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29.07.05 (1) : Hagel + Tornadoverdacht Südwest/Süd
geschrieben von: Wetterfuchs (IP-Adresse bekannt)
Datum: 14. November 2005 20:35

Die Wetterlage von Ende Juli dieses Jahres hielt mit ihren 3 markanten Gewittertagen vom 27.07. bis 29.07 viele Menschen in ihrem Bann. Am 27.07. waren es hauptsächlich örtliche Schwergewitter im Ruhrgebiet, in Köln und im Bereich Hunsrück-Taunus-Frankfurt. Die „Megazelle“ von Frankfurt habe ich aus dieser Serie bereits in einem ausführlichen Posting beschrieben (s. unter „Interessante Beiträge“). Am 28.07. breiteten sich die Gewitter weiter aus, an diesem Tag waren besonders der Norden, Nordosten und die Mitte Deutschlands betroffen. Am 29.07. schließlich erfaßte die Schwergewitterlage praktisch den gesamten Raum Mitteleuropas und die Gewitterstrukturen wiesen neben starken kleinräumigen Gewitterzellen auch ausgeprägt mesoskalige Formationen auf. Die Hauptschwerpunkte dieses letzten Gewittertages waren auf der einen Seite der Südwesten + Süden, auf der anderen Seite der Osten und Nordosten Deutschlands. Medien und Forumaner berichteten hauptsächlich von schweren Hagelschlägen, starken Regenfällen, Sturm- und Orkanböen, bei denen die Schäden weit in die Millionen Euro gingen. Schadensbilder und Berichte deuteten dabei auch in Richtung Tornados. So gab es 1 Tornado-Verdachtsfall im Münstertal/Südschwarzwald, wo es neben Waldbrüchen Schäden an 40 Häusern gab, 14 davon wurden schwer betroffen. Von einem weiteren Tornado-Verdachtsfall berichtete im Forum Benny (Waldthurn) aus der Oberpfalz. Mehrfache schwere Schadensberichte als Folge von möglichen Tornados gab es im Forum vom Erzgebirge, besonders vom Raum Erlabrunn. Einen Überblick über alles kann man sich hauptsächlich bei Thomas Sävert (www.tornadoliste.de) verschaffen.
Eine so umfangreiche Schwergewitter-Statistik verlangt nach einer meteorologischen Aufarbeitung von Wetterlage und Entwicklungen. Dies möchte ich hier versuchen. Entsprechend den beiden regionalen Hauptschwerpunkten soll die Diagnose in zwei Teile geteilt werden. In diesem ersten Posting geht es um den Südwesten und Süden Deutschlands mit besonderer Berücksichtigung der Ereignisse im Münstertal. Im zweiten Posting werde ich mich mit den meteorologischen Dokumentation der Vorgänge mit Schwerpunkt Erzgebirge befassen.
SYNOPTISCHE LAGE DES 29.07.05 ÜBER DEM SÜDWESTEN UND SÜDEN DEUTSCHLANDS
Das synoptische Umfeld des 29.07.05 erwies sich schon am Mittag prädestiniert für die Entwicklung konvektiver Unwetter im Südwesten und Süden Deutschlands. Die 500 hPa-Analyse zeigte einen von der Britischen Inseln bis zur Biskaya reichenden breiten Höhentrog. Seine gradientstarke Trogvorderseite mit südwestlicher Strömung überdeckte Frankreich und den Westen Mitteleuropas :
LME-Analyse 500 hPa 29.07.05 12 UTC :

Aufgrund der dadurch herrschenden markanten positiven Vorticity-Advektion mußte sich entwicklungsfördernde Hebung einstellen. In dieses Bild paßte auch eine bis nach Mitteleuropa hereinreichende Frontalzone, die subtropische Luft auf der rechten Seite von kälterer Luft über Westfrankreich und der Biskaya trennte. Dies wurde u.a in der 850 hPa-Analyse deutlich :
LME-Analyse 850 hPa 29.07.05 12 UTC :

Am Boden war die Situation durch ein Tief über den Britischen Inseln und eine wellende Kaltfront über Frankreich nahe der Grenze zu Deutschland und der Schweiz gekennzeichnet :
Bodenanalyse DWD 29.07.05 12 UTC :

Anders als in der Höhe war der Druckgradient am Boden relativ schwach und in der Kaltfront-vorderseitigen Warmluft über Süddeutschland und der Schweiz existierten kleine abgeschlossene flache Tiefs mit schwacher Nord- bis Nordostströmung. Aufgrund dieser Konstellation mußte man bei uns einerseits von einer labilen Temperaturschichtung, andererseits von einer ausgeprägten vertikalen Windscherung ausgehen. Dies bestätigte sich z.B. in den beiden nachfolgenden aerologischen Karten 500 hPa bzw. 850 hPa :
Aerologische Daten 500 hPa 29.07.05 12 UTC :

Aerologische Daten 850 hPa 29.07.05 12 UTC :

Die Temperaturdifferenz 500 hPa/ 850 hPa belief sich über dem südlichen Mitteleuropa in der Größenordnung von 27-30 K. Dabei gab es selbst in 850 hPa noch schwache östliche Winde, während in 500 hPa ein Südwestwind von 25 bis 40 Knoten wehte. Die Bestätigung dafür fand man in den mittäglichen Radiosonden von Payerne und Stuttgart :
Radiosondenaufstieg Payerne 29.07.05 12 UTC :

