 UTC :

Dies bedeutete einerseits starke positive Vorticity-Advektion mit Hebung, andererseits vorderseitiges Einströmen subtropischer Warmluft. Am Boden erstreckte sich dazu passend die wellende Kaltfront eines britischen Tiefs über den Nordwesten Mitteleuropas und das Grenzgebiet Südwestdeutschland/Frankreich hinweg bis nach Südfrankreich :
Bodenanalyse DWD 29.07.05 15 UTC :

Innerhalb der mitteleuropäischen Warmluft hatte sich ein flaches Tief gebildet, das für die Entwicklung präfrontaler Gewitterzellen und einer präfrontalen Squall-Line eine wichtige auslösende Rolle spielen sollte. So sah denn auch die DWD-Bodenanalyse um 21 UTC folgendermaßen aus :
Bodenanalyse DWD 29.07.05 21 UTC :

Voraussetzung für die Entwicklung der präfrontalen Gewitter und der Squall-Line war aber nicht die Druck- und Temperaturverteilung am Boden und in der Höhe, sondern auch labile vertikale Temperaturschichtung und vertikale Windscherung. Zeitlich und räumlich paßten zur Entwicklung im Osten und Nordosten die 18 UTC-Radiosonden-Aufstiege von Kümmersbruck (östlich von Nürnberg) und Prag :
Radiosondenaufstieg Kümmersbruck 29.07.05 18 UTC :

Radiosondenaufstieg Prag 29.07.05 18 UTC :

Beide Temp-Standorte lagen um 18 UTC noch vor der Squall-Line in der Warmluft. Die DWD-Tempdarstellungen offenbarten bei thermischer Auslösung große Labilitätsenergie, die aber auch bei dynamischer Auslösung durch erzwungene Hebung wirksam werden würde. Der westlicher als Prag befindliche Aufstieg von Kümmersbruch besaß besonders in der mittleren bis höheren Troposphäre eine vertikale Windzunahme, während das Windprofil von Prag mehr die untere Richtungsscherung von Südost auf Südwest betonte. Beide Strukturen unterstrichen zusätzlich das Unwetter-Potential.
ABLAUF UND STRUKTUREN DER UNWETTER AUS SATELLITENSICHT
Wie im ersten Posting bietet es sich an, die Entwicklung zunächst aus der Satelliten-Perspektive und zwar mittels eines zeitlichen IR-Satellitenbild-Loops darzustellen. Im folgenden wird (Programm JavaMAP DWD) der IR-Loop für den Zeitraum 15 UTC bis 23 UTC im 1h-Zeitintervall gezeigt :
IR-Sat-Loop 29.07.05, 15 UTC bis 23 UTC :

Der SatIR-Loop beginnt in der Phase der Ausbildung eines aus mehreren größeren Zellen zusammenwachsenden mesoskaligen konvektiven Systems im Südwesten Deutschlands. 15 UTC war gleichzeitig der Zeitpunkt, als über Sachsen-Anhalt und Sachsen 2 Zellen hochschossen. Innerhalb von 2 Stunden (17 UTC) erwies sich die südlichere (Sachsen) dann schon als sehr mächtige Zelle, die aufgrund ihres raschen Wachstums und ihrer konzentrischen Struktur sehr bald als Superzelle angesprochen werden konnte. Nördliche und südliche Zelle verschmolzen zu einem einzigen Zellsystem, dieses zog nördlich des Erzgebirges über die Elbe hinweg nordostwärts. Es war das Hagelsystem von Zwickau, Chemnitz und Leipzig.
Der Satelliten-Blick „zurück“ in den süddeutschen Raum zeigte ab 18 UTC/19 UTC dort bereits ein sehr breit hingelagertes mesoskaliges konvektives System in südost-nordwestlicher Erstreckung. Ganz offensichtlich stand dieses MCS mit der Konvergenzlinie der Bodenanalyse im ursächlichen Zusammenhang. Es baute anschließend im Bereich Thüringen im Norden kräftig an und verlagerte sich als Ganzes zügig ebenfalls nordostwärts. Das Linien-MCS überquerte etwa um 20 UTC den Bereich Oberpfälzer Wald und 1 – ½ Stunden später (21 UTC - 21.30 UTC) den westlichen und zentralen Bereich des Erzgebirges und das Gebiet nördlich davon. Bei genauerem Hinsehen erkennt man im Satelliten-Loop zu dem Zeitpunkt dort besonders hohe Wolken-Tops (hellerer Bereich). Die Satellitenbildstrukturen bildeten somit aus Weltraumsicht ein markantes Abbild des bodennahen Unwettergeschehens.
ABLAUF UND STRUKTUREN DER UNWETTER AUS RADARSICHT
Die detailreichsten Strukturen der Unwetter boten naturgemäß die Bilder der bodengebundenen Radarstationen. Zur besseren Übersicht sollen hier sowohl regionale Radarkomposits als auch lokale Radarbilder gezeigt werden. Aufgrund der räumlichen Abstände der verschiedenen DWD-Radarstationen zum meteorologischen Geschehen und wegen unterschiedlicher meteorologischer Abschattungseffekte kommen dafür wechselseitig die Radarstationen Neuhaus (Thüringer Wald, Rennweg), Eisberg (Oberpfalz, 25 km südöstlich von Weiden)und Dresden in Frage. Zunächst werden die Hagelzellen nördlich des Erzgebirges gezeigt, dann die Squall-Line im Gebiet zwischen Oberpfalz und Erzgebirge.
DIE HAGELZELLEN IM NÖRDLICHEN VORLAND DES ERZGEBIRGES
Als Einstieg bei den Radarbildern bietet sich die gesamt-mitteleuropäische Situation von 15 UTC an. Das mitteleuropäische Radarkomposit dieses Zeitpunkts zeigte über dem Südwesten Deutschland schon größere Gewitterbereiche (inkorporiert. die Münstertal-Zelle), im Nordosten die im Satelliten-Loop angesprochenen 2 Zellen, eine südöstlich vom Harz schon kräftiger entwickelt, die zweite noch im Anfangsstadium über dem südlichen Thüringen :
Radarkomposit Mitteleuropa + Synops 29.07.05 15 UTC :

