Interessante Beiträge :  Wetterzentrale Forum Wetterzentrale Forum

| Wetterzentrale-Startseite | Wetterzentrale-Chat | Wetterchronik | wetter-foto.de | Das alte WZ-Forum-Archiv (05/1999-04/2007) |

| Nutzungsbedingungen/Forumsregeln/Datenschutz | Die neuesten Postings aus allen Foren | Wettersymbole einbinden | Präfixe in Betreffs verwenden |

Märchenstunde! Heute: Die Siebenschläferregel
geschrieben von: Astronom (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09. Juli 2005 22:38

Hallo,

Jetzt, kurz nach dem "richtigen" Siebenschläfertag (nach Bereinigung der durch die gregorianische
Kalenderreform verursachten Verschiebung) und in der Mitte der angeblich für den weiteren Verlauf
des Sommers so wichtigen ersten Julidekade, ist es mal wieder an der Zeit, den Wahrheitsgehalt
der Siebenschläferregel zu hinterfragen. Ich hatte dies am Beispiel Frankfurts ja vor fast genau
einem Jahr an dieser Stelle schon einmal gemacht, damals aber schon darauf hingewiesen, dass es
angebracht wäre, noch weitere Städte in solche Untersuchungen miteinzubeziehen. Nun, das habe ich
dieses Wochenende einmal gemacht ...

Kurz zur Erinnerung: Die (vereinfachte) Siebenschläferregel (kurz "SSR") besagt, dass sich innerhalb
der ersten Juliwoche (+/- ein paar Tage) das weitere Schicksal des Sommers entscheidet. Schlechtes
Wetter in dieser Zeit = überwiegend schlechtes Wetter für den Rest des Sommers, gutes Wetter im
Zeitraum = meist gutes Wetter im weiteren Sommerverlauf. Im Falle Frankfurts hatte ich nun einfach
untersucht, wie sich die mittleren Tmax-Werte der ersten Julidekade zu denen des meteorologischen
Restsommers (11. 7. - 31. 8.) verhalten. Tmax deshalb, weil gerade im Sommer die täglichen Höchstwerte
sehr von der herrschenden Wetterlage abhängen und zudem auch von der "normalen" Bevölkerung (= keine
Wetterbesessenen, die sich an Orten wie der WZ herumtreiben) als wesentlich für den Sommereindruck
empfunden werden. Es zeigte sich, dass für Frankfurt nur eine schwache Signifikanz der SSR vorliegt:
zwar statistisch nachweisbar, aber für brauchbare Prognosen praktisch nicht nutzbar!

Hier nachlesbar

Das aber ist vielleicht noch nicht so verwunderlich, denn die Eintreffwahrscheinlichkeit der SSR
soll ja von Nord nach Süd zunehmen: in Hamburg nicht sonderlich zutreffend, in der Mitte Deutschlands
schon mehr und recht hohe Eintreffwahrscheinlichkeiten im Süden. So kann man es überall nachlesen (wer
es nicht glaubt, sollte mal nach "Siebenschläfer" googeln ...) und so war es auch schon oft in Presse
und Fernsehen zu hören. Deshalb habe ich also mal einfach ein paar Städte, die sich von Nord nach Süd
über Mitteleuropa verteilen, daraufhin untersucht: die mittleren Tmax-Werte der ersten Julidekade
wurden immer verglichen mit denen des folgenden Restsommers. Und als erste Stadt nahm ich mir München
vor, da dort ja die SSR ziemlich gut gelten soll. Das Ergebnis sieht aber so aus (Bild 1):





Aufgetragen sind die mittleren Tmax der ersten Julidekade (= Dekade 19 im Jahresverlauf) gegen die
mittleren Tmax der jeweiligen Restsommer (Dekaden 20 - 24) für jeden Sommer in München zwischen 1879
und 1998. Die grünen Linien markieren dabei die jeweiligen aus dem gesamten Zeitraum gewonnen
Mittelwerte von 1. Julidekade und dem Restsommer. Oben links im Bild, mit "R" bezeichnet, finden sich
die linearen Korrelationswerte (drei Zahlen: Gesamtreihe, erste Hälfte und zweite Hälfte der Reihe);
-1 hiesse dabei perfekte Antikorrelation (auf eine heisse erste Julidekade folgt immer ein kalter
Restsommer), +1 aber perfekte Korrelation (auf eine heisse erste Julidekade folgt immer ein heisser
Restsommer) und 0 würde bedeuten, dass nicht der geringste Zusammenhang zwischen den Tmax-Werten dieser
beiden Zeiträume besteht.

Ich muß sagen, ein eindrucksvolles Ergebnis! Praktisch keinerlei Zusammenhang zu entdecken ... Die
Streuung geht in alle Richtungen, so dass sich noch nicht mal Nischen (besonders heisse/kalte Ecken)
entdecken lassen, wo die SSR vielleicht doch gelten könnte. Ein Korrelationswert von 0,1 ist auch
schon nahe dem Fall der völligen Zufallsverteilung. Und München gehört also zu den Städten in Deutschland,
wo die SSR angeblich am besten zutrifft? Wie müssen dann erst die anderen Städte "SSR-mäßig" aussehen??

Folgende kleine Tabelle beantwortet diese Frage; eingetragen zu jeder Stadt ist in der ersten Spalte
der Städtename (logisch), dann der Zeitraum der ausgewerteten Messreihe; in der dritten Spalte ("R total")
folgt der Korrelationswert R für den gesamten jeweils ausgewerteten Zeitraum und in der letzten Spalte
("R aktuell") der R-Wert, wenn man nur die letzten 40 Jahre heranzieht.




   Station   |   Zeitraum  |  R total |  R aktuell
 ------------|-------------|----------|-------------
  Kopenhagen | 1874 - 1996 |  0,328   |  0,330
  Hamburg    | 1891 - 2001 |  0,358   |  0,520
  Berlin     | 1876 - 2001 |  0,230   |  0,500
  Oxford     | 1853 - 2000 |  0,426   |  0,410
  Frankfurt  | 1870 - 2004 |  0,217   |  0,370
  Prag       | 1775 - 2001 |  0,299   |  0,350
  Stuttgart  | 1900 - 1999 |  0,149   |  0,210
  Bamberg    | 1879 - 2001 |  0,164   |  0,340
  Paris      | 1900 - 2000 |  0,202   |  0,230
  Karlsruhe  | 1876 - 2001 |  0,265   |  0,285
  Basel      | 1901 - 1999 |  0,264   |  0,130
  München    | 1879 - 1998 |  0,108   |  0,010
  Wien       | 1901 - 2000 |  0,199   |  0,240   ( bei Wien Tmittel anstatt Tmax benutzt)



Die Sache scheint mir doch recht eindeutig: am besten trifft die SSR noch in Norddeutschland zu,
vor allem, wenn man nur die letzten 40 Jahre betrachtet, am schlechtesten im Süden - und dort ist
es dabei schon egal, ob man nur die letzten 40 Jahre oder den Gesamtzeitraum betrachtet. Also,
liebe Hamburger und Berliner: das wechselhafte Wetter dieser Tage wird euch wahrscheinlich noch
bis zum Ende dieses Sommers treu bleiben, während für alle, die (grob abgeschätzt) südlich der
Mainlinie wohnen der weitere Verlauf des Sommers noch unbestimmt ist, jedenfalls was die Temperaturen
betrifft!

Es ist mir - nach diesen Ergebnissen - rätselhaft, wieso ausgerechnet die SSR so hochgehalten wird
und warum sie ausgerechnet hauptsächlich für den Süden Deutschlands gut gelten soll. Ich habe für
diese Untersuchung ja nicht irgendwelche obskuren Daten benutzt (Quellen siehe Ende dieses Postings),
sondern "hochoffizielle", jedenfalls die besten Reihen, die Europa zu bieten hat. Die SSR kann also
mit den Temperaturen nichts zu tun haben, "gutes" und "schlechtes" Wetter im Sommer folglich nur über
die Regenmengen definiert sein - aber wohin das führt, gerade im Sommer, kann man hier im Forum ja
jeden Tag studieren ("WAHNSINN: 100 mm seit gestern abend hier!!!", "Diese Front war ein schlechter
Witz - 0,gar nixx hier seit gestern abend, wie bisher immer in diesem Sch...sommer").

Eine Möglichkeit, das Versagen der SSR zu erklären, gibt es aber noch. Die obige Tabelle zeigt ja,
dass des öfteren die aktuellen R-Werte der letzten 40 Jahre spürbar von denen des gesamten Zeitraums
abweichen. Das kann angesichts unseres im Prinzip instationären Klimas nicht verwundern. Somit könnte
es also sein, dass die SSR, die ja aus dem Mittelalter stammt, von den Meteorologen irgendwann in den
letzten 100, 150 Jahren verifiziert wurde zu einem Zeitpunkt, als gerade recht hohe Korrelationen R
vorlagen. Die guten Eintreffwahrscheinlichkeiten von anno dazumals wurden dann einfach immer und
immer wieder abgeschrieben und in jedes neue Lehrbuch blind übernommen - niemand machte sich mehr
die Mühe, zu überprüfen, ob die SSR überhaupt noch gültig war/ist.