Radiosondenaufstieg Stuttgart 29.07.05 12 UTC :

Thermisch sehr labil war demnach insbesondere die mittlere Troposphäre geschichtet. In der unteren Troposphäre existierte oberhalb einer bodennahen adiabatischen Schichtung ein stabilerer Bereich, der zunächst wie eine thermische Konvektionsperre wirken mußte. Erst mit Erreichen einer 2 m-Temperatur von 35-39°C hätte rein thermisch gesehen die vorhandene Labilitätsenergie freigesetzt werden können. Wahrscheinlicher war somit die dynamische Auslösung durch Hebung. Konvektiv untersützend wirkte bei der Hebung die vorhandene potentielle Instabilität, wie sie in den negativen KO-Indizes sichtbar wurde. Sehr schön zu sehen, daß der frontnähere Temp Payern noch labiler war als der zusätzlich trockenere Temp Stuttgart. Gut zur oben beschriebenen vertikalen Windscherung passend auch die vertikalen Windprofile. Besonders der Payerner Temp zeigte mit mehr als 50 Knoten oberhalb 500 hPa eine deutliche vertikale Windzunahme. Unterhalb 700 hPa drehte gleichzeitig der Wind zum Boden hin deutlich von Südwest auf Südost bis Ost zurück. Beide Radiosonden wiesen somit gute Voraussetzungen für organisierte Gewitter, möglicherweise auch Tornados auf.
DIE ENTWICKLUNG DER SCHWERGEWITTERLAGE AUS DER SICHT DER SATELLITENBILDER
Aufgrund der geschilderten synoptischen Situation stand bei der aktuellen Wetterüberwachung mittels Satellitenbildern die Frage nach Zeitpunkt und Region der Initiierung erster starker Entwicklungen im Vordergrund. Die Antwort mußte üblicherweise etwa ab 12 UTC gegeben werden. Dabei möchte ich zunächst von den Aussagen der Vis-Satellitenbilder im 1 h – Rhythmus ausgehen :
Vis-Satellitenbild (Meteosat, DWD) 29.07.05 12 UTC :

Südwest- und Süddeutschland war um 12 UTC weitgehend wolkenfrei. Frankreich und die Westalpen wurden dagegen von einzelnen Wolkenbändern beherrscht. Das schmale Wolkenband vom Rhein-Main-Gebiet bis zur Rhone deckte sich mit der Position der oben erwähnten Kaltfront. Aufgrund der Aufheizungsunterschiede zwischen dem wolkenarmen Vorfeld und der frontalen Bewölkung waren die ersten Entwicklungen unweit der Vorderkante des frontalen Wolkenbandes zu erwarten. Dies bestätigte sich dann auch bis 13 UTC, als nordwestlich des Schweizer Juras unverkennbar erste, noch kleinräumige Zellentwicklungen einsetzten :
Vis-Satellitenbild (Meteosat, DWD) 29.07.05 13 UTC :

Eine mächtigere Zellstruktur war bis dahin nur an der Grenze der Südschweiz zu erkennen, die ganz offensichtlich orographisch von den Alpen initiiert wurde. Bis 14 UTC tat sich dann aber auch über den Vogesen und am Oberrhein Dramatisches :
Vis-Satellitenbild (Meteosat, DWD) 29.07.05 14 UTC :

Dort war nur innerhalb 1 h aus den kleineren Zellen heraus ein kräftiges und größeres Zellen-Paar entstanden, das sich offensichtlich weiter auf den Südschwarzwald zu bewegte. Die südschweizerische Zelle überdeckte mit ihrem oberen Wolkenschirm inzwischen größere Teile der Mittel- und Nordschweiz, ohne daß der konvektive Kern selbst dorthin ausgegriffen hätte.
Wie mächtig die Entwicklung über den Vogesen und dem Rheintal tatsächlich war, zeigte sich dann um 15 UTC :
Vis-Satellitenbild (Meteosat, DWD) 29.07.05 15 UTC :

Der östlichere Kern des Doppelsystems lag nun direkt vor dem Südschwarzwald, während der westlichere Kern über den Vogesen verharrte. Ein gemeinsamer Wolkenschirm hatte sich weit nach Norden ausgedehnt. Knapp südlich der Vogesen schoß mittlerweile eine neue markante Zelle hoch. Dort sehr schön zu erkennen ein Overshooting, ebenso aber auch bei der Südschwarzwaldzelle. Ohne Zweifel handelte es sich bei letzterer aufgrund der Zeitangaben im Forum um jene Zelle, die anschließend für das Unwetter im Münstertal verantwortlich war. Noch zu erwähnen, daß die südschweizerische Zelle sich inzwischen ohne weitere Entwicklung nordostwärts zur Südostschweiz verlagert hatte.
Aus Satellitensicht fand die konvektive Entwicklung im Südwesten Deutschlands bis 16 UTC ihren Höhepunkt :
Vis-Satellitenbild (Meteosat, DWD) 29.07.05 16 UTC :