In regionaler Auflösung sah das Ganze für den Nordosten folgendermaßen aus :
Radarkomposit Erzgebirge/Sachsen + Synops 29.07.05 15 UTC :

Die noch in Entwicklung befindliche südthüringische Zelle, lag wie man sieht um 15 UTC nordwestlich von Plauen. Eine Stunde weiter, um 16 UTC, offenbarte sich bereits die volle explosive Situation :
Radarkomposit Erzgebirge/Sachsen + Synops 29.07.05 16 UTC :

Die südthüringische Zelle erschien jetzt als intensive Doppelzelle mit 2 „blauen“ Kernen (bodennah >= 55 dBZ). Die außerordentlich rasche Entwicklung und die hohen Kernintensitäten sprachen für aktuellen Hagelschlag und deuteten gleichzeitig den Beginn des Superzellenstadiums an. Den besten lokalen Radar-Einblick bot die Radarstation Neuhaus :
PL-Radarbild Neuhaus 29.07.05 15.57 UTC :

Besonders im Seitenriß (rechts) bildete sich der südliche Kern des Doppelsystems als blauer „Hot-Tower“ bis zu einer Höhe von 8 km oberhalb Radarstandort ab, während der nördliche Zelle schon im Absterben begriffen war. Klar zu erkennen auch die nach Süden zeigenden Überhangstrukturen. Die größte Radar-Echo-Intensität im Hot-Tower betrug 59 dBZ (abgeleitet aus den hier nicht gezeigten Hagelwarnpunkten). Der südliche Kern war es dann, die sich in der Folgezeit als die wesentliche Hagelzelle erweisen sollte. Die Zelle wanderte parallel zum Erzgebirge nordostwärts und tauchte um 17 UTC schon knapp westlich von Zwickau auf :
Radarkomposit Erzgebirge/Sachsen + Synops 29.07.05 17 UTC :

PL-Radarbild Neuhaus 29.07.05 16.58 UTC :

Das Radarkomposit zeigte nun einen relativ großen zusammenhängenden blauen Kern. Die Bodenwinde wiesen vorderseitig eine nordöstliche Komponente auf (z.B. Chemnitz), was einen guten „Inflow“ bedeutete. Seitenriß (rechts) und Aufriß (oben) besaßen jetzt im Neuhauser PL-Bild einen blauen Hot-Tower bis zu 11 km über Radarstandort. Die maximale Kern-Intensität erreichte 60 dBZ. Kurz nach 17 UTC überquerte die Hagel-Superzelle Zwickau und verlagerte sich weiter Richtung Chemnitz. Chemnitz selbst wurde etwa um 18 UTC erreicht :
Radarkomposit Erzgebirge/Sachsen + Synops 29.07.05 18 UTC :

PL-Radarbild Neuhaus 29.07.05 17.57 UTC :