Um diese Theorie zu überprüfen, kann man "gleitende" Korrelationskoeffizienten R berechnen (so wie
man ja auch gleitende Temperaturmittelwerte oft berechnet) - solche habe ich hier ja schon öfters
vorgestellt. Man berechnet dann z.B. den R-Wert jeweils für einen 40-Jahreszeitraum, startend mit
dem ersten Jahr der Reihe (sagen wir 1900, der erste Zeitraum wäre dann 1900 - 1939) und dann den
Zeitraum immer um ein Jahr verschiebend (1901 - 1940, dann 1902 - 1941 usw.) bis man beim letzten
verfügbaren Jahr angelangt ist. Man kann dann Jahr für Jahr den so berechneten R-Wert auftragen und
erhält eine Kurve, die die zeitliche Entwicklung der R-Werte für die SSR zeigt.

Im folgenden Diagramm habe ich das mal für die Hauptstadt Berlin gemacht (Bild 2):





Eingetragen sind die Kurven für drei verschieden lange Zeiträume, die jeweils zum Berechnen der
gleitenden Korrelationen benutzt wurden. Die Zahlen auf der X-Achse bezeichnen jeweils das
Startjahr eines solchen gleitenden Zeitraums; 1970 bedeutet somit im Falle des 30-Jahres-Fensters,
dass der zugehörige R-Wert (im Beispiel also 0,5) aus dem Zeitraum 1970 - 1999 berechnet wurde.
(Deshalb endet die 40-Jahreskurve auch schon bei 1960 = 1960 - 1999, und die 80-Jahreskurve bei
1921 = 1921 - 2000 - kleine Randfehler, die ein volles Ausschöpfen der Reihe bis 2001 verhindern,
bitte ich zu entschuldigen :-) )

Erwartungsgemäß ändert sich bei einem 80-Jahres-Fenster im Laufe der Zeit nicht allzuviel, aber
bei den 30- und 40-Jahres-Fenstern sieht man doch schon beträchtliche Veränderungen im Laufe der
Zeit. Vor 1950/60 (= 1920 - 1950 bzw. 1920 - 1960 im Bild) war für Berlin die SSR immer nur schlecht
erfüllt, aber seitdem geht es steil mit ihr bergauf! Vielleicht wurde ja der letzte Test der SSR
vor 40, 50 Jahren gemacht, als es tatsächlich für die SSR nicht so gut aussah in Berlin, und seitdem
hat man es versäumt, nochmals nachzuschauen, was aktuell gültig ist.

Wenn dies stimmt, so sollte München, wenn man 50 Jahre zurückgeht, im Gegensatz zu Berlin, einen
recht hohen R-Wert aufweisen; nur so wäre zu erklären, warum in Süddeutschland die SSR gut zutreffen
soll, früher jedenfalls (heutzutage nicht mehr, siehe Tabelle). Also werfen wir mal einen Blick auf
das entsprechende Diagramm von München (Bild 3):





Oh welche Enttäuschung: Auch ein Blick tief in die Vergangenheit rettet die Münchner SSR nicht!
Zwar steigt beim "Rückwärtsgehen" der R-Wert des 40-Jahres-Fensters etwas an, aber mehr als 0,17
wird nie erreicht, und 0,17 ist so klein, dass man irgendwelche Regeln daraus nicht ableiten kann
(außer der, dass es eben keine Regel gibt ...). Naturgemäß zeigt die 30-Jahres-Kurve stärkere
Schwankungen im Laufe der Zeit, aber auch diese Kurve pendelt nur zwischen +0,2 und -0,2 hin und her.
Von der 80-Jahreskurve wollen wir erst gar nicht reden. Kurz und schlecht: für keinen Zeitpunkt
der letzten 120 Jahre läßt sich die SSR in München verifizieren!

Es bleibt somit leider weiter rätselhaft, wie die Siebenschläferregel in die Welt kam. Mit dem
vorliegenden Datenmaterial, jedenfalls für Deutschland, ist sie nicht nachvollziehbar, weder jetzt
noch vor 100 Jahren. Aber jedes Jahr zur Sommerzeit wird sie immer und immer wieder ausgepackt, und
in seriösen Medien wird aber noch extra darauf hingewiesen, dass sie eigentlich nur für den Süden
Deutschlands so richtig gültig ist. Tjaaaaaaa.

Aber noch gebe ich nicht auf. Ein tieferer Blick in die Wetter-Vergangenheit muß her. Also muß man
wieder einmal zur Prager Reihe greifen, geht diese doch immerhin bis 1775 zurück - 100 Jahre mehr,
als die Berliner und Münchner Reihe zu bieten haben. Und das kommt dabei heraus (Bild 4):





Vor 1860 (= 1860 - 1889 bzw. 1899) steigen die R-Werte an und erreichen schließlich um 1830 herum
Werte um 0,4 (40-Jahres-Fenster) bzw. 0,45 (30-Jahres-Fenster). Geht man noch tiefer in die
Vergangenheit, fallen die Werte wieder ab. Somit sind selbst zur Maximumzeit um 1830 herum die
R-Werte nicht gerade beeindruckend hoch. Aber - ein neuer Gedanke - vielleicht muß man die SSR, wenn
man 200 Jahre zurückgeht, vom Zeitpunkt her etwas verschieben? Was passiert, wenn man z.B. die
Temperaturen der zweiten Julidekade mit denen des Zeitraums 21. 7. - 10. 9. vergleicht?
(D.h. ähnlich wie bei der ursprgl. SSR vergleicht man einen 10-Tageszeitraum mit den folgenden
50 Tagen.) Nun, dann erhält man dies (Bild 5):





Wie man leicht sieht, erhält man jetzt um 1830 herum tatsächlich R-Werte um die 0,6, also spürbar
höhere Werte als 10 Tage früher für die "alte" SSR. Sollte ein Wissenschaftler in Prag um 1870
herum dasselbe entdeckt haben, so wäre er aber wohl kaum auf die Idee gekommen, diesen neu entdeckten
Zusammenhang dem Siebenschläfertag zuzuweisen - dazu ist doch die Zeit um Mitte Juli zu weit sowohl
von dem alten als auch dem neuen Siebenschläfertermin entfernt!

Aber vielleicht findet man ja für die letzte Junidekade irgendwann in den letzten 200 Jahren hohe
Korrelationen (zu den folgenden 50 Tagen)? Oder für die zweite Junidekade (Strohhalm-Versuch :-) )?
Oder ... STOP! Statt nun eine Dekade nach der anderen abzuarbeiten, ist es wohl am besten, diese
sogenannte 10-50-Frage ein für allemal zu klären: man untersucht für eine beliebig ausgewählte
Dekade, egal ob erste Januardekade oder zweite Augustdekade, wie gut die Temperaturen dieser Dekade
mit den Temperaturen der folgenden 50 Tage zusammenhängen. Man erhält dann - nach einiger Rechen- und
Zeichenarbeit, ein Bild, auf dessen einer Achse die 36 Dekaden eines Jahres und auf der anderen Achse
die betrachteten Jahre aufgetragen sind. Für Prag sieht das dann so aus (Bild 6):





Diese Bild zeigt für jeden Zeitpunkt und jede Dekade seit 1775 die zugehörigen R-Werte, wenn man
einen gleitenden R-Wert über jeweils 40 Jahre berechnet. Beispiel: Aus dem Bild kann man ablesen,
dass 1827 (= 1827 - 1866 = 40 Jahre) die 20. Dekade (= 11. 7. - 20. 7.) einen R-Wert von nahe 0,6
besitzt. (1-5-Dekadengruppen im Titel ist die Kurzbezeichnung dafür, dass man 1 Dekade mit den 5
direkt folgenden vergleicht.)

Aus so einem Bild kann man nun relativ leicht ablesen, wann welche Dekaden am besten geeignet waren,
um die (mittleren) Tmax-Temperaturen der folgenden 50 Tage vorherzusagen. Wer will, kann sich nun
für die verschiedenen Epochen und Jahreszeiten "Siebenschläferregeln" (damit bezeichne ich hier mal
der Einfachheit halber jede Regel, die einen 10-Tageszeitraum mit einem anschließenden 50-Tageszeitraum
verknüpft) heraussuchen - es gibt ja etliche davon, nämlich alle Gebiete, die rot-dunkelrot sind ...
Und wieder bestätigt sich, was hier im Forum ja schon oft gesagt bzw. gezeigt wurde: Wetterregeln wie
die SSR (oder aber auch Singularitäten) sind nie für die Ewigkeit gemacht, sie gelten - wenn überhaupt -
immer nur für einige Jahrzehnte. Einen soliden Trend kann man aus diesem Bild aber auslesen: Frühling
und Herbst sind denkbar schlecht geeignet für 10-50-Regeln, während Januar und Februar - mit Abstrichen -
fast immer für solche Regeln gut sind, jedenfalls in Prag. Der Sommer hingegen zeigt sich sozusagen
"regel-wechselhaft": der Juli war vor rund 200 Jahren dort für einige Jahrzehnte relativ gut für
Prognosen zu gebrauchen, später brach dann aber eine Saure-Gurken-Zeit an, bevor vor etwa 140 Jahren
August und September anfingen, einige Jahrzehnte lang gute Prognoseergebnisse zu liefern (wobei selbst
ein R-Wert von 0,6 einen noch nicht richtig zu Begeisterungsstürmen hinreissen kann ...).