Die beiden vorher getrennten Zellen von Vogesen und Südschwarzwald waren weitgehend zu einer einzigen mesoskaligen Zellstruktur zusammengewachsen, vom Mittelschwarzwald bis zu den Nordvogesen reichend. Gleichzeitag war die 1 h vorher südwestlich der Vogesen aufgetauchte neue Zelle „explodiert“ und überdeckte nun die Südvogesen und den Oberrhein. Das Gesamtsystem im Südwesten wies mehrere Overshootings auf, ein nach wie vor sichtbares Zeichen für die beteiligte hohe konvektive Energie.
Während die schweizerische Zelle nun schon deutlich schwächer erschien, setzte nordöstlich davon über dem Allgäu deutlich präfrontal eine weitere starke Konvektion ein. Ein zugehöriges Overshooting setzte sich hell im Vis-Bild ab. Der Vergleich mit dem Satellitenbild 1 Stunde vorher zeigt, daß die Entwicklung dort praktisch ortsfest und orographisch an das östliche Allgäu gebunden, vor sich gegangen war.
Bis 17 UTC griff das weiträumige Gewittersystem über dem Südwesten auch auf die Schweiz und den Nordschwarzwald über :
Vis-Satellitenbild (Meteosat, DWD) 29.07.05 17 UTC :

Das Ganze wirkte jetzt wie ein einheitliches mesoskaliges System, deren einzelne Komponenten nur noch durch vereinzelte Overshootings sichtbar waren. Die markanteste Gewitterstruktur war inzwischen aber die deutlich angewachsene und von zwei besonders kräftigen Overshootings durchsetzte Zelle nordöstlich vom Allgäu Richtung München.
Das folgende letzte Vis-Bild von 18 UTC demonstriert die Verschmelzung des vorgelagerten Allgäu-Münchener System mit dem alten südwestdeutschen System :
Vis-Satellitenbild (Meteosat, DWD) 29.07.05 18 UTC :

So war innerhalb 6 Stunden aus mehreren kräftigen Einzelzell-Entwicklungen heraus ein „komfortables“ mesoskaliges konvektives Gesamtsystem entstanden.
Mit Hilfe von Loops lassen sich die Entwicklungsvorgänge meist besonders anschaulich demonstrieren. Deshalb und weil IR-Satellitenbilder auch das ganze Ausmaß der Vertikalerstreckung klarmachen, hier noch die IR-Bilder von 12 bis 18 UTC als Loop :
IR-Loop (Meteosat, DWD) 29.07.05 12 – 18 UTC :

Das markant abgesetzte helle Grau der wachsenden Zellen bewies, daß die Konvektion tatsächlich durchweg bis zum „Anschlag“ an der Tropopause reichte.
DIE ENTWICKLUNG DER SCHWERGEWITTERLAGE AUS DER SICHT DER REGIONALEN RADARKOMPOSITS
Die im Satellitenbild von 12 UTC gezeigte frontale Struktur im Grenzraum von Frankreich und Deutschland existierte auch im mitteleuropäischen Radar-Komposit :
Radarkomposit Mitteleuropa + Synops 29.07.05 12 UTC :

So reichte um 12 UTC ein schmales Niederschlagsband vom Sauerland an der Westflanke der Vogesen vorbei bis zur Rhone. Die Temperaturen in den Niederungen Süd- und Südwestdeutschlands lagen bei geringer oder nur cirröser Bewölkung nahe, im Osten auch über 30°C. Das Windfeld verriet die schon gezeigte präfrontale Tiefdruckstruktur über Bayern. Wie im Satellitenbild wurde dann um 13 UTC auch im Radarkomposit-Bild deutlich, daß sich an der Nordwestflanke des Schweizer Juras erste Gewitterzellen bildeten :
Radarkomposit Mitteleuropa + Synops 29.07.05 13 UTC :

Geht man davon aus, daß die Auslösetemperatur von Payerne (35°C) sich von derjenigen nordwestlich des Juras nicht wesentlich unterschied, so beweist der Blick auf die dortigen Temperaturen, daß es wohl die erwähnten Hebungsprozesse waren, die die Auslösung bewirkten.
Die weitere Entwicklung soll im folgenden anhand des Radarkomposit-Ausschnitts Süddeutschland verfolgt werden. Um 14 UTC sah in diesem Rahmen die Konstellation dann folgendermaßen aus :
Radarkomposit Süddeutschland + Synops 29.07.05 14 UTC :

Die im Satellitenbild zwischen 13 und 14 UTC zutage getretene „Zell-Explosion“ zeigte sich auch sehr klar im regionalen Radarkomposit : Die vordere Zelle des Doppelsystems erschien extrem kompakt mit blauem Kern (höchste Intensitätsstufe mit >=55 dBZ) über der Burgundischen Pforte. Diese Zelle, die 1 Stunde später das Unwetter des Münstertales auslöste, war also schon um diese Zeit schon voll entwickelt. Auf der Vorderseite der Zelle gab es, wie die Synopdaten zeigten, verbreitet „Inflow“-Winde aus Nordost. Der linke Teil des konvektiven Doppelsystems war über den Vogesen (mit etwas kleineren blauen Kernen) auch deutlich sichtbar. Über dem Schweizer Mittelland reichte von Süden her zusätzlich das oben beschriebene konvektive System der Südschweiz herein.
Bis 15 UTC erfolgte mit Nordostverlagerung der Sprung der burgundischen Zelle zum Südschwarzwald ins Münstertal (westlich vom Feldberg) :
Radarkomposit Süddeutschland + Synops 29.07.05 15 UTC :