Auf dem Radarkomposit wirkte die Hagel-Superzelle mit ihrem unverändert blauen Kern weiterhin sehr kräftig. Unverändert auch die Inflow-Windkomponenten und auch im Neuhauser Radar gab es weiterhin einen blauen Hot-Tower bis 10 km über Radarstandort. Die maximale Echo-Intensität betrug 61 dBZ.
Nach 18 UTC entfernte sich die Zelle von Chemnitz weiter nordostwärts wie auf dem Radar-Komposit von 19 UTC zu sehen :
Radarkomposit Erzgebirge/Sachsen + Synops 29.07.05 19 UTC :

PL-Radarbild Neuhaus 29.07.05 18.58 UTC :

Der Vergleich mit 1 Stunde vorher zeigt an, daß die Hagelzelle nun ihre größte Intensität hinter sich hatte. Die Zelle besaß zwar noch einen blauen Kern, hatte aber an Umfang der starken Echoflächen verloren. Auch in der Vertikalen erschien aus dem Blickwinkel von Neuhaus der Hot-Tower spürbar abgeschwächt. Zu erwähnen noch, daß zur gleichen Zeit knapp südwestlich von Leipzig eine andere Hagelzelle wie aus dem „Nichts“ aufgetaucht war.
Wenden wir uns nun der Squall-Line zu, die sich inzwischen machtvoll von Südwesten näherte, wie das Neuhauser PL-Radarbild von 18.58 UTC bereits anzeigte. Die Squall-Line wurde als erstes für den Oberpfälzer Wald bedeutsam :
DIE STRUKTUREN DER SQUALL-LINE IM BEREICH DES OBERPFÄLZER WALDES
Nach Bekunden von Benny beobachtet er im Oberpfälzer Wald die stärksten Schadensschneisen unweit seines eigenen Standortes im Bereich des Fahrenbergs. Dies ist Luftlinie nur 18 km nordnordwestlich vom DWD-Radarstandort Eisberg entfernt. So eignen sich neben Radarkomposits besonders die Radarbilder dieser DWD-Radarstation für eine Betrachtung der Radarstrukturen beim Durchgang der Squall-Line.
Zunächst von 19 UTC ein regionales Radarkomposit, das u.a. Bereich Oberpfälzer Wald umfaßt :
Radarkomposit Ost-Gebirgskreuz + Synops 29.07.05 19 UTC :

Das Radarkomposit beweist die zu diesem Zeitpunkt schon bemerkenswerten Dimensionen der aus Südwest sich nähernden Squall-Line. Was auffällt : Es gab in ihr nicht die extremen blauen Kern-Intensitäten wie in den vorgelagerten Einzelzellen nördlich des Erzgebirges , wohl aber hohe „rote“ Intensitäten (>= 46 dBZ) und besonders weit räumlich ausgebreitet „grüne“(>= 37 dBZ) und violette (>=28 dBZ) Intensitäten. Die Squall-Line wirkte also besonders als Gesamtgebilde, einzelne Zellen traten weniger hervor. Welche Wetteraktivität diese Squall-Line hatte, sah man außer an den Niederschlagsechos an den verbreiteten Gewittermeldungen, u.a. an der Hagelgewitter-Meldung von Niederstetten (westnordwestlich von Rothenburg o.d.T.) und dort 40 Knoten Mittelwind. Die Temperaturen zeigen, daß die Squall-Line wie eine bodennahe Kaltfront wirkte mit einer Abkühlung von rund 9 K. Man kann sagen, daß es dieses Hintereinander von vorderseitiger Warmluft und rückseitig ganz ausgebreiteter Gewitterkaltluft war, das wesentlich für eine große Eigendynamik der Squall-Line sorgte. Die Eigendynamik erzeugte auch eine sehr rasche Verlagerung des Systems. So kam die Squall-Line bis 20 UTC auch schon bis in das Gebiet kurz vor dem Oberpfälzer Wald voran :
Radarkomposit Ost-Gebirgskreuz + Synops 29.07.05 20 UTC :

Die Intensität der Squall-Line hatte sich bis dahin sogar noch verstärkt. Südlich von Weiden erkannte man jetzt eine inkorporierte Zelle, die dann unmittelbar mit dem Unwetter am Fahrenberg in Verbindung gebracht werden konnte. Details dazu zeigen 2 zeitlich passende PL-Radarbilder der Radarstation Eisberg, und zwar von 19.58 UTC und 20.13 UTC :
PL-Radarbild Eisberg 29.07.05 19.58 UTC :