Aber zurück nach Deutschland und nach München. Die eben auf Prag angewandte Darstellungstechnik kann
man selbstverständlich auch auf die Münchner Tmax-Reihe anwenden - vielleicht entdeckt man ja doch
noch irgendwo eine SSR im Sommer (Bild 7):





Sieht aber leider ziemlich mau aus - weit und breit ist im Juli und Juni keine vernünftige SSR zu
entdecken. Auch in anderen Aspekten ähneln sich die Prager und Münchner Reihen sehr - nicht direkt
überraschend, so weit voneinander entfernt sind beide Städte ja nicht (verglichen zu, sagen wir mal,
der Ausdehnung eines mitteleurop. Sommerhochs oder eines fetten Atlantiktiefs). So zeigt auch die
Münchner Reihe zwischen ca. 1890 und 1930 eine "End-August-Regel": die Temperaturen der letzten
August-Dekade gaben damals oft einen guten Hinweis auf die Temperaturen des Zeitraums 1. September
bis 20. Oktober. In späteren Jahrzehnten aber verschwindet dieser Zusammenhang wieder völlig!


Einen Einwand kann man aber noch ins Feld führen: die SSR greift vielleicht nur bei einem Wechsel
des Witterungscharakters innerhalb der ersten Julidekade und ist deshalb vielleicht gar nicht davon
abhängig, dass die erste Dekade in ihrer Gesamtheit zu warm oder zu kalt ausfällt. Für diesen Fall
aber sind die bisher gezeigten Untersuchungen blind, denn wenn z.B. die erste Hälfte der Dekade (also
die 1. Juli-Pentade) zu warm ausfällt, die zweite Hälfte aber zu kalt, dann erscheint die Gesamtdekade
temperaturmäßig "normal" während doch gerade der womöglich alles entscheidende Wetterwechsel in ihr
stattgefunden hat! Und in den Diagrammen sähe man dann bei normal temperierten ersten Julidekaden eine
wilde scheinbar regellose Streuung der Tmax-Werte des Restsommers. Könnte das also die Lösung des
SSR - Rätsels sein? (Immerhin ähnelt der aktuelle Wetterverlauf doch stark diesem Szenario!)

Um dies zu klären, ist es nötig, die Statistik anstatt auf Dekaden- auf Pentadenbasis zu erstellen.
Für München habe ich das mal gemacht. Am Ende dieses Postings kann man die entsprechenden Tmax-Werte
der Juli- und August-Pentaden für die Jahre 1879 - 2004 finden (Anhang A), und direkt anschliessend
die jeweiligen Anomalien der ersten beiden Julipentaden sowie diejenige des Restsommers (Anhang B).
Jetzt muß man "nur" noch diese Tabellen irgendwie sinnvoll auswerten. Aber bevor ich das (hoffentlich
wirklich sinnvoll :-) ) mache, lohnt es sich, mal ein paar extreme Fälle aus diesen Tabellen heraus zu
picken. Betrachten wir mal z.B. das Jahr 1954: damals war die erste Julidekade in München außerordentlich
kalt, 6. - 10. Juli hatten durchschnittlich nur rund 11° als Tageshöchstwerte und lagen damit rund 11
(in Worten: elf) Grad unter dem normalen mittleren Tmax-Wert dieser Pentade! Kältester Tag mit einem
Tmax von 8,8° war dabei der 9. Juli. Vom 8. - 11. Juli fielen dabei rund 192 mm Regen in München, allein
am 9. mehr als 62 mm! Der verbleibende Restsommer fiel dann auch ca. 1,5 K zu kalt aus - also ein Treffer
der SSR. Ich weiß, es ist eine Abschweifung, aber wegen gewisser Ähnlichkeiten zur aktuellen Situation
sollte man noch einen Blick auf zwei Wetterkarten aus der Reanlaysis-Serie der WZ werfen (Bild 8):





Wenn man die Vortage mitbetrachtet (aus Platzgründen hier weggelassen), so sieht man, dass ein Kaltluft -
Gebiet sich abschnürt und als Kaltlufttropfen von NW nach SO über Deutschland hinwegzieht. Am Folgetag,
dem 9., ergibt sich dann daraus folgende Druckkonstellation (Bild 9):





Höhentief über dem südöstlichen Alpenraum und Jugoslawien, Bodenhoch über Skandinavien, etwas schwach
aussehende Hochdruckbrücke von dort zum Azorenhoch. Hmmmm, wie war noch die Prognose für das
Wochenende?

Interessant auch das Jahr 1957. Da fiel die gesamte erste Julidekade erheblich zu warm aus (+ 7 K),
aber der verbleibende Restsommer war rund 3,2 K zu kalt - Versagen der SSR!? Im Jahre 1896 findet
man dann einen Bilderbuchfall von drastischem Wetterwechsel innerhalb der ersten Julidekade: waren
die ersten fünf Tage noch rund 4,5 K zu kalt (aber nur moderat nass), so fielen die nächsten 5 Tage
rund 3 K zu warm aus. Die entscheidende Wende hin zu einem schönen Hochsommer? Nein, denn der
verbleibende Sommer fiel leider um rund 2,6 K zu kalt aus! Der umgekehrte Fall dann 1929 - damals
war es in der ersten Julipentade rund 3 K zu warm und in der zweiten dafür fast 4 K zu kalt, trotzdem
wurde der verbleibende Sommer mit rund +1,6 K Abweichung noch angenehm warm.

Diese paar Beispiele zeigen, dass nur eine möglichst genaue Auswertung der Tabellen mit penibler
Fallunterscheidung weiterhilft. Dank PC keine unlösbare Aufgabe (selbst ohne PC geht's, nur dann
leider etwas zeitfressend ...).

Zuerst habe ich aus den 124 verfügbaren Jahren (1946 und 1947 leider Datenlücken) die mittleren
Anomalien der ersten beiden Julipentaden sowie des Restsommers berechnet:

Mittlere Anomalie der 1. Pentade = 2.76 K
Mittlere Anomalie der 2. Pentade = 2.79 K
Mittlere Anomalie des Restsommers = 1.17 K

Diese mittleren Anomalien bilden nun die Grundlage für die Einteilung in "zu warme / zu kalte"
und "normale" Pentaden bzw. Restsommer: Weicht das mittlere Tmax einer Pentade mehr als 2,5 K
nach oben oder unten vom Mittel aller 124 Jahre ab, so wird sie als "zu warm" bzw. "zu kalt"
klassifiziert, andernfalls eben als "normal". Ganz analog wird mit dem Restsommer verfahren,
nur das in diesem Fall 1 K Abweichung die Grenze zwischen normal und zu warm/kalt darstellt.
(ich habe nicht die exakten Werte 2,76 bzw. 1,17 gewählt, da man in solchen Statistiken doch
lieber "runde" und damit gut merkbare Grenzwerte bevorzugt ...)

Für alle nur möglichen Kombinationen des Temperaturgepräges der beiden ersten Julipentaden sowie
des Restsommers erhält man dann folgende Statistik:


Pentaden-Anomalie-Limit   =  2.5 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
Restsommer-Anomalie-Limit =  1.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
("zu warm/kalt" bedeutet also, dass Tmax mehr als  2.5 bzw.  1.0 K vom Mittelwert abgewichen ist)

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu warm:  0.8 %  aller Jahre
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu kalt:  0.0 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu warm:  1.6 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu kalt:  7.3 %
Summe zutreffender SSR =  9.7 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu kalt:  4.0 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu warm:  2.4 %
Summe invertierter SSR =  8.1 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer normal :  1.6 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer normal :  0.8 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer normal :  1.6 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer normal :  2.4 %
Summe unbestimmter SSR =  6.5 %

Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu warm:  7.3 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu kalt:  5.6 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer normal : 19.4 %
Summe indifferenter SSR = 32.3 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm    + Restsommer zu warm:  5.6 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt    + Restsommer zu kalt:  3.2 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm    + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt    + Restsommer zu warm:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 kalt/warm  + Restsommer normal : 11.3 %
Summe fragwürdig zutreffender SSR = 23.4 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm     + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt     + Restsommer zu warm:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm     + Restsommer zu warm:  3.2 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt     + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 1 normal, 2 kalt/warm   + Restsommer normal : 12.1 %
Summe fragwürdig invertierter SSR = 20.2 %


Gesamt-Summe aller Pentaden - SSR - Gruppen = 100.00 %

Das sind 27 mögliche Fälle und damit - ich gebe es zu - erhält man eine auf den ersten Blick etwas
verwirrende Statistik. Aber wenn man sich die Zeit nimmt und sie etwas eingehender studiert, dann
kommt doch recht schnell Klarheit (naja, mehr oder weniger) auf. In der ersten Gruppe sind die
Fälle gesammelt, die man als "kräftige SSR" bezeichnen könnte: markante Abweichungen der Tmax-Werte
der ersten Julidekade vom Mittel oder aber deutlicher Temperatursprung im Verlauf dieser Dekade.
Und der Restsommer folgt dem so vorgegebenen Trend. In rund 10 % aller Jahre ist dies der Fall.
Die zweite Gruppe ähnelt sehr der ersten, nur dass nun der Restsommer eben nicht dem
vorgegebenen Trend folgt! Somit also eine klare Verletzung der SSR vorliegt - in rund 8 % aller
Jahre ist dies der Fall. "Kräftige SSR" und "Kräftige Anti-SSR" sind somit annähernd gleich häufig.
Wobei "häufig" nicht ganz das richtige Wort ist, denn in 82 % aller Jahre herrschen andere Verhältnisse!

Ich will jetzt nicht bis zur Erschöpfung auch des willigsten Forumslesers diese Tabelle endlos
ausdiskutieren - schließlich kann ja jeder die Zahlen selbst lesen und entsprechend deuten! Nur eine
Anmerkung noch dazu: die Kombination, dass zumindest eine der beiden Pentaden normal ausfällt und
gleichzeitig auch der Restsommer normaltemperiert ist, findet in rund 43 % aller Jahre statt ...