Der Kern blieb unverändert blau und kompakt. Man beachte außerdem die nach wie vor ausgeprägte „Inflow“-Strömungskomponente (z.B. anhand der Meldung des Feldberges). Die parallele Zellstruktur über den Vogesen zeigte sich inzwischen etwas abgeschwächt, massiv dagegen wirkte die beim Satellitenbild besprochene neue Zell-„Explosion“ an der Südflanke der Vogesen. 15 UTC war der Zeitpunkt, an dem auch über dem Ost-Allgäu die dortige Gewitterentwicklung sichtbar ihren Anfang nahm. Die Auslösung durch die dortige Gebirgs-Orographie war unübersehbar.
Der Prozeß der Zellverschmelzung und Ausweitung zu einem mesoskaligen konvektiven System wurde spätestens um 16 UTC im Radarkomposit deutlich :
Radarkomposit Süddeutschland + Synops 29.07.05 16 UTC :

Im Radarkomposit besaß das entstandene MCS eine schöne V-Form mit inkorporierter, zweifach bogenförmiger („Bow-Echos“) Squall-Line. Die Münstertäler Zelle war inzwischen zum Quellgebiet der Donau vorgedrungen. Die sehr starke neue Zelle südlich der Vogesen bildete jetzt im Bereich Lörrach einen Verbund mit einer weiteren Zelle über der Nordschweiz. In der Ostschweiz erkannte man noch das abgeschwächte Gewittersystem, das von der Alpensüdseite her vorgedrungen war. Umso markanter wirkte jetzt die neue Allgäuer Zelle. Zu dieser Zelle ist anzumerken, daß die weiße Farbe keine über blau hinausgehende Intensitätsstufe wiedergab, sondern ein Datenfehler bei der Umsetzung der Radarinformationen in das Radarkomposit war.
Bis 17 UTC hatte sich das MCS über dem Südwesten weiter ausgedehnt und insgesamt auch weiter ostwärts vorgeschoben :
Radarkomposit Süddeutschland + Synops 29.07.05 17 UTC :

Die alte Münstertäler Zelle bildete den vorderen „Stoßkeil“ des MCS mit einem immer noch blauen, aber nicht mehr ganz so extrem wirkenden Kern am oberen Neckar westlich von Tübingen. Ähnliches galt für die Lörracher Zelle, die zur Südwest-Alb vorgedrungen war. Über der Schweiz hatte sich die Squall-Line etwas südwärts verlängert. Die Allgäuer Zelle wanderte inzwischen mit hohen Radarechos nordostwärts Richtung München.
Zwischen 17 und 18 UTC überquerte die südwestdeutsche Squall-Line den Großraum Stuttgart, wobei sich dieses Gebilde noch einmal deutlich belebte und mit mehreren Einzelkernen sehr massiv wirkte :
Radarkomposit Süddeutschland + Synops 29.07.05 18 UTC :

Als äußerst kräftig erwies sich auch die Allgäuer Zelle, die als inzwischen ausgedehntes multizellulares System gerade München überquerte. Die von dort geschilderten Hagelgewitter lassen sich auf der Basis des Radarkomposits somit gut nachvollziehen. Betrachtet man den gesamten gezeigten Echo-Bereich, so bestätigt sich der Eindruck des 18 UTC-Satellitenbildes von einem sehr umfangreichen konvektiven System, das sich gerade im Prozeß der Verschmelzung aller Radarechos zu einem großen Gesamtgebilde befand.
DETAIL-STRUKTUREN DER MÜNSTERTÄLER ZELLE ANHAND VON RADARBILDERN DER RADARSTATION FELDBERG
Satellitenbilder und Radarkomposits belegten bereits die ungeheure konvektive Wucht jener Zelle, die um 15 UTC über das Münstertal hinweg gezogen war und die die Ursache für die dortigen Hagel- und Windschäden darstellte. Das örtliche Feldberg Radar vermochte nun weitere Details der Zelle aufzudecken, ihre vertikale Struktur und die Frage nach möglichen Rotationsstrukturen (Superzelle, Mesozyklone). Die Grundlage für die folgenden Betrachtungen bildeten 3 verschiedene Radarbild-Kategorien : Die ¼-stündlichen Standardradarbilder „PL“ des 200 km-Volume-Scans mit 2 km horizontaler Auflösung, die horizontal 1 km aufgelösten bodennahen 100 km-Nahbereichs- „PX“-Bilder im 5-Minuten-Takt und die ¼-stündlichen 100 km-Nahbereichs-Volume-Scan-Bilder „PR“ mit den Doppler-Winden.
PL-BILDER UND „RADWARN“-AUSWERTUNG FELDBERG :
Sehen wir uns zunächst den für die Münstertal-Entwicklung wichtigsten Zeitraum von 13.43 bis 16.13 UTC in den PL-Bildern an. Das PL-Bild von 13.43 UTC zeigte die Zelle bei ihrer Ankunft über der Burgundischen Pforte :
PL-Radarbild Feldberg 29.07.05 13.43 UTC :