PL-Radarbild Eisberg 29.07.05 20.13 UTC :

Man sieht, daß die Zelle mit mächtigem Vertikalaufbau (teilweise „blau“ und deutlicher Überhang nach Süden) direkt auf den Nahbereich der Radarstation und somit auf das von Benny geschilderte Schadensgebiet zulief. Daß in der Zelle möglicherweise Rotation auftrat (Mesozyklone), sieht man im gezoomten Nah-Ausschnitt der PL-Echo-Verteilung (leider standen mir die hoch aufgelösten „PX“-Bilder mit 1 km-Auflösung, verglichen mit 2 km der „PL“-Bilder, nicht zur Verfügung):
Ausschnitt aus PL-Radarbild Eisberg 29.07.05 20.13 UTC :

Das Pech wollte es, daß bei der Ankunft der Squall-Line an der Radarstation die Anlage offenbar vom Blitz getroffen wurde. Denn von 20.25 UTC bis 22.25 UTC gab es einen Totalausfall, so daß ich hier auch keine Radarstrukturen für die Zeit nach 20.13. UTC präsentieren kann.
DIE STRUKTUREN DER SQUALL-LINE IM BEREICH DES ERZGEBIRGES
Das schnelle Vordringen der Squall-Line ließ ein rasches Übergreifen auch auf das Erzgebirge erwarten. In der Tat erreichte die extreme Böenlinie schon 21 UTC das Erzgebirge im Westen des Grenzgebietes zwischen Sachsen und Tschechien, wie das folgende Radarkomposit zeigt :
Radarkomposit Ost-Gebirgskreuz + Synops 29.07.05 21 UTC :

In der etwa 120 km breiten und rund 350 km langen Linie wurden verbreitet Gewitter gemeldet. An der markanten Vorderkante sprang gleichzeitig der Wind um 90-180 Grad auf Südwest und frischte zu Sturm- und Orkanböen auf. Zur selben Zeit hatte sich zwischen Fichtelgebirge und dem Raum Berlin eine weitere, nordost-gerichtete und konvektiv durchsetzte Linie herauskristallisiert. Im Raum zwischen den beiden Linien existierten außerdem immer noch starke Gewitter-Cluster.
Bis 22 UTC hatte die Hauptlinie den Raum Erzgebirge bis zur Höhe von Chemnitz überquert. Dabei besaß die Linie nun eine deutliche Bogenform :
Radarkomposit Ost-Gebirgskreuz + Synops 29.07.05 22 UTC :

Geschlossenheit und relativ gleichmäßig hohe Radar-Intensität der Linie sowie ihre wettermäßigen Begleiterscheinungen blieben unverändert. Der antreibende bodennahe Temperaturgegensatz hatte sich inzwischen trotz der späten Tageszeit auf rund 10 K gesteigert. Bis 23 UTC verformte sich die Hauptsquall-Line noch mehr, so daß jetzt der Eindruck einer zyklonalen Verwirbelung des Gesamtsystems entstand :
Radarkomposit Ost-Gebirgskreuz + Synops 29.07.05 23 UTC :

Die Linie hatte die Elbe deutlich Richtung Nordosten überschritten. Am „Scheitelpunkt“ des Quasi-Wirbels tobten im Raum Sachsen-Anhalt im ausgedehnten Niederschlagsgebiet teilweise heftige Gewitter.
Um nun die zeitlich-räumlichen Details der Passage der Squall-Line im westliche Erzgebirge im Raum Erlabrunn näher zu betrachten, sollen lokale Radarbilder der Radarstation Dresden herangezogen werden, weil sie den ungestörtesten Blick auf die Niederschlagsstrukturen im westlichen Erzgebirge erlaubten. Die Radar-Scans des Standortes Neuhaus in Richtung Erzgebirge waren durch dortige nahe Umfeld-Echos deutlich gedämpft. Bei beiden Radarstandorten konnte ich zwar auf die Standard-PL-Bilder, aber wie im Falle Eisberg nicht auf höher aufgelöste PX-Bilder zugreifen. Sie hätten für das Gebiet um Erlabrunn wegen zu großer Entfernung auch wenig Information gebracht. Die zeitlich für das westliche Erzgebirge am besten passenden Dresdner PL-Radar-Bilder stammen von 21.13 UTC und 21.25 UTC :
PL-Radarbild Dresden 29.07.05 21.13 UTC :

PL-Radarbild Dresden 29.07.05 21.25 UTC :