Man kann mir natürlich widersprechen, aber ich vermag aus dieser Statistik für München - wo die SSR
doch so gut gelten soll - keinerlei Bestätigung der Siebenschläferregel herauszulesen, weder für die
Jahre mit durchgehend zu kalten/warmen ersten Julidekaden noch für die Jahre mit mehr oder weniger
deutlicher Änderung des Temperaturgepräges während dieser ersten Dekade. Im Prinzip bestätigt diese
Statistik nur das traurige Aussehen des entsprechenden Streudiagramms für München (siehe oben).
Und wer meint, es läge vielleicht an der Grenzziehung zwischen "normalen" und "zu warmen/kalten"
Pentaden - bitte sehr, in Anhang C sind die Statistiken für Pentadengrenzen zwischen 0,5 und 4 K
zu finden. (Dort sieht man dann auch, dass der Fall, in dem beide Julidekaden deutlich zu kalt
ausfallen und dann ebenso der Rest des Sommers, mit zunehmend größer werdender Anomalie-Grenze gegenüber
dem Fall gewinnt, dass dann der Sommer trotzdem zu warm ausfällt - dies könnte man als solide SSR nehmen,
dummerweise bleiben aus all den 124 Jahren dann nur noch einige wenige Jahre übrig, wo diese verschärfte
Regel dann noch greifen könnte ...)


FAZIT:

Jede Art der Siebenschläfer - Regel, die Temperaturprognosen macht, ist für den Süden Deutschlands
völlig unbrauchbar und eingeschränkt anwendbar nur in der Nordhälfte - dort aber auch erst in den
letzten 30, 40 Jahren und vorher eben nicht!

Restriktivere Formulierungen der SSR, wie die von F. Baur z.B.,

"Wenn vom Zeitraum 16.bis 27.Juni zum Zeitraum 28.bis 9.Juli die
Luftdruck-Differenz Potsdam - Stykkisholm (Island) um mehr als 6,0 hPa
zunimmt,der mittlere Luftdruck in Potsdam vom 28.Juni bis 9.Juli
mindestens 1015,0 hPa und die Abweichung der Luftdruckdifferenz Potsdam -
Stykkisholm in diesem Zeitraum mehr als +3,0 hPa beträgt,dann kann mit
sehr großer Eintreffwahrscheinlichkeit ein im Großen und Ganzen zu
trockener Hochsommer in Deutschland erwartet werden."

(Danke an Karl-Heinz Braun für die Zusendung dieser Regel!)



beziehen sich zum einen auch gar nicht (direkt) auf die Temperatur (eher auf den Niederschlag) und
grenzen zum anderen die mögliche Anwendbarkeit auf nur wenige Jahre ein, was ihre Brauchbarkeit
natürlich stark einschränkt.

Sicher sollten auch solche Regeln einmal näher untersucht bzw. überprüft werden, aber mir ging es
diesmal ja nur um DIE SSR, wie sie dieser Tage und das alle Jahre wieder landauf landab in Presse,
Funk, Fernsehen und Internet zu hören/lesen ist. Woher diese Regel kommt, ist mir aber nun
völlig schleierhaft - das reale Wettergeschehen jedenfalls gibt sie nicht her. Nun ja, angeblich
hat man ja auch über 2000 Jahre hinweg unbesehen der Aussage geglaubt, dass ein schwerer Stein
schneller zu Boden fällt als ein leichter, solange bis Galilei auf den schiefen Turm von Pisa stieg
und mal einige Steine auf den Boden fallen ließ ... Aber auch das soll ja nur eine Legende sein.

SEUFZ - Märchen wohin man schaut, von den Pisa-Steinen bis hin zur Siebenschläferregel. Da kann man
nur hoffen, dass die von mir benutzten Messreihen auch wirklich gemessen wurden und nicht einfach
frei erfunden sind ...................

Viele Grüße,
Wolfgang


PS:

Alle benutzten Zeitreihen stammen aus folgender Quelle:

ECA - "European Climate Assessment", eine Kooperation
mehrerer Dutzend Wetterdienste Europas, darunter auch der DWD. Für
zahlreiche europäische Städte findet man frei benutzbare
Tagesreihen, sofern man die Quelle wie folgt angibt:

Klein Tank, A.M.G. and Coauthors, 2002. Daily dataset of
20th-century surface air temperature and precipitation series for the
European Climate assessment.


Int. J. of Climatol., 22, 1441-1453.

Data and metadata available at [eca.knmi.nl];

Alle Diagramme und Bilder entstammen meiner Eigenproduktion, mit Ausnahme der
Bilder 8 und 9; diese sind Reanalysis-Bilder, wie sie hier in der WZ zur Verfügung
gestellt werden.





A N H A N G  A:

# Werte für München
# Periode: 1879 - 2004
# Tmax-Pentadenwerte Juli + August  (Pentaden 37 - 48 im Jahresverlauf)
#
#Jahre | Mittelwerte:
#------|-----------------------------------------------------------------------------------
  124  | 22.67  22.53  23.07  23.12  23.33  23.35  23.40  23.30  23.00  22.58  21.88  21.47