Die Zelle war im Grundriß schon durch eine Anhäufung von „Hagelwarnpunkten“ gekennzeichnet. Aufriß (oben) und Seitenriß (rechts) zeigten jeweils einen massiven „Hot-Tower“ mit einem blauen Kern (>=55 dBZ) vom Boden bis in 8 km Höhe über Feldbergniveau. Die höchste Radarflektivität der Zelle betrug 62 dBZ, ein für eine akute Hagelzelle schon sehr kräftiger Wert. Sichtbar in Grund- und Aufriß auch die westliche Zelle der oben schon beschriebenen Doppelstruktur. Dazu kam noch etwas anderes : Hagel läßt sich in Radarreflektivitätsbildern nicht nur über die Stärke der Radarreflektivität belegen, sondern auch über eine Erscheinung, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits andeutete, die sogenannten „Hagelgassen“. Infolge der hohen Reflektivität im Hot-Tower werden die von der Radarstation im Gebiet „hinter“ dem Hot-Tower erfaßten Echogebiete deutlich abgeschwächt erfaßt (Abschirmungseffekt). Dies war bereits jetzt an der Südwestecke der Vogesen sichtbar.
½ Stunde später um 14.14 UTC war die spätere Münstertäler Zelle nordwestlich von Basel angelangt (Richtung Flughafen Mulhouse) :
PL-Radarbild Feldberg 29.07.05 14.14 UTC :

Der blaue Hot-Tower reichte nun bis zu einer Höhe von 9 km (über Feldberg-Niveau) und die stärkste Echo-Intensität betrug nun recht ungewöhnliche 64 dBZ. Man beachte außerdem, daß die Hagelgassen weiter fortbestanden.
Um 14.43 UTC erreichte die Zelle schon das rechtsrheinische Gebiet bei Müllheim :
PL-Radarbild Feldberg 29.07.05 14.43 UTC :

Der nun bis sogar 11 km über das Feldbergniveau hochreichende Hot-Tower zeichnete sich um diese Zeit durch einen deutlichen Überhang nach Süden aus, was ein weiteres Kennzeichen der extremen Zelle war. Von 14.43 UTC bis zum nächsten PL-Bild von 14.59 UTC griff die Zelle dann voll von Südwesten her auf das Münstertal-Gebiet über :
PL-Radarbild Feldberg 29.07.05 14.59 UTC :

Der blaue Hot-Tower-Kern reichte zu dieser Zeit 8 km über Feldberg-Niveau hoch hinaus und seine maximale Radarreflektivität betrug 63 dBZ. Der Überhang war vorübergehend nicht mehr ganz so deutlich zu erkennen, er war (s.Auf- und Seitenriß) dabei nach Südwesten hin gerichtet. Sehr ausgeprägt die Abschirmung der Radarreflektivität westnordwestlich der Zelle. Bemerkenswert schon die Entwicklung der späteren Lörracher Zelle, die sich jetzt über dem Nordwestabhang des Schweizer Juras befand (Grenzgebiet Schweiz/Frankreich).
Um 15.13 UTC erschien die Münstertäler Zelle dann knapp nordnordwestlich vom Feldberg :
PL-Radarbild Feldberg 29.07.05 15.13 UTC :

Der blaue Hot-Tower-Kern zeigte sich weiterhin bis 8 km hoch über dem Feldberg-Niveau und auch der südwestliche Überhang war noch erkennbar. Die maximale Radarreflektivität blieb unvermindert bei sehr hohen 63 dBZ. Nach Norden hin war sehr deutlich die davon ausgelöste keilförmige Hagelgasse zu sehen. Die noch über dem Schweizer Jura befindliche Lörracher Zelle hatte die blauen Kern-Strukturen im Auf- und Seitenriß weiter verstärkt.
Bis 15.43 UTC war die Münstertäler Superzelle bis zum Donauquellgebiet vorgestoßen, dabei nach wie vor versehen mit einem sehr hochreichenden blauen Hot-Tower (11 km über Feldbergniveau) und Überhängen nach Südwesten hin. Die Radarreflektivität errreichte unverändert 63 dBZ :
PL-Radarbild Feldberg 29.07.05 15.43 UTC :

Um diese Zeit überquerte die vom Jura kommende extreme Zelle Basel und Lörrach mit ähnlichen hohen Intensitätswerten wie die vorherige Münstertäler Zelle. Die auch hier gemeldeten schweren Hagelschläge wurden somit unmittelbar verständlich. Man beachte im übrigen alle im PL-Bild von 15.43 UTC sichtbaren Hagelgassen.
Während sich anschließend die Münstertäler Zelle weiter nordostwärts entfernte und nach wie vor äußerst stark erschien, überstrich die Lörracher Zelle das Gebiet südlich des Feldberges :
PL-Radarbild Feldberg 29.07.05 16.13 UTC :

Die Lörracher Zelle erreichte dann auch noch das Feldberggebiet und verursachte an der dortigen Radarstation einen 3/4-stündigen Radar-Datenausfall.
Das (von mir entwickelte) „Radwarn“-Programm erlaubt u.a. eine Tages-zusammenfassende Auswertung der PL-Bild-Informationen (Reflektivitäten der Warnpunkte). Hier deshalb zunächst die Darstellung der pixelorientierten dBZ-Maximalwerte der Warnpunkte für den 29.07.05 im Gültigkeitsbereich der Radarstation Feldberg :
Maximalwerte der dBZ-Maximalwerte der Warnpunkte Feldberg 29.07.05 :

Die Spur der Münstertäler Zelle tritt deutlich heraus, ebenso der südliche Seitenzweig über Basel/Lörrach hinweg. An der Farbskala rechts sieht man, daß an diesem Tag ganz verbreitet dBZ-Werte von mehr als 60 (gelb, weiß) auftraten, was die Ungewöhnlichkeit der Situation unterstreicht. Um die genaue Zugrichtung der Zellen zu erfassen, nutzt der Algorithmus von „Radwarn“ eine Abstands-orientierte Identifikation. So entstehen die Warnpunkt-Track-„Linien“. Hier die Starkschauer-Warnpunkt-Linien-Auswertung :
Starkschauer-Warnpunkt-Linien Feldberg 29.07.05 :