Diese Radarbilder bestätigen in der Quasi-3D-Schau im Prinzip die obigen Aussagen der Radarkomposits im Bereich Erzgebirge : Die Squall-Line überquerte in relativ gleichmäßig hoher Echo-Intensität („grün“ bis „rot“) die Kammlinie des westlichen Erzgebirges im Raum Erlabrunn. Auch die Echoverteilung in den Vertikalprofilen (für das Erzgebirge hier hauptsächlich rechter Seitenriß interpretierbar) wirkt dort sehr gleichmäßig stark, so daß es kaum einen Hinweis auf eigenständige oder gar stabile Superzellen gab. Um möglichst klar in die bodennahen Details der Strukturen vor Ort in Erlabrunn einzudringen, folgen noch zwei Grundriß-Zoomings der beiden PL-Bilder :
PL-Radarbild-Ausschnitt Dresden 29.07.05 21.13 UTC :

PL-Radarbild Dresden 29.07.05 21.25 UTC :

Der Standort Erlabrunn ist durch ein schwarzes Achteck gekennzeichnet. Beim Zeitpunkt 21.13 UTC (etwa 9 Minuten vor Überquerung der Vorderkante der Squall-Line) kann man südwestlich von Erlabrunn ein rotes Echomaximum erkennen, das nur bedingt eine kommaförmige Radarstruktur andeutet, um 21.25 UTC ( nach Durchgang der Linie) ist davon dann nichts mehr zu sehen. Wie die nachfolgenden Dresdner PL-Bilder von 21.43 UTC und 21.58 UTC zeigen, blieb die recht homogene und hohe 3D-Radar-Echo-Verteilung weiterhin erhalten :
PL-Radarbild Dresden 29.07.05 21.43 UTC :

PL-Radarbild Dresden 29.07.05 21.58 UTC :

ANMERKUNGEN ZU TORNADO-VERMUTUNG UND DERECHO-VERDACHT
Die Frage, die sich nun stellt, ist die nach der möglichen Bewertung der Schäden im Oberpfälzer Wald und im westlichen Erzgebirge als Tornado-Schäden. Ebenso steht noch die Frage nach dem bei der Squall-Line möglicherweise aufgetretenen Derecho im Raum.
DISKUSSION DER TORNADO-VERMUTUNG
Bei der Beurteilung möglicher Tornados gibt es eigentlich nur dann einen eindeutigen Fall, wenn angerichtete Schäden und visuelle Beobachtungen (Tornadoschlauch) gut zusammenpassen. Einen visuellen Nachweis gab es für den Oberpfälzer Wald gar nicht und für das Erzgebirge nur mit nicht eindeutiger Beweiskraft (Michel). Es bleiben allerdings zweifelsfrei die erheblichen schneisenartigen Schäden, dokumentiert durch viele Fotos. Die meisten im Forum gebrachten Foto-Interpretationen gingen von Schäden bis zur Schadensklasse F2 aus und wiesen auch auf teilweise konvergente Fallrichtungsstrukturen der Bäume hin. Prinzipiell kommen als alternative Erklärung der Schadensschneisen aber auch sehr starke Fallböen (Downbursts) in Frage. Nikolai Dotzek (TorDACH) hat in einem früheren Forums-Beitrag vom 29.März 2002 bemerkt, daß die „nachträgliche Entscheidung anhand der Schäden ob ein Tornado oder ein Downburst sein Unwesen getrieben hat, oft extrem schwer“ ist. Michel vermutete im konkreten Fall, daß die damals im Erzgebirge nicht immer kontinuierlichen Waldschadensspuren durch einen mehrfachen Touch-Down des oder sogar mehrerer Tornados oder durch eine multiple Tornado-Struktur zu erklären seien. Ist hier aber nicht auch ein wiederholter Einsatz von Fallböen denkbar?. Denn letzten Endes zeigte die vorstehende synoptisch-meteorologische Analyse im Erzgebirge ein Strukturmerkmal der Squall-Line, das nicht spontan den Gedanken an Tornados aufkommen läßt : Die Squall-Line zeichnete sich dort durch eine recht homogene Radar-Echostruktur aus. Superzellenmerkmale wie deutlicher Hot-Tower oder Hooks ließen sich kaum nachweisen. An Superzelle und Superzellen-Tornado würde ich noch am ehesten im Verdachtsfall der Oberpfalz denken. Ich will damit aber für den 29.07.05 nicht grundsätzlich die Möglichkeit von Superzellen-Tornados im Erzgebirge ausschließen, da es z.B. im nicht unähnlich gelagerten Fall der Schwergewitterlage vom 29.06.1997 im Raum Hannover/Celle auch eine markante, radarmäßig geschlossene Squall-Line gab, aber die direkte Tornado-Beweislage relativ eindeutig war.
Eine Möglichkeit, die für den Fall Erzgebirge nicht ganz auszuschließen ist, ist auch die Entwicklung eines Tornados aus einem Gustnado heraus. Denn immerhin war die Wind-Dynamik beim Durchgang der Squall-Line ausnehmend extrem, so daß eine rein dynamisch erzeugte Verwirbelung (u.a. in Interaktion mit der Orographie des Erzgebirges) bei der vorhandenen starken Konvektion (Gewitter) möglicherweise zu einem Tornado „hochgezogen“ und verdichtet werden konnte. Trotzdem bleibt für mich die Option Fallböe und dynamische Böe wahrscheinlicher. Als einen Hinweis darauf mag zusätzlich die am 29.07.05 im Bereich Erzgebirge gemessene Verteilung der Maximalböen gelten. Von J. Kachelmann (Meteomedia) wurde im Forum am 30.07.05 unter dem Titel „Die tschechisch-deutsche Starkwindschneise“ folgende höher auflösende regionale Karte der Spitzenböen gezeigt :
Maximalböen km/h im Großraum Erzgebirge :