 Jahr |  37     38     39     40     41     42     43     44     45     46     47     48
------|-----------------------------------------------------------------------------------
 1879 | 19.56  17.94  17.64  21.24  19.56  23.40  29.02  22.28  22.32  20.48  24.42  24.92
 1880 | 21.88  23.70  23.48  29.16  23.34  25.10  20.82  18.88  19.92  23.20  22.18  21.48
 1881 | 26.46  24.70  26.08  30.34  25.38  24.15  27.66  27.52  21.50  20.62  24.42  19.67
 1882 | 20.82  23.28  21.78  24.98  24.80  16.12  17.90  19.20  25.16  19.10  19.96  17.62
 1883 | 27.18  27.76  25.48  16.70  17.72  18.08  20.02  21.42  23.72  18.28  24.02  24.75
 1884 | 25.72  24.86  28.70  25.88  21.90  17.38  26.10  24.26  25.54  21.26  20.78  17.33
 1885 | 21.66  24.76  26.52  25.14  21.70  22.37  24.38  24.08  23.88  19.14  18.42  21.35
 1886 | 22.52  23.08  21.86  24.14  27.62  22.40  19.66  24.08  21.08  20.22  23.40  24.33
 1887 | 27.00  22.98  26.54  26.06  25.14  27.82  22.32  26.44  22.28  19.36  17.84  25.10
 1888 | 17.34  19.84  17.94  21.06  25.76  21.75  17.78  19.52  28.08  19.56  20.76  20.05
 1889 | 21.46  24.50  26.40  21.14  21.78  19.03  25.64  22.78  17.12  24.24  17.56  19.30
 1890 | 21.12  19.30  19.62  24.86  20.40  23.70  22.52  23.18  23.52  28.54  20.66  17.43
 1891 | 24.16  19.78  21.46  24.58  20.30  21.87  18.00  19.86  22.50  20.72  18.16  22.57
 1892 | 23.08  25.00  21.22  17.66  19.12  24.37  19.36  23.64  25.12  32.24  28.46  25.08
 1893 | 26.28  25.74  21.82  21.12  24.70  20.10  21.26  21.14  23.68  28.34  27.84  18.43
 1894 | 25.06  24.94  23.72  21.04  29.56  22.48  21.70  24.12  18.88  17.86  24.44  25.55
 1895 | 24.20  20.50  23.74  26.04  23.72  27.42  21.02  21.98  21.66  21.26  25.08  23.80
 1896 | 18.14  25.62  24.04  21.08  20.94  23.38  20.48  17.72  20.26  19.80  18.22  16.85
 1897 | 25.46  24.24  21.94  24.22  22.48  17.15  22.40  23.02  24.88  21.36  20.46  22.30
 1898 | 20.70  17.72  19.30  25.32  23.36  20.52  23.52  24.34  24.20  29.24  25.76  22.77
 1899 | 17.82  18.64  24.80  24.54  26.46  23.18  26.44  24.24  23.56  21.22  20.92  25.12
 1900 | 23.48  14.96  24.44  29.20  26.86  28.23  22.04  21.80  18.92  25.10  24.78  20.55
 1901 | 20.82  23.22  25.66  24.60  23.56  23.45  21.86  23.00  23.82  21.40  22.38  18.85
 1902 | 23.20  26.56  21.70  22.96  19.96  24.47  20.40  23.66  16.00  24.54  21.32  23.58
 1903 | 25.02  15.78  23.16  25.92  20.10  20.53  21.96  22.72  23.90  17.52  25.56  22.58
 1904 | 23.72  26.64  26.98  28.84  29.22  23.83  26.50  25.34  26.10  24.36  18.36  20.18
 1905 | 32.46  24.26  24.16  23.56  24.82  27.30  27.26  23.82  21.04  24.08  23.18  18.87
 1906 | 22.02  21.44  18.86  25.96  23.96  25.22  28.14  23.80  23.50  18.28  25.34  20.63
 1907 | 21.58  19.58  16.06  21.70  23.18  23.17  24.12  27.00  26.26  21.06  17.14  24.65
 1908 | 24.58  22.00  25.28  19.74  20.94  26.02  21.90  20.90  17.76  19.10  23.16  20.18
 1909 | 16.80  17.82  17.62  22.04  25.44  21.70  19.78  25.32  24.40  24.34  21.44  18.25
 1910 | 18.26  17.60  22.32  23.54  23.78  22.57  21.44  19.12  21.26  24.66  22.94  20.55
 1911 | 21.18  24.26  24.70  25.72  30.74  31.70  26.92  28.30  25.72  24.82  26.78  23.87
 1912 | 19.16  22.42  25.90  23.20  20.30  24.20  22.62  17.54  16.18  20.56  18.04  19.63
 1913 | 18.32  17.66  21.34  17.86  17.04  23.03  23.50  17.52  16.90  19.28  22.12  22.03
 1914 | 23.64  20.72  25.78  19.64  23.78  17.55  24.62  21.80  26.64  20.06  21.72  23.30
 1915 | 23.20  26.18  22.16  21.08  23.20  20.70  21.36  23.62  21.74  16.94  18.40  21.60
 1916 | 24.20  23.08  18.64  19.16  22.40  24.22  24.22  22.72  22.78  20.24  18.86  20.85
 1917 | 21.24  20.68  21.48  24.52  22.78  26.48  20.64  22.70  23.72  23.80  23.38  20.08
 1918 | 15.34  21.88  23.94  28.72  23.24  18.60  20.66  18.08  20.46  22.64  26.76  19.78
 1919 | 17.70  21.50  18.66  20.82  17.36  20.33  21.68  22.42  26.24  27.22  22.56  22.37
 1920 | 22.86  23.04  22.92  29.08  26.08  18.97  25.72  23.22  21.28  23.12  16.58  14.72
 1921 | 19.06  22.90  28.88  26.56  28.80  31.07  28.92  29.00  21.72  23.12  19.60  22.30
 1922 | 26.18  25.20  19.38  16.42  23.30  21.13  21.90  24.06  24.26  19.90  22.38  23.67
 1923 | 22.00  27.38  30.60  23.02  25.64  23.12  23.70  29.42  27.54  20.46  23.22  21.70
 1924 | 25.80  22.64  25.90  23.34  22.94  18.08  20.62  22.12  22.48  19.42  16.86  16.50
 1925 | 22.98  19.96  19.34  25.76  26.08  21.92  20.80  26.22  22.34  23.00  22.18  19.10
 1926 | 21.34  21.00  23.02  26.38  23.18  16.55  20.36  18.52  23.18  25.12  24.02  22.63
 1927 | 23.92  25.60  23.64  22.82  22.22  24.77  26.34  27.10  21.88  19.72  21.44  20.38
 1928 | 26.88  24.14  30.78  27.52  26.16  27.78  25.90  23.18  27.58  21.08  22.66  22.03
 1929 | 25.50  18.56  24.70  30.08  31.42  20.82  21.28  22.34  23.18  22.48  19.78  27.98
 1930 | 29.94  23.08  17.20  22.34  21.10  20.77  22.88  17.02  18.62  20.74  24.16  26.53
 1931 | 27.06  22.68  25.52  19.70  23.70  23.43  28.64  22.66  17.92  22.32  18.88  19.55
 1932 | 24.04  23.48  25.28  21.94  21.36  24.40  19.58  23.46  28.94  30.80  25.84  26.10
 1933 | 22.16  25.84  23.64  21.36  24.92  26.82  21.02  29.16  26.08  26.10  18.46  22.65
 1934 | 23.24  27.96  24.02  26.02  24.22  25.43  21.04  22.36  19.60  25.04  25.82  19.60
 1935 | 24.74  21.46  26.94  26.06  21.92  22.42  22.40  25.46  21.70  21.38  25.34  20.95
 1936 | 22.92  25.00  20.76  26.70  22.34  21.12  19.44  23.12  21.26  25.44  22.98  22.03
 1937 | 24.98  24.16  21.10  23.72  24.60  21.70  22.22  28.22  24.08  20.08  18.72  21.58
 1938 | 19.20  22.08  21.12  22.30  24.58  26.92  28.28  24.58  18.38  24.98  16.10  19.12
 1939 | 21.28  24.74  22.98  24.68  18.82  22.80  22.80  20.62  22.14  22.24  26.48  25.73
 1940 | 23.92  23.90  24.42  23.50  23.42  20.63  24.30  25.58  20.82  19.48  14.24  19.40
 1941 | 22.42  25.86  28.58  19.76  23.78  21.12  22.26  16.56  24.14  22.46  21.02  21.05
 1942 | 26.08  27.06  18.14  17.96  21.42  23.05  22.66  20.10  21.96  25.36  22.10  28.48
 1943 | 23.36  17.76  21.80  27.14  22.94  28.57  30.70  20.34  23.96  31.08  28.02  21.72
 1944 | 20.56  25.50  20.32  22.64  19.74  22.58  19.94  25.18  27.28  27.20  29.80  26.55
 1945 | 17.20  25.58  25.98  27.00  29.82  26.08  20.80  22.20  21.04  20.18  21.92  25.93
 1948 | 15.28  14.42  18.32  18.68  23.96  27.60  25.48  23.46  16.84  22.18  22.36  19.55
 1949 | 22.40  22.78  27.92  21.90  22.22  27.70  26.28  28.82  14.64  18.64  24.28  24.15
 1950 | 30.50  23.66  23.36  25.12  25.02  24.02  19.52  23.58  21.68  20.92  26.88  23.67
 1951 | 22.72  24.84  26.02  19.62  19.48  23.97  26.22  21.38  22.10  21.84  19.08  25.22
 1952 | 32.58  26.86  26.80  22.72  25.08  23.33  27.54  26.88  32.52  18.60  18.84  25.78
 1953 | 22.44  22.42  20.38  24.46  26.50  22.98  19.40  20.16  26.26  24.04  19.64  21.97
 1954 | 18.14  11.20  20.58  19.00  24.32  21.25  25.80  21.80  22.94  20.04  17.68  19.52
 1955 | 22.18  15.72  21.96  26.84  22.10  19.00  19.52  17.50  22.42  22.00  23.64  22.88
 1956 | 22.42  25.70  21.66  20.38  19.86  23.67  19.28  22.30  20.80  23.10  17.80  19.67
 1957 | 30.84  28.78  19.96  18.52  16.48  19.02  23.22  26.12  20.72  17.64  19.24  15.55
 1958 | 19.40  20.86  27.56  24.20  18.18  25.98  24.04  23.04  23.32  25.50  20.42  23.55
 1959 | 21.50  27.58  26.58  21.44  24.42  22.48  18.06  24.40  20.84  19.68  25.74  20.95
 1960 | 18.04  19.18  21.36  21.08  17.26  23.10  19.92  18.84  20.16  20.16  25.04  23.00
 1961 | 24.98  19.54  22.36  17.36  20.84  21.55  24.10  25.70  19.72  17.06  20.22  26.37
 1962 | 15.04  21.84  21.70  21.38  25.34  23.68  27.08  22.82  28.86  21.94  22.22  23.85
 1963 | 23.26  22.74  21.64  26.50  28.74  21.25  28.08  21.66  22.26  20.00  18.56  18.88
 1964 | 20.38  22.36  24.98  30.74  25.58  27.33  22.12  22.72  20.24  22.54  20.62  24.90
 1965 | 17.98  17.80  26.86  20.94  22.04  19.08  20.58  23.66  20.98  24.04  20.20  16.87
 1966 | 24.58  19.00  22.42  17.60  19.50  20.15  20.70  21.74  28.06  17.64  15.94  16.88
 1967 | 24.70  21.68  26.96  28.34  24.74  26.08  25.00  23.26  19.68  23.72  22.60  22.98
 1968 | 26.20  28.32  21.74  15.78  17.64  21.50  22.34  18.54  18.52  19.44  22.00  20.78
 1969 | 24.74  18.06  18.40  26.66  27.06  26.93  27.26  25.16  24.64  21.10  16.04  15.45
 1970 | 16.88  25.64  26.34  15.94  24.62  23.95  26.54  23.32  22.12  22.00  16.72  23.18
 1971 | 20.26  26.84  25.72  20.22  25.04  27.93  27.36  26.86  26.30  25.68  20.38  21.50
 1972 | 19.56  26.06  15.76  28.44  27.24  19.83  19.68  28.16  29.30  16.70  18.34  20.55
 1973 | 26.66  23.16  22.70  20.76  17.56  18.77  23.22  26.34  26.52  27.08  23.80  22.10
 1974 | 21.68  20.08  23.72  17.50  19.80  25.42  27.20  20.30  24.90  26.24  21.84  20.98
 1975 | 18.52  24.90  25.74  22.94  21.60  22.68  26.04  25.94  21.18  22.38  18.08  18.62
 1976 | 28.50  25.98  25.98  28.62  17.34  19.52  18.56  21.30  21.28  18.86  19.56  21.30
 1977 | 24.22  23.56  22.94  21.48  22.46  21.47  21.06  22.08  20.06  20.82  16.92  21.67
 1978 | 19.40  14.92  22.28  20.82  20.12  26.63  24.20  19.42  20.02  21.12  23.62  16.05
 1979 | 15.26  19.04  20.86  22.12  19.92  24.95  23.52  23.54  22.04  19.76  18.86  17.42
 1980 | 16.26  18.54  17.10  18.58  20.94  24.25  28.56  23.74  21.14  22.44  19.00  21.90
 1981 | 22.58  25.20  21.74  16.84  19.76  20.87  27.82  24.38  23.24  22.16  17.60  19.43
 1982 | 23.50  24.82  27.14  25.06  24.26  19.80  23.36  21.40  26.42  21.82  19.70  19.37
 1983 | 22.78  26.58  25.84  29.26  27.70  31.60  19.10  20.92  22.48  25.38  25.12  24.68
 1984 | 16.58  24.98  25.74  17.16  23.56  22.20  23.70  21.42  18.64  22.12  23.54  21.42
 1985 | 22.06  21.58  25.66  25.58  24.04  26.53  24.32  21.46  28.12  21.62  25.52  18.85
 1986 | 26.54  18.40  17.92  20.80  22.58  26.68  26.64  25.64  23.50  24.70  20.30  18.03
 1987 | 25.08  23.94  26.46  22.34  21.84  18.50  17.40  17.62  22.22  24.52  25.64  21.32
 1988 | 24.20  22.44  22.70  20.90  28.06  24.12  22.30  26.28  28.46  25.80  18.12  20.60
 1989 | 21.02  26.24  20.06  20.76  26.98  22.53  18.60  23.98  26.64  25.60  25.90  16.92
 1990 | 20.04  18.98  22.46  23.10  25.18  27.05  28.10  22.38  27.94  23.48  22.96  25.93
 1991 | 25.42  26.62  26.50  23.16  23.58  22.20  20.50  27.80  26.76  23.50  24.50  22.42
 1992 | 22.98  22.50  20.58  27.22  26.82  28.62  29.28  31.76  22.46  30.24  26.40  29.17
 1993 | 27.42  22.18  15.40  22.40  20.36  23.33  27.28  20.96  25.96  25.60  22.14  15.78
 1994 | 30.36  22.32  26.88  25.70  28.78  30.48  30.38  29.90  21.04  21.70  24.88  23.68
 1995 | 24.34  28.32  28.30  25.62  27.10  26.90  27.92  22.88  24.86  22.00  23.88  15.40
 1996 | 22.04  15.58  24.18  21.28  24.56  25.13  22.92  23.56  19.88  23.68  23.20  19.33
 1997 | 20.46  20.36  23.94  20.34  21.12  23.87  23.22  25.74  27.80  23.90  26.40  22.88
 1998 | 20.02  18.30  23.32  26.36  27.70  23.23  23.02  29.36  29.46  27.16  19.76  17.85
 1999 | 28.90  20.32  21.60  25.52  20.34  24.67  25.80  26.54  20.52  19.40  22.30  22.08
 2000 | 24.72  20.10  15.40  18.32  23.22  22.20  21.90  21.26  28.46  28.22  25.16  21.48
 2001 | 23.34  25.66  23.92  17.46  24.48  27.75  25.54  21.06  24.00  26.64  24.50  22.58
 2002 | 22.96  25.66  22.10  21.70  22.68  24.77  23.36  20.98  18.92  25.42  23.78  24.18
 2003 | 21.94  24.18  26.68  27.72  26.94  25.12  30.24  33.10  31.42  27.32  27.70  23.72
 2004 | 21.54  20.42  17.26  26.76  25.90  23.17  27.74  28.00  23.60  25.04  21.68  20.98