An der Skala rechts sieht man die farblich orientierte ¼-stündige Terminfolge. Die Darstellung zeigt neben mehreren relativ kontinuierlichen Zell-Zügen u.a. Tochterzellbildungen. Oben links ist die mittlere Zugrichtung und mittlere vektorielle Zuggeschwindigkeit angegeben. Demnach betrug die mittlere Zugrichtung 240 Grad. Der Payerner Temp gab sowohl für 12 UTC als auch 18 UTC (hier nicht gezeigt) effektive Führungswindrichtungen (mittlere Troposphäre) von 215-220 Grad an. Somit hatten wir ein mittleres „Right-Moving“ von 20-25 Grad. Dies war ein weiterer Beleg für die markante Schwergewitterlage.
PX- UND PR-BILDER FELDBERG :
Bleibt die Frage der Rotation insbesondere der Münstertäler Zelle. Dazu nun PX- und PR-Bilder. Zum Zwecke der anschaulichen Verfolgung habe ich alle PX-Bilder des Zeitbereichs 13.30 UTC bis 16.15 UTC zu einem Loop zusammengefügt :
PX-Bild-Loop Feldberg 29.07.05 13.30 - 16.15 UTC :

Der Loop zeigt, daß die bodennahe Entwicklung der Radarechos der Münstertäler Zelle in 4 Phasen ablief :
1. Von 13.30 UTC bis 14.00 UTC Annäherung der Zelle vom Schweizer Jura zur Burgundischen Pforte mit einer geradlinigen vorderseitigen kurzen Squall-Line.
2. Von 14.05 UTC bis 14.40 UTC zunächst leichte, ab Erreichen des Rheins stärker hakenförmige Verformungen (Hook-Echos) des blauen Kerns.
3. Von 14.47 UTC bis 15.10 UTC während der Überquerung des Münstertales und danach Umwandlung des Kern-Echos in eine mehr konzentrierte rundliche Form.
4. Von 15.15 UTC bis 16.15 UTC Umwandlung in unterschiedliche Formmuster.
Rotation war somit in jedem Fall während der über ½ Stunde bis zum Erreichen des Münstertales währenden Zeitspanne nachweisbar. Da das„bodennahe“ PX aus Feldbergsicht aber schon eine Mindesthöhe von 1500 m über dem Rheintalniveau bedeutete, kann auch außerhalb dieses Zeitraums in den unteren Schichten Rotation aufgetreten sein, die sich nur während der genannten Zeitspanne auch höher hinauf erstreckte. Die bei den PL-Bildern bereits erwähnten Hagelgassen traten im übrigen auch im PX-Bildbereich deutlich hervor, wie der Loop anschaulich macht. Man beachte insbesondere die Zeit zwischen 14.55 UTC und 15.20 UTC, bei der die Hagelgasse der Münstertäler Zelle unübersehbar von WNW nach NNE schwenkte.
Die bei den PX-Bildern angesprochene Problematik der unterschiedlichen Höhelage von Radarstation Feldberg und Rheinebene muß natürlich auch in den PR-Bildern bei der Interpretation der Doppler-Radialwinde beachtet werden. Nachfolgend die 4 zeitlich aufeinander folgenden PR-Bilder zwischen 14.10 UTC und 14.55 UTC, die mehr oder weniger deutlich engräumige Rotation verrieten :
PR-Bild Feldberg 29.07.05 14.10 UTC :

PR-Bild Feldberg 29.07.05 14.25 UTC :

PR-Bild Feldberg 29.07.05 14.40 UTC :

PR-Bild Feldberg 29.07.05 14.55 UTC :

Rotation verlangt quer zur Radialrichtung ein bi-polares Windmuster. Bei einer von Südwesten herannahenden Zelle mit zyklonaler Rotation müßte im rechten Teil (vom Feldberg aus gesehen) ein Strömen weg von der Radarstation (warme Farbtönung, gelblich/rötlich), im linken Teil (vom Feldberg aus gesehen) ein Strömen hin zur Radarstation (kalte Farbtönung, grünlich/bläulich) abzulesen sein. Und genau das war der Fall. Spätestens ab 14.25 war das bipolare Muster sehr gut ausgeprägt. Es war genau die Zeitspanne, die auch die deutlichsten Hook-Echos zeigte. In dieser Phase muß also Tornado-verdächtige Rotation (Mesozyklone) im Feldberg-Höhenniveau aufgetreten sein.
RESUME‘
Zusammenfassend kann man zur konvektiven Entwicklung des 29.07.05 im Südwesten und Süden Deutschlands folgende Feststellungen machen :
1. Bereits das synoptische Umfeld bot für den Südwesten und Süden Deutschlands alle Kennzeichen einer konvektiven Schwergewitterlage
2. Die Zellentwicklung setzte nach 12 UTC im unmittelbaren Vorfeld der Kaltfront ein und führte sehr rasch zu einer explosiven Entwicklung mehrerer sehr starker Zellen über dem Südwesten im Bereich Vogesen/Oberrhein/Schwarzwald, später auch im Allgäu.
3. Die Zellen verschmolzen nach und nach zu einem mesoskalig anwachsenden konvektiven Gesamtsystem, das weite Teile im Südwesten und Süden Deutschlands überdeckte.
4. Die Interpretation der Radarkomposits belegte bereits die hohe Wahrscheinlichkeit von Hagelzellen. Dies wurde durch die Betrachtung der Radarbilder der Radarstation Feldberg weiter untermauert.
5. Die Feldberger Radarbilder gaben ein detailliertes Abbild der extremen Münstertäler Zelle, anschließend auch der sehr starken Lörracher Zelle. Dabei wurde u.a. eine bestehende Rotation nachgewiesen.
Aufgrund des Resume’s handelte es sich bei den meisten starken Zellen, besonders aber bei der Münstertäler Zelle, um Superzellen. Die Vermutung, daß es sich bei dem Schadensereignis im Münstertal auch um einen Tornado gehandelt haben kann, wird durch die in den gezeigten Daten sichtbaren meteorologischen Tatbestände in jedem Fall gestützt.
Wetterfuchs