Demnach gab es praktisch überall im Zusammenhang mit der Squall-Line äußerst kräftige Spitzenböen, an mehreren Stellen sogar über 100 km/h. Mit zu den Spitzenwerten gehörte die 146 km/h-Meldung der MM-Station Erlabrunn Krankenhaus (von J.Kachelmann damals auch direkt im Forum angesprochen). Man mag jetzt darüber rätseln : War es dort die Squall-Line-Windspitze mit Fallböen oder dynamischen Böen oder war es der Randbereich eines in unmittelbarer Nähe vorbeiziehenden Tornados? Übrigens zeigt eine genauere Böen-Quotienten-Betrachtung (Verhältnis Spitzenböe zu Mittelwind), daß der damals besonders extreme Wert von 191 km/h von Zinnwald wahrscheinlich falsch ist und eher in der Größenordnung 140-150 km/h lag.
BEWERTUNG EINES MÖGLICHEN DERECHO
Der von Johns und Hirt (1987) geprägte Begriff eines Derecho setzt voraus, daß ein zusammenhängendes Gebiet konvektiver Windschäden oder mit Böen über 50 Knoten (94 km/h) sich mindestens über eine Länge von 400 km erstrecken muß und dabei praktisch aus einem einzigen konvektiven Großereignis stammt. Die Squall-Line des 29.07.05 entwickelte sich, wie gezeigt, ab etwa 18 UTC quer über Südwest- und Süddeutschland. Danach gab es die verbreitet sehr starken Böen. Die geforderten 400 km mit mindestens 50 Knoten/94 km/h müßten demnach für den von der Squall-Line überstrichenen Gesamt-Bereich vom Südwesten/Süden Deutschlands bis etwa in den Raum Berlin gelten. Im folgenden werden für die 2 Termine 30.07.05 00 UTC und 06 UTC die für den Zeitbereich 6 Stunden davor gemessenen Maximalböen der Synop-Stationen wiedergegeben :
Maximalböen Knoten Synopstationen 30.07.05 00 UTC :

Maximalböen Knoten Synopstationen 30.07.05 06 UTC :