A N H A N G  B:

# Werte für München
# Periode: 1879 - 2004
# Tmax-Anomalien der ersten beiden Juli-Pentaden (P1 und P2, Spalten 2 und 3)
# Tmax-Anomalien des Restsommers (11. 7. - 31. 8., Spalte 5)
#

        |      T-Anomalie   | T-Differenz| T-Anomalie
  Jahr  |    P1         P2  |     P2-P1  | Restsommer
--------|---------------------------------------------
 1879   |  -3.11      -4.59      -1.62      -0.32
 1880   |  -0.79       1.17       1.82      -0.09
 1881   |   3.79       2.17      -1.76       1.88
 1882   |  -1.85       0.75       2.46      -2.19
 1883   |   4.51       5.23       0.58      -1.83
 1884   |   3.05       2.33      -0.86       0.06
 1885   |  -1.01       2.23       3.10      -0.15
 1886   |  -0.15       0.55       0.56       0.03
 1887   |   4.33       0.45      -4.02       1.04
 1888   |  -5.33      -2.69       2.50      -1.62
 1889   |  -1.21       1.97       3.04      -1.35
 1890   |  -1.55      -3.23      -1.82      -0.41
 1891   |   1.49      -2.75      -4.38      -1.85
 1892   |   0.41       2.47       1.92       0.78
 1893   |   3.61       3.21      -0.54      -0.01
 1894   |   2.39       2.41      -0.12       0.09
 1895   |   1.53      -2.03      -3.70       0.72
 1896   |  -4.53       3.09       7.48      -2.57
 1897   |   2.79       1.71      -1.22      -0.83
 1898   |  -1.97      -4.81      -2.98       0.98
 1899   |  -4.85      -3.89       0.82       1.20
 1900   |   0.81      -7.57      -8.52       1.34
 1901   |  -1.85       0.69       2.40       0.01
 1902   |   0.53       4.03       3.36      -0.99
 1903   |   2.35      -6.75      -9.24      -0.45
 1904   |   1.05       4.11       2.92       2.12
 1905   |   9.79       1.73      -8.20       0.96
 1906   |  -0.65      -1.09      -0.58       0.52
 1907   |  -1.09      -2.95      -2.00      -0.42
 1908   |   1.91      -0.53      -2.58      -1.35
 1909   |  -5.87      -4.71       1.02      -0.82
 1910   |  -4.41      -4.93      -0.66      -0.63
 1911   |  -1.49       1.73       3.08       4.08
 1912   |  -3.51      -0.11       3.26      -2.03
 1913   |  -4.35      -4.87      -0.66      -2.79
 1914   |   0.97      -1.81      -2.92      -0.36
 1915   |   0.53       3.65       2.98      -1.77
 1916   |   1.53       0.55      -1.12      -1.44
 1917   |  -1.43      -1.85      -0.56       0.11
 1918   |  -7.33      -0.65       6.54      -0.56
 1919   |  -4.97      -1.03       3.80      -0.88
 1920   |   0.19       0.51       0.18      -0.68
 1921   |  -3.61       0.37       3.84       3.15
 1922   |   3.51       2.67      -0.98      -1.21
 1923   |  -0.67       4.85       5.38       1.99
 1924   |   3.13       0.11      -3.16      -2.02
 1925   |   0.31      -2.57      -3.02      -0.18
 1926   |  -1.33      -1.53      -0.34      -0.55
 1927   |   1.25       3.07       1.68       0.18
 1928   |   4.21       1.61      -2.74       2.62
 1929   |   2.83      -3.97      -6.94       1.56
 1930   |   7.27       0.55      -6.86      -1.71
 1931   |   4.39       0.15      -4.38      -0.62
 1932   |   1.37       0.95      -0.56       1.92
 1933   |  -0.51       3.31       3.68       1.17
 1934   |   0.57       5.43       4.72       0.47
 1935   |   2.07      -1.07      -3.28       0.61
 1936   |   0.25       2.47       2.08      -0.33
 1937   |   2.31       1.63      -0.82      -0.25
 1938   |  -3.47      -0.45       2.88      -0.21
 1939   |  -1.39       2.21       3.46       0.08
 1940   |   1.25       1.37      -0.02      -1.27
 1941   |  -0.25       3.33       3.44      -0.78
 1942   |   3.41       4.53       0.98      -0.73
 1943   |   0.69      -4.77      -5.60       2.78
 1944   |  -2.11       2.97       4.94       1.27
 1945   |  -5.47       3.05       8.38       1.25
 1948   |  -7.39      -8.11      -0.86      -1.01
 1949   |  -0.27       0.25       0.38       0.80
 1950   |   7.83       1.13      -6.84       0.53
 1951   |   0.05       2.31       2.12      -0.36
 1952   |   9.91       4.33      -5.72       1.96
 1953   |  -0.23      -0.11      -0.02      -0.27
 1954   |  -4.53     -11.33      -6.94      -1.56
 1955   |  -0.49      -6.81      -6.46      -1.06
 1956   |  -0.25       3.17       3.28      -2.00
 1957   |   8.17       6.25      -2.06      -3.20
 1958   |  -3.27      -1.67       1.46       0.73
 1959   |  -1.17       5.05       6.08      -0.39
 1960   |  -4.63      -3.35       1.14      -1.86
 1961   |   2.31      -2.99      -5.44      -1.32
 1962   |  -7.63      -0.69       6.80       1.04
 1963   |   0.59       0.21      -0.52      -0.09
 1964   |  -2.29      -0.17       1.98       1.33
 1965   |  -4.69      -4.73      -0.18      -1.33
 1966   |   1.91      -3.53      -5.58      -2.79
 1967   |   2.03      -0.85      -3.02       1.49
 1968   |   3.53       5.79       2.12      -3.02
 1969   |   2.07      -4.47      -6.68       0.02
 1970   |  -5.79       3.11       8.76      -0.38
 1971   |  -2.41       4.31       6.58       1.85
 1972   |  -3.11       3.53       6.50      -0.45
 1973   |   3.99       0.63      -3.50       0.04
 1974   |  -0.99      -2.45      -1.60      -0.06
 1975   |  -4.15       2.37       6.38      -0.33
 1976   |   5.83       3.45      -2.52      -1.62
 1977   |   1.55       1.03      -0.66      -1.75
 1978   |  -3.27      -7.61      -4.48      -1.42
 1979   |  -7.41      -3.49       3.78      -1.55
 1980   |  -6.41      -3.99       2.28      -1.09
 1981   |  -0.09       2.67       2.62      -1.47
 1982   |   0.83       2.29       1.32      -0.02
 1983   |   0.11       4.05       3.80       2.36
 1984   |  -6.09       2.45       8.40      -0.90
 1985   |  -0.61      -0.95      -0.48       1.32
 1986   |   3.87      -4.13      -8.14      -0.17
 1987   |   2.41       1.41      -1.14      -1.06
 1988   |   1.53      -0.09      -1.76       0.88
 1989   |  -1.65       3.71       5.22      -0.05
 1990   |  -2.63      -3.55      -1.06       2.01
 1991   |   2.75       4.09       1.20       1.24
 1992   |   0.31      -0.03      -0.48       4.40
 1993   |   4.75      -0.35      -5.24      -0.93
 1994   |   7.69      -0.21      -8.04       3.49
 1995   |   1.67       5.79       3.98       1.64
 1996   |  -0.63      -6.95      -6.46      -0.08
 1997   |  -2.21      -2.17      -0.10       1.07
 1998   |  -2.65      -4.23      -1.72       1.87
 1999   |   6.23      -2.21      -8.58       0.03
 2000   |   2.05      -2.43      -4.62      -0.29
 2001   |   0.67       3.13       2.32       0.94
 2002   |   0.29       3.13       2.70      -0.06
 2003   |  -0.73       1.65       2.24       5.15
 2004   |  -1.13      -2.11      -1.12       1.16