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  02.08.07: Eine Super-Multizelle durchquert die Alpen - Org: Wetterfuchs, 9.08.2007 9466 Admin 20.09.07 11:18
  Welch ein Sommerwetter : Sturm, Regenkaskaden, <15°C - Org: Wetterfuchs am 27.06.2007 9257 Admin 29.06.07 10:46
  26.06.07 Eutin : Ein irrer Liniendurchgang - Org: Wetterfuchs am 26.06.2007 6632 Admin 29.06.07 10:44
  Analyse + Bilder der Gewitterlage vom 25. Mai (ca. 3 MB ) - Org.: Björn, Hannover am 28.05.2007 8448 Admin 29.06.07 10:42
  Gewitter-Diagnose : Synopsis von Foto und Radar - Org.: Wetterfuchs am 8.06.2007 7354 Admin 29.06.07 10:41
  Bilderbericht zum Hagelunwetter im Osterzgebirge 5812 wetterfrosch aus sachsen 21.11.06 11:54
  dazu passend Zeitungsartikel: 10241 wetterfrosch aus sachsen 21.11.06 11:57
  03.08.06: Met.Analyse Tornado/Wasserhose vor Büsum 7053 Wetterfuchs 17.08.06 12:16
  Radardiskussion zur Squall-Line vom 25.6.2006 7774 Jan Hoffmann 14.08.06 13:18
  Der Unwettertag 16.06.2006 / Leipziger Superzelle 5624 Geggo, Glaubitz 99m (Sachsen) 14.08.06 13:15
  Die Superzellen vom 27./28.7.2005 8491 Bernold Feuerstein 09.03.06 22:20
  3 Tornados am Starnberger See (36 Bilder+1Video) 6214 Walter aus München 09.03.06 21:57
  27.07.05 : Die Megazelle von Frankfurt 6750 Wetterfuchs 14.09.05 11:14
  03.06.05 : Diagnose der Tornado-Verdachtsfälle 4898 Wetterfuchs 21.06.05 11:30
  14.06.05: Analyse des Ulmer Tornado-Verdachtsfalls 5459 Wetterfuchs 21.06.05 11:26
  03.06.05 : Der Geltinger Hagelfall 6231 Wetterfuchs 06.06.05 09:31
  05.05.05 : Meteorol. Umfeld d. Reutlinger Tornados 7268 Wetterfuchs 09.05.05 12:33
  26.03.05 : Diagnose der Hagellage im Münsterland 5633 Wetterfuchs 15.04.05 10:59
  Vielen Dank und einige Anmerkungen 3660 Jan Hoffmann 15.04.05 11:00
  Die ungewöhnliche Gewitterlage vom 01.10.04 5790 Wetterfuchs 31.10.04 21:11
  Das waren die Schwergewittertage des Sommers 2004 4341 Wetterfuchs 31.10.04 21:10
  Tornadolage vom 05.10.04 im Weserbergland 4680 Wetterfuchs 31.10.04 21:08
  18.07.04: Diagnose der Tornado-Lage vom Ruhrgebiet 6988 Wetterfuchs 26.10.04 15:46
  12.09.04 : War es ein Tornado oder nicht? 6286 Wetterfuchs 03.10.04 20:21
  Tornado von Prüm, 15.09 1986 - Eine Analyse 4420 Lars aus Neufahrn 03.10.04 20:18
  20.08.92 : Unvergeßlicher Unwettertag in SW-D 6980 Wetterfuchs am 02.09.2004 03.09.04 13:45
  Analyse zum F2-T4-Tornado Odenwald (10.06.2004) 4976 Felix Welzenbach 15.08.04 20:19
  23.07.04 : Diagnose Unwetter Bonn + Rhein-Main 6655 Wetterfuchs am 28.07.2004 31.07.04 22:34
  Tornados 23.06.04 : Synoptik + region.Strukturen 5896 Wetterfuchs am 30.06.2004 30.06.04 21:33
  Tornados 23.06.04 (2) : Aspekte von Micheln 4891 Wetterfuchs am 05.07.2004 06.07.04 07:07
  Rückanalyse zur Schwergewitterlage vom 10.06.2004 4413 Marco Puckert, 26.06.2004 02.07.04 12:43
  Gestriger Unwetterabend in Oklahoma 4890 mesoscale am 28.03.04 29.03.04 01:21
  Tornado Drochtersen : Schnell-Analyse 4919 Wetterfuchs am 13.01.04 16.01.04 21:55
  Gestern abend : Markante Frontogenese+Kanaleffekt 5416 Wetterfuchs am 14.01.04 16.01.04 21:58
  Synopt.Analyse - Tornado bei Kirchhain (3.11.2003) 5251 Org: Wetterfuchs, 4.11.2003 05.11.03 09:13
  Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 5428 Jan Hoffmann, am 05.11.03 07.11.03 22:29
  Re: Doppler-Radar-Analyse des Kirchhain-Tornados 4320 Jan Hoffmann, am 15.11.03 17.11.03 16:06