Die Übersicht über die 2 Karten macht klar, daß außer im Süden und Nordosten Deutschlands auch über Tschechien Maximalböen von mindesten 50 Knoten auftraten, daß dies aber nicht flächendeckend, sondern eher jeweils kleinräumig konzentriert der Fall war. Streng genommen ist also die Bedingung eines Derecho auf keinen Fall erfüllt gewesen. Bei etwas großzügigerer Betrachtung galten, wenn man von Süddeutschland (nordöstlich Stuttgart) bis zum Berliner Raum mißt, die geforderten 400 km in Verlagerungsrichtung der Squall-Line, jedoch auch dann nicht quer dazu in Verlaufsrichtung der Squall-Line.
RESUME`
1. Der Schwergewittertag des 29.07.05 erwies sich auch im Osten und Nordosten als vielleicht „der“ Gewittertag des Sommers 2005.
2. Die Entwicklung dort war zunächst gekennzeichnet durch eine spätnachmittägliche Phase isolierter hagelträchtiger Superzellen im Gebiet nördlich vom Erzgebirge.
3. Abends griff eine über dem Südwesten/Süden sich formierende markante Squall-Line erst auf die Oberpfalz, dann in der frühen Nacht auf den Großraum Erzgebirge mit Vorland über und verursachte mit extremen Windgeschwindigkeiten im Oberpfälzer Wald und im westlichen Erzgebirge u.a. schwere schneisenartig angeordnete Waldschäden.
4. Alle typischen Satelliten- und Radarmerkmale sowohl der Superzellen als auch der Squall-Line waren sehr ausgeprägt. Die Squall-Line wirkte insbesondere in ihrer radarmäßigen Gesamtheit sehr markant.
5. Die Einzelanalysen der Radarbilder ergaben keinen schlüssigen Hinweis auf eine mögliche Superzellen-Auslösung von Tornados.
6. Der Großteil der Schäden war wohl eher auf Downbursts und die ungeheure Eigendynamik der Squall-Line zurückzuführen, die besonders im Bereich Erzgebirge für verbreitet extreme Böen sorgte.
7. Die Mitteleuropa-weite Verteilung der gemessenen Spitzenböen erfüllte streng genommen nicht die Bedingungen eines Derecho.
Wetterfuchs