Mittlere Anomalie der 1. Pentade  =  2.76
Mittlere Anomalie der 2. Pentade  =  2.79
Mittlere Anomalie des Restsommers =  1.17



A N H A N G  C:

# Werte für München
# Periode: 1879 - 2004
# Auswertung der Tabellen in A und B

N =   1    Pentaden-Anomalie-Limit   =  0.5 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           Restsommer-Anomalie-Limit =  1.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           ("zu warm/kalt" bedeutet also, dass Tmax mehr als  0.5 bzw.  1.0 K vom Mittelwert abgewichen ist)

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu warm:  5.6 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu kalt:  3.2 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu warm:  5.6 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu kalt:  7.3 %
Summe zutreffender SSR = 21.8 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu warm:  3.2 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu kalt:  8.9 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu warm:  5.6 %
Summe invertierter SSR = 20.2 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer normal :  8.1 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer normal :  6.5 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer normal : 11.3 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer normal : 11.3 %
Summe unbestimmter SSR = 37.1 %

Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu kalt:  0.0 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer normal :  1.6 %
Summe indifferenter SSR =  2.4 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm    + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt    + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm    + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt    + Restsommer zu warm:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 kalt/warm  + Restsommer normal :  4.0 %
Summe fragwürdig zutreffender SSR =  8.1 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm     + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt     + Restsommer zu warm:  0.0 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm     + Restsommer zu warm:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt     + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 1 normal, 2 kalt/warm   + Restsommer normal :  6.5 %
Summe fragwürdig invertierter SSR = 10.5 %


Gesamt-Summe aller Pentaden - SSR - Gruppen = 100.00 %

 ******************************************************************************************************



N =   2    Pentaden-Anomalie-Limit   =  1.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           Restsommer-Anomalie-Limit =  1.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           ("zu warm/kalt" bedeutet also, dass Tmax mehr als  1.0 bzw.  1.0 K vom Mittelwert abgewichen ist)

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu warm:  3.2 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu warm:  4.8 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu kalt:  7.3 %
Summe zutreffender SSR = 17.7 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu kalt:  6.5 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu warm:  4.0 %
Summe invertierter SSR = 12.9 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer normal :  6.5 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer normal :  5.6 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer normal :  7.3 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer normal :  8.1 %
Summe unbestimmter SSR = 27.4 %

Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu warm:  1.6 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu kalt:  0.0 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer normal :  4.0 %
Summe indifferenter SSR =  5.6 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm    + Restsommer zu warm:  3.2 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt    + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm    + Restsommer zu kalt:  3.2 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt    + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 kalt/warm  + Restsommer normal :  5.6 %
Summe fragwürdig zutreffender SSR = 15.3 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm     + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt     + Restsommer zu warm:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm     + Restsommer zu warm:  3.2 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt     + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 1 normal, 2 kalt/warm   + Restsommer normal : 12.1 %
Summe fragwürdig invertierter SSR = 21.0 %


Gesamt-Summe aller Pentaden - SSR - Gruppen = 100.00 %

 ******************************************************************************************************



N =   3    Pentaden-Anomalie-Limit   =  1.5 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           Restsommer-Anomalie-Limit =  1.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           ("zu warm/kalt" bedeutet also, dass Tmax mehr als  1.5 bzw.  1.0 K vom Mittelwert abgewichen ist)

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu warm:  4.0 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu kalt:  7.3 %
Summe zutreffender SSR = 15.3 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu kalt:  4.0 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu warm:  3.2 %
Summe invertierter SSR =  8.9 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer normal :  4.0 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer normal :  4.8 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer normal :  5.6 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer normal :  4.8 %
Summe unbestimmter SSR = 19.4 %

Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer normal :  5.6 %
Summe indifferenter SSR =  8.9 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm    + Restsommer zu warm:  4.8 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt    + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm    + Restsommer zu kalt:  4.8 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt    + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 kalt/warm  + Restsommer normal :  8.1 %
Summe fragwürdig zutreffender SSR = 21.8 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm     + Restsommer zu kalt:  3.2 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt     + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm     + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt     + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 1 normal, 2 kalt/warm   + Restsommer normal : 16.1 %
Summe fragwürdig invertierter SSR = 25.8 %


Gesamt-Summe aller Pentaden - SSR - Gruppen = 100.00 %

 ******************************************************************************************************



N =   4    Pentaden-Anomalie-Limit   =  2.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           Restsommer-Anomalie-Limit =  1.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           ("zu warm/kalt" bedeutet also, dass Tmax mehr als  2.0 bzw.  1.0 K vom Mittelwert abgewichen ist)

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu kalt:  7.3 %
Summe zutreffender SSR = 12.9 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu kalt:  4.0 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu warm:  3.2 %
Summe invertierter SSR =  8.9 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer normal :  3.2 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer normal :  4.0 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer normal :  3.2 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer normal :  2.4 %
Summe unbestimmter SSR = 12.9 %

Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu warm:  4.0 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu kalt:  4.8 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer normal :  9.7 %
Summe indifferenter SSR = 18.5 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm    + Restsommer zu warm:  4.0 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt    + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm    + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt    + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 kalt/warm  + Restsommer normal :  9.7 %
Summe fragwürdig zutreffender SSR = 21.0 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm     + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt     + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm     + Restsommer zu warm:  3.2 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt     + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 1 normal, 2 kalt/warm   + Restsommer normal : 16.9 %
Summe fragwürdig invertierter SSR = 25.8 %


Gesamt-Summe aller Pentaden - SSR - Gruppen = 100.00 %

 ******************************************************************************************************



N =   5    Pentaden-Anomalie-Limit   =  2.5 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           Restsommer-Anomalie-Limit =  1.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           ("zu warm/kalt" bedeutet also, dass Tmax mehr als  2.5 bzw.  1.0 K vom Mittelwert abgewichen ist)

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu kalt:  0.0 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu warm:  1.6 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu kalt:  7.3 %
Summe zutreffender SSR =  9.7 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu kalt:  4.0 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu warm:  2.4 %
Summe invertierter SSR =  8.1 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer normal :  1.6 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer normal :  0.8 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer normal :  1.6 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer normal :  2.4 %
Summe unbestimmter SSR =  6.5 %

Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu warm:  7.3 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu kalt:  5.6 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer normal : 19.4 %
Summe indifferenter SSR = 32.3 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm    + Restsommer zu warm:  5.6 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt    + Restsommer zu kalt:  3.2 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm    + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt    + Restsommer zu warm:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 kalt/warm  + Restsommer normal : 11.3 %
Summe fragwürdig zutreffender SSR = 23.4 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm     + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt     + Restsommer zu warm:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm     + Restsommer zu warm:  3.2 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt     + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 1 normal, 2 kalt/warm   + Restsommer normal : 12.1 %
Summe fragwürdig invertierter SSR = 20.2 %


Gesamt-Summe aller Pentaden - SSR - Gruppen = 100.00 %

 ******************************************************************************************************



N =   6    Pentaden-Anomalie-Limit   =  3.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           Restsommer-Anomalie-Limit =  1.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           ("zu warm/kalt" bedeutet also, dass Tmax mehr als  3.0 bzw.  1.0 K vom Mittelwert abgewichen ist)

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu kalt:  0.0 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu kalt:  6.5 %
Summe zutreffender SSR =  8.1 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu warm:  0.0 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu kalt:  3.2 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu warm:  0.8 %
Summe invertierter SSR =  4.8 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer normal :  1.6 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer normal :  0.8 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer normal :  1.6 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer normal :  2.4 %
Summe unbestimmter SSR =  6.5 %

Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu warm:  8.1 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu kalt:  8.1 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer normal : 21.8 %
Summe indifferenter SSR = 37.9 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm    + Restsommer zu warm:  5.6 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt    + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm    + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt    + Restsommer zu warm:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 kalt/warm  + Restsommer normal : 10.5 %
Summe fragwürdig zutreffender SSR = 21.8 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm     + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt     + Restsommer zu warm:  4.0 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm     + Restsommer zu warm:  3.2 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt     + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 1 normal, 2 kalt/warm   + Restsommer normal : 10.5 %
Summe fragwürdig invertierter SSR = 21.0 %


Gesamt-Summe aller Pentaden - SSR - Gruppen = 100.00 %

 ******************************************************************************************************



N =   7    Pentaden-Anomalie-Limit   =  3.5 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           Restsommer-Anomalie-Limit =  1.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           ("zu warm/kalt" bedeutet also, dass Tmax mehr als  3.5 bzw.  1.0 K vom Mittelwert abgewichen ist)

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu warm:  0.0 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu kalt:  0.0 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu kalt:  4.0 %
Summe zutreffender SSR =  4.8 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu kalt:  0.0 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu warm:  0.0 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu warm:  0.8 %
Summe invertierter SSR =  3.2 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer normal :  0.0 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer normal :  0.8 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer normal :  0.0 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer normal :  1.6 %
Summe unbestimmter SSR =  2.4 %

Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu warm:  8.9 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu kalt:  9.7 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer normal : 28.2 %
Summe indifferenter SSR = 46.8 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm    + Restsommer zu warm:  4.8 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt    + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm    + Restsommer zu kalt:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt    + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 kalt/warm  + Restsommer normal :  9.7 %
Summe fragwürdig zutreffender SSR = 21.8 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm     + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt     + Restsommer zu warm:  4.0 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm     + Restsommer zu warm:  3.2 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt     + Restsommer zu kalt:  4.0 %
Pentade 1 normal, 2 kalt/warm   + Restsommer normal :  8.9 %
Summe fragwürdig invertierter SSR = 21.0 %


Gesamt-Summe aller Pentaden - SSR - Gruppen = 100.00 %

 ******************************************************************************************************



N =   8    Pentaden-Anomalie-Limit   =  4.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           Restsommer-Anomalie-Limit =  1.0 K (Anomalien < diese Grenze sind normal)
           ("zu warm/kalt" bedeutet also, dass Tmax mehr als  4.0 bzw.  1.0 K vom Mittelwert abgewichen ist)

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu warm:  0.0 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu kalt:  0.0 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu warm:  0.8 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu kalt:  3.2 %
Summe zutreffender SSR =  4.0 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer zu kalt:  0.0 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer zu warm:  0.0 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer zu warm:  0.0 %
Summe invertierter SSR =  1.6 %

Pentade 1 zu kalt, 2 zu warm   + Restsommer normal :  0.0 %
Pentade 1 zu warm, 2 zu kalt   + Restsommer normal :  0.0 %
Pentaden 1+2  zu warm          + Restsommer normal :  0.0 %
Pentaden 1+2  zu kalt          + Restsommer normal :  1.6 %
Summe unbestimmter SSR =  1.6 %

Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu warm: 12.1 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer zu kalt: 12.9 %
Pentaden 1+2 normal            + Restsommer normal : 31.5 %
Summe indifferenter SSR = 56.5 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm    + Restsommer zu warm:  4.8 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt    + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm    + Restsommer zu kalt:  1.6 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt    + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 kalt/warm  + Restsommer normal :  8.1 %
Summe fragwürdig zutreffender SSR = 18.5 %

Pentade 1 normal, 2 zu warm     + Restsommer zu kalt:  0.8 %
Pentade 1 normal, 2 zu kalt     + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 zu warm     + Restsommer zu warm:  2.4 %
Pentade 2 normal, 1 zu kalt     + Restsommer zu kalt:  4.0 %
Pentade 1 normal, 2 kalt/warm   + Restsommer normal :  8.1 %
Summe fragwürdig invertierter SSR = 17.7 %


Gesamt-Summe aller Pentaden - SSR - Gruppen = 100.00 %





Thema Klicks geschrieben von Datum/Zeit
  Berichte zu Klima / Witterung (oT) 26460 Admin 09.10.08 08:20
  Hat El Niño oder La Niña einen Einfluss auf Europa? (lang) / Org: Lobo 20176 Admin 24.01.08 12:50
  Die Witterung in Deutschland im Dezember und Jahr 2007 (Karten & Beschreibungen) Org: Jörg, Berlin-Malchow (53 m) 6866 Admin 24.01.08 12:27
  Alle Temperaturabweichungen in Deutschland ab 1901 (Monate, Jahreszeiten, Jahre), Org: Badischer Reisbauer, 30.06.2007 8415 Admin 20.09.07 11:24
  KLIMA: Wahrhaft warme Zeiten - einige Diagramme dazu - Org: Astronom am 17.04.2007 10253 Admin 29.06.07 10:19
  KLIMA: Deutschland seit 2000 75 % "zu warme" Monate - Org.: Badischer Reisbauer 17313 Admin 29.06.07 10:09
  VERIFIKATION: Die wilden 70er und unser aktuelles Wetter 9965 derLüneburgerHeide 06.03.07 12:10
  Das "richtige" Klimamittel: 30 Jahre? Oder 10, 40? 6711 Astronom 06.03.07 11:53
  27.11.2006 - Zunahme der Großwetterlage Südwest 6290 Simon (Karlsruhe) 20.12.06 10:14
  KLIMA: Der extreme Winter 1709 10941 Astronom 20.12.06 10:11
  Milde 1. Januardekade = Winter ade? Studie dazu 6058 Astronom 02.01.05 17:52
  KLIMA: Zusammenhang Januar - letzte Dezemberdekade 6255 Astronom 20.12.06 09:56
  KLIMA: Dichtung und Wahrheit 6081 Astronom 20.12.06 09:43
  KLIMA: Größten Temp-Abweichungen in Deutschland 6384 Sebastian, Bielefeld/Uni, 124m 20.12.06 09:05
  Die größten negativen Temp-Abweichungen in D. 7318 Sebastian, Bielefeld/Uni, 124m 20.12.06 09:08
  130 Jahre Hitze, Kälte und Regen auf einen Blick 7977 Astronom 21.11.06 12:00
  Die homogene 300jährige Berliner Klimareihe(lang!) 5920 Berlinjörg 17.08.06 12:12
  Das Rätsel der zweiten Augustdekade 6368 Astronom 10.08.05 10:51
  Sommer zu kalt, zu warm? Hundstage, ja, nein? 6699 Astronom 24.07.05 22:06
  Märchenstunde! Heute: Die Siebenschläferregel 6135 Astronom 09.07.05 22:38
  Tägl. Extremtemperaturen letzte 200 Jahre (Europa) 10042 Astronom 12.04.05 10:09
  KLIMA: Rätselhafte Korrelationen (lang!) 7319 Astronom 26.10.04 15:49
  Der Gruselsommer 1980 - ein Rückblick (lang!) 17027 Astronom am 10.07.2004 13.07.04 10:20
  Ein Langzeit-Test der Siebenschläfer-Regel 5959 Astronom am 02.07.2004 06.07.04 07:12
  Das Märchen von den Singularitäten 5766 Astronom am 25.04.2004 29.04.04 21:34
  KLIMA: Analyse Temperaturverteilung Deutschland 5665 FokkerPlanck, am 08.03.04 28.03.04 22:54
  KLIMA: Nochmal zur Erläuterung: 4247 FokkerPlanck am 09.03.04 28.03.04 23:05
  KLIMA: Jetzt wird's spannend: Ursachenforschung 4219 FokkerPlanck, am 09.03.04 28.03.04 23:08
  Vulkanausbrüche und Klimaschwankungen 4940 Astronom am 22.03.04 28.03.04 22:57
  Vortrag in Plön: Das sagte M.Latif zum Klimawandel 4938 Wetterfuchs, am 06.02.04 11.02.04 21:54
  2003 -Tornado-Rekord in Deutschland? Eine Analyse. 5107 Matthias, Bonn am, 22.12.03 22.12.03 22:27
  Gletscher-Vergleich Schweiz und Norwegen (Bilder) 10004 Christoph (AN-Elpersdorf 501m-Mittelf 22.09.03 22:27
  KLIMA: Wie prüft man auf Trends 5343 org: FokkerPlanck am 07.07.03 14.07.03 14:11
  Jahrhundertchronik 1900-1999 7963 org: W.v.J, 30.04.2003 30.04.03 13:53
  KLIMA: Winterbegriffsdefinitionen??? 4964 org:Peter von Zug 35km südl.von Züric 24.10.02 19:03
  KLIMA: Winteraus- und Rückblick (lang!!) 9071 Christian (Braunschweig) 15.09.02 23:10
  Analyse der Regentage in Karlsruhe von 1888 - 2007 (Astronom) 4387 Admin 23.04.09 10:38
  Schweizermesser Ursache für zu hohe Niederschläge 1869-1887 geschrieben von: Badischer Reisbauer 7481 Admin 30.11.09 13:45
  Das Problem langer Klimareihen - neue Wege zur Wahrheit?(lang!) Org.: Jörg, Berlin-Malchow; Mai 2009 6723 Admin 27.11.09 18:26
  Potsdamer Sonnenschein-Diagramm seit 1893... geschrieben von: Jörg, Berlin-Malchow (September 2008) 6786 Admin 30.11.09 13:47
  Und noch was: Bedeckungsgrad / heitere+trübe Tage geschrieben von: Jörg, Berlin-Malchow 5927 Admin 30.11.09 13:48
  Klimawandel anschaulich: 2 lange Temperaturreihen aus D geschrieben von: Jörg, Berlin-Malchow (Februar 2008) 7786 Admin 30.11.09 13:50
  500 Jahre Eiswinter im Ostseeraum: Gibt es Hoffnung für Winterfans? geschrieben von: Jörg, Berlin-Malchow (Februar 2008) 6306 Admin 30.11.09 13:52
  Kältesummen ab 1750 von Basel, Berlin, Prag usw.! geschrieben von: Jörg, Berlin-Malchow (November 2008) 7891 Admin 30.11.09 13:54
  Abweichungen des Deutschen Flächenmittels vom Mittel 1961-1990 und 1981-2010; geschrieben von: Christoph (Halle/Saale) (März 2015) 3255 Admin 28.03.15 21:09


Du hast nicht die erforderliche Berechtigung, um in diesem Forum zu schreiben.