  Schadensbericht mit Bildern und Video 5608 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 21:44
  Teil 2 3712 Eyk (wabern), am 06.11.03 11.11.03 21:58
  Teil 3 3385 Eyk (wabern) am 06.11.03 11.11.03 22:05
  Bilddoku v. Kirchhainer Tornado - viele Pics 9396 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:18
  Teil 2 ... viele Pics 3828 Micha (Giessen, 180m) am 04.011.03 11.11.03 22:22
  Teil 3 ... viele Pics 3596 Micha (Giessen, 180m) am 04.11.03 11.11.03 22:27
  Meine Intensitätseinschätzung z. Kirchhein-Tornado 3528 Martin Hubrig am 09.11.03 13.11.03 21:06
  Der Innsbrucker Gewittersturm vom 21.Juli 2003 4784 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:00
  Schadensanalyse/Bilder Teil 1 3417 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:02
  Schadensanalyse/Bilder Teil 2 4304 Org: Friedrich Föst, 27.08.2003 03.09.03 08:04
  16.07.03: Strukturvielfalt einer Schwergewitterlage 4939 Org: Wetterfuchs, 5.08.2003 03.09.03 07:56
  Zusatz zum Verlauf dieser Schwergewitterlage: 4690 Org: Marco Puckert, 5.08.2003 03.09.03 07:57
  09.07.02 : Starkgewitter vor dem Berlin-Unwetter 7085 org:Wetterfuchs am 09.07.03 09.07.03 21:19
  Rückschau : Entwicklung des Berliner Unwetters 7753 org: Wetterfuchs am 11.07.02 09.07.03 18:01
  18.06.02: Eine Gewitterlage der Superlative 6578 org. Wetterfuchs 02.07.2003 02.07.03 16:41
  Unwetterdoku vom 23.06.2003 4812 Christian (Braunschweig) 01.07.03 21:37
  Tornadolage 10.06.03 : Met.Strukturen (2,5 mB) 6852 Org: Wetterfuchs am 21.06.2003 21.06.03 13:09
  Ausführlicher Bericht aus Acht / Eifel 3927 Matthias, Bonn 12.06.03 21:14
  So! hier nun die Karte des Ortsgebietes Acht 3411 Matthias, Bonn 12.06.03 23:12
  Bilder aus Acht 3812 Matthias, Bonn 13.06.03 13:14
  Das Straßburger Gewitter-Drama vom 06.07.2001 7022 org:Wetterfuchs am 06.07.02 08.06.03 01:28
  MCS 07.07.2001 : Harmonie der Synergetik 5694 org:Wetterfuchs am 07. 07 2002 08.06.03 01:26
  Heute vor 2 Jahren : Schwergewitterlage 02.07.2000 6491 org:Wetterfuchs am 02.07.02 11.05.03 13:17
  Die Gewitterfront kam wie eine Wand, 02.06.99 7867 org:Wetterfuchs am 10.09.02 13.09.02 13:59
  Heute vor 8 Jahren : Schwere Hagelgewitter in NRW 5778 org:Wetterfuchs am 4.07.02 30.08.02 19:53
  21.07.92 : Top-Schwergewitterlage in Mitteleuropa 10208 org: Wetterfuchs 23.07.02 15:29
  Ein Markstein : Münchener Hagelunwetter 12.07.1984 7713 org: Wetterfuchs 24.07.02 10:08
  Noch ein Bericht zum Sturm am 10.Juli 2002 4751 org: Christoph Gatzen am 13.07.2002 21.08.02 20:32
  Interessante Bemerkungen zum Hagelschlag vom 15.06 5259 org: Martin Hubrig am 1.07.2002 21.08.02 20:28
  15.05.2008 - Konvergenz in NRW - Gewitter/Starkregen geschrieben von: Fabian aus Bochum (Mai 2008) 10556 Admin 30.11.09 13:17
  Analyse/Rückblick: Der markante 30.7.2009 im Norden... geschrieben von: Jan Hinrich Struve (August 2009) 5257 Admin 30.11.09 13:18
  Bemerkenswerte Boundary, 02.07.2009 geschrieben von: Roboter (Juli 2009) 3192 Admin 30.11.09 13:21
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (1) : Synoptik + Radar/Sat-Überblick geschrieben von: Wetterfuchs (März 2009) 5644 Admin 30.11.09 13:40
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (2) : Detail-Analyse Zell-Entwicklung + Tornados geschrieben von: Wetterfuchs 4865 Admin 30.11.09 13:41
  Tornado-Outbreak Hamburg 27.03.06 (3) : Kurzfristprognosen + Nowcasting geschrieben von: Wetterfuchs 9090 Admin 30.11.09 13:42


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