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  Die Superzellen vom 27./28.7.2005 8169 Bernold Feuerstein 09.03.06 22:20
  3 Tornados am Starnberger See (36 Bilder+1Video) 5880 Walter aus München 09.03.06 21:57
  27.07.05 : Die Megazelle von Frankfurt 6427 Wetterfuchs 14.09.05 11:14
  03.06.05 : Diagnose der Tornado-Verdachtsfälle 4629 Wetterfuchs 21.06.05 11:30
  14.06.05: Analyse des Ulmer Tornado-Verdachtsfalls 5167 Wetterfuchs 21.06.05 11:26
  03.06.05 : Der Geltinger Hagelfall 5956 Wetterfuchs 06.06.05 09:31
  05.05.05 : Meteorol. Umfeld d. Reutlinger Tornados 6943 Wetterfuchs 09.05.05 12:33
  26.03.05 : Diagnose der Hagellage im Münsterland 5292 Wetterfuchs 15.04.05 10:59
  Vielen Dank und einige Anmerkungen 3406 Jan Hoffmann 15.04.05 11:00
  Die ungewöhnliche Gewitterlage vom 01.10.04 5556 Wetterfuchs 31.10.04 21:11
  Das waren die Schwergewittertage des Sommers 2004 4106 Wetterfuchs 31.10.04 21:10
  Tornadolage vom 05.10.04 im Weserbergland 4426 Wetterfuchs 31.10.04 21:08
  18.07.04: Diagnose der Tornado-Lage vom Ruhrgebiet 6628 Wetterfuchs 26.10.04 15:46
  12.09.04 : War es ein Tornado oder nicht? 6034 Wetterfuchs 03.10.04 20:21
  Tornado von Prüm, 15.09 1986 - Eine Analyse 4183 Lars aus Neufahrn 03.10.04 20:18
  20.08.92 : Unvergeßlicher Unwettertag in SW-D 6661 Wetterfuchs am 02.09.2004 03.09.04 13:45
  Analyse zum F2-T4-Tornado Odenwald (10.06.2004) 4682 Felix Welzenbach 15.08.04 20:19
  23.07.04 : Diagnose Unwetter Bonn + Rhein-Main 6341 Wetterfuchs am 28.07.2004 31.07.04 22:34
  Tornados 23.06.04 : Synoptik + region.Strukturen 5577 Wetterfuchs am 30.06.2004 30.06.04 21:33
  Tornados 23.06.04 (2) : Aspekte von Micheln 4644 Wetterfuchs am 05.07.2004 06.07.04 07:07
  Rückanalyse zur Schwergewitterlage vom 10.06.2004 4108 Marco Puckert, 26.06.2004 02.07.04 12:43
  Gestriger Unwetterabend in Oklahoma 4645 mesoscale am 28.03.04 29.03.04 01:21
  Tornado Drochtersen : Schnell-Analyse 4608 Wetterfuchs am 13.01.04 16.01.04 21:55
  Gestern abend : Markante Frontogenese+Kanaleffekt 5186 Wetterfuchs am 14.01.04 16.01.04 21:58
  Synopt.Analyse - Tornado bei Kirchhain (3.11.2003) 4921 Org: Wetterfuchs, 4.11.2003 05.11.03 09:13
  Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 4974 Jan Hoffmann, am 05.11.03 07.11.03 22:29
  Re: Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 4087 Jan Hoffmann, am 15.11.03 17.11.03 16:06
  Schadensbericht mit Bildern und Video 5342 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 21:44
  Teil 2 3453 Eyk (wabern), am 06.11.03 11.11.03 21:58
  Teil 3 3156 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 22:05
  Bilddoku v. Kirchhainer Tornado - viele Pics 9146 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:18
  Teil 2 ... viele Pics 3495 Micha (Giessen, 180m) am 04.011.03 11.11.03 22:22
  Teil 3 ... viele Pics 3338 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:27
  Meine Intensitätseinschätzung z. Kirchhein-Tornado 3277 Martin Hubrig am 09.11.03 13.11.03 21:06
  Der Innsbrucker Gewittersturm vom 21.Juli 2003 4540 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:00
  Schadensanalyse/Bilder Teil 1 3196 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:02
  Schadensanalyse/Bilder Teil 2 4087 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:04
  16.07.03: Strukturvielfalt einer Schwergewitterlage 4639 Org: Wetterfuchs, 5.08.2003 03.09.03 07:56
  Zusatz zum Verlauf dieser Schwergewitterlage: 4418 Org: Marco Puckert, 5.08.2003 03.09.03 07:57
  09.07.02 : Starkgewitter vor dem Berlin-Unwetter 6729 org:Wetterfuchs am 09.07.03 09.07.03 21:19
  Rückschau : Entwicklung des Berliner Unwetters 7426 org: Wetterfuchs am 11.07.02 09.07.03 18:01
  18.06.02: Eine Gewitterlage der Superlative 6262 org. Wetterfuchs 02.07.2003 02.07.03 16:41
  Unwetterdoku vom 23.06.2003 4558 Christian (Braunschweig) 01.07.03 21:37
  Tornadolage 10.06.03 : Met.Strukturen (2,5 mB) 6527 Org: Wetterfuchs am 21.06.2003 21.06.03 13:09
  Ausführlicher Bericht aus Acht / Eifel 3695 Matthias, Bonn 12.06.03 21:14
  So! hier nun die Karte des Ortsgebietes Acht 3137 Matthias, Bonn 12.06.03 23:12
  Bilder aus Acht 3593 Matthias, Bonn 13.06.03 13:14
  Das Straßburger Gewitter-Drama vom 06.07.2001 6708 org:Wetterfuchs am 06.07.02 08.06.03 01:28
  MCS 07.07.2001 : Harmonie der Synergetik 5355 org:Wetterfuchs am 07. 07 2002 08.06.03 01:26
  Heute vor 2 Jahren : Schwergewitterlage 02.07.2000 6182 org:Wetterfuchs am 02.07.02 11.05.03 13:17
  Die Gewitterfront kam wie eine Wand, 02.06.99 7562 org:Wetterfuchs am 10.09.02 13.09.02 13:59
  Heute vor 8 Jahren : Schwere Hagelgewitter in NRW 5435 org:Wetterfuchs am 4.07.02 30.08.02 19:53
  21.07.92 : Top-Schwergewitterlage in Mitteleuropa 9684 org: Wetterfuchs 23.07.02 15:29
  Ein Markstein : Münchener Hagelunwetter 12.07.1984 7369 org: Wetterfuchs 24.07.02 10:08
  Noch ein Bericht zum Sturm am 10.Juli 2002 4500 org: Christoph Gatzen am 13.07.2002 21.08.02 20:32
  Interessante Bemerkungen zum Hagelschlag vom 15.06 5033 org: Martin Hubrig am 1.07.2002 21.08.02 20:28
  15.05.2008 - Konvergenz in NRW - Gewitter/Starkregen geschrieben von: Fabian aus Bochum (Mai 2008) 10295 Admin 30.11.09 13:17
  Analyse/Rückblick: Der markante 30.7.2009 im Norden... geschrieben von: Jan Hinrich Struve (August 2009) 4944 Admin 30.11.09 13:18
  Bemerkenswerte Boundary, 02.07.2009 geschrieben von: Roboter (Juli 2009) 2823 Admin 30.11.09 13:21
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (1) : Synoptik + Radar/Sat-Überblick geschrieben von: Wetterfuchs (März 2009) 5374 Admin 30.11.09 13:40
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (2) : Detail-Analyse Zell-Entwicklung + Tornados geschrieben von: Wetterfuchs 4505 Admin 30.11.09 13:41
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (3) : Kurzfristprognosen + Nowcasting geschrieben von: Wetterfuchs 8678 Admin 30.11.09 13:42